Breel Embolo kann doch noch zu seinen Teamkollegen in die USA reisen. Nach anfänglichen Problemen mit dem Visum erhielt der Schweizer Nationalstürmer nun die Genehmigung und soll am Freitag zur Mannschaft stoßen.

Grünes Licht für die Einreise
Der Schweizer Fußballverband teilte am Donnerstagabend mit, darüber informiert worden zu sein, „dass das Visum für Breel Embolo genehmigt wurde. Er kann somit am Freitag in die USA reisen.“ Der WM-Tross der Schweiz war am Dienstag zunächst ohne den Angreifer aufgebrochen. Zwar war Embolos elektronische Reisegenehmigung ESTA bis Dienstagmorgen bewilligt, wie der SFV erklärte, doch „zweieinhalb Stunden vor dem Abflug erhielten wir jedoch die Mitteilung, dass für sein ESTA zusätzliche Abklärungen erforderlich seien.“
Nach Angaben des Verbands wurde Embolo von der US-Botschaft in Bern darüber unterrichtet, „dass sie die Gerichtsdokumente zu einem abgeschlossenen und seit diesem Frühjahr rechtskräftigen Urteil im Zusammenhang mit einer ausgesprochenen Drohung aus dem Jahr 2018 benötigt“. Bei den Prüfungen an der Botschaft habe es zudem um die Frage gegangen, „ob physische Gewalt zur Anwendung gekommen war. Dies war nicht der Fall.“
Wichtige Rolle für die Schweizer Auswahl
Embolo steht bei Stade Rennes unter Vertrag und spielte in der Vergangenheit auch für Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Im Team von Murat Yakin ist der 27-Jährige als Stammspieler eingeplant. Die Schweizer bestreiten am Samstag in San Diego ihr letztes Testspiel gegen Australien, bevor sie bei der WM vom 11. Juni bis 19. Juli in Gruppe B auf Katar, Co-Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina treffen.