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Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag um 21:00 Uhr MESZ im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York ist längst mehr als ein Fußballspiel. Die Schlußfeier soll 90 Minuten dauern, die Halbzeitshow satte 30 Minuten. Auf der Ehrentribüne sitzen Staatschefs, Könige und Hollywood-Stars, und die vielleicht interessanteste Personalie ist ein Mann, der gar nicht kommt: Argentiniens Präsident Javier Milei bleibt dem Endspiel seiner Nationalmannschaft aus Aberglaube fern. Übertragen wird die Partie live im ZDF und bei MagentaTV. WM Finale mit Präsident Trump – er tätschelt den WM-Pokal


Donald Trump kommt zum letzten Spiel dieser WM
Sechs Wochen lang hat Donald Trump die Stadien dieser Weltmeisterschaft gemieden. Ausgerechnet beim 104. und letzten Spiel des Turniers taucht der US-Präsident nun erstmals persönlich auf. Gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino wird er den WM-Pokal an den Kapitän des Siegerteams übergeben.
Sein Besuch hat Folgen für den gesamten Ablauf des Tages. Der Sicherheitsaufwand rund um einen amtierenden US-Präsidenten verlängert Einlasskontrollen, Akkreditierungswege und Protokollpunkte spürbar. Nicht ohne Grund öffnen die Stadiontore bereits um 11:00 Uhr Ortszeit, also um 17:00 Uhr MESZ, vier Stunden vor dem Anpfiff.



Erstmals Championship Rings für die Weltmeister
Bei der Siegerehrung wartet eine Neuerung, die ebenfalls aus dem US-Sport stammt. Die neuen Weltmeister erhalten erstmals Championship Rings, auffällige vergoldete Ringe, wie sie in den vier großen nordamerikanischen Profiligen seit Jahrzehnten üblich sind. Ob diese Ringe die traditionellen Siegermedaillen ersetzen oder ergänzen, hat die FIFA bislang offen gelassen.

Wer sonst noch auf der Ehrentribüne sitzt
Spanien bringt seine komplette Staatsspitze mit: König Felipe VI. und Ministerpräsident Pedro Sánchez werden in East Rutherford erwartet. Sánchez hat die Mannschaft vor dem Anpfiff in einem Beitrag für El País als „einzigartig“ gewürdigt: Das Team spiegele „jenes Spanien wider, das auf das Kollektiv setzt, um zu gewinnen“. Dazu kommen die Vertreter der beiden anderen WM-Gastgeberländer, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premierminister Mark Carney.

Argentinien ist auf dieser Ebene dagegen nicht vertreten. Präsident Javier Milei verzichtet auf die Reise nach New York, und zwar nicht aus Termingründen, sondern aus Aberglaube. Der Argentinier hält sich vom Endspiel fern, um seiner Mannschaft kein Unglück zu bringen. Ein Titelverteidiger, dessen Staatsoberhaupt dem Finale bewusst fernbleibt: In der Geschichte der WM-Endspiele dürfte das eine Rarität sein.



Aus Deutschland reist niemand an
Der DFB hat auf Anfrage bestätigt, dass er beim Endspiel nicht vertreten sein wird. Weder Präsident Bernd Neuendorf (65) noch sein Vize Hans-Joachim Watzke (67) fahren nach New Jersey. Beide hätten dafür gute Gründe gehabt: Neuendorf ist Mitglied des FIFA-Councils, Watzke gehört der UEFA-Exekutive an.
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Bereits nach dem deutschen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hatte es geheißen, dass Neuendorf keine weiteren Partien dieser Weltmeisterschaft besuchen werde. Dabei ist es geblieben. In den USA waren die beiden DFB-Spitzenfunktionäre zuletzt trotzdem, dort ging es allerdings um Gespräche rund um Bundestrainer Jürgen Klopp und nicht um das Finale. Auch aus der deutschen Politik wird niemand erwartet.
Show-Prominenz von Tom Cruise bis Madonna

Neben der Politik ist auch die Unterhaltungsbranche stark vertreten. Bei der 90-minütigen Schlussfeier vor dem Anpfiff, die um 13:30 Uhr Ortszeit und damit um 19:30 Uhr MESZ beginnt, treten Robbie Williams, Laura Pausini, Nicole Scherzinger und der Streamer IShowSpeed auf. Tom Cruise ist ebenfalls Teil des Programms, die US-Hymne singt die mit Emmy, Grammy und Oscar ausgezeichnete Jennifer Hudson.
Zur Halbzeit folgt die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte, für die die Pause auf rund 30 Minuten verlängert wurde. Dort stehen Shakira, Madonna, Justin Bieber, BTS, Burna Boy und Coldplay auf dem Programm, dazu der venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel und ein New Yorker Grundschulchor. Infantino nennt das Endspiel „der Höhepunkt der größten Show der Welt“. An diesem Sonntag meint er das offenbar wörtlich.
Häufige Fragen zur Prominenz beim WM-Finale 2026
Kommt Donald Trump zum WM-Finale?
Ja. Der US-Präsident wird beim 104. und letzten Spiel des Turniers erstmals persönlich in einem WM-Stadion erwartet. Zuvor hatte er die Spiele der Weltmeisterschaft sechs Wochen lang gemieden.
Wer übergibt den WM-Pokal?
Donald Trump übergibt die Trophäe gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino an den Kapitän des Siegerteams. Zusätzlich gibt es erstmals Championship Rings für die Weltmeister.
Welche Staatschefs sind beim Finale dabei?
Erwartet werden Spaniens König Felipe VI., Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premierminister Mark Carney, dazu Donald Trump und Gianni Infantino.
Warum kommt Javier Milei nicht zum Finale?
Argentiniens Präsident bleibt aus Aberglaube fern. Er will mit seiner Anwesenheit dem Titelverteidiger kein Unglück bringen und verfolgt das Endspiel deshalb nicht im Stadion.
Ist der DFB beim WM-Finale vertreten?
Nein. Der Verband hat bestätigt, dass weder Präsident Bernd Neuendorf noch Vizepräsident Hans-Joachim Watzke zum Endspiel reisen. Auch aus der deutschen Politik wird niemand erwartet.
Wo läuft das WM-Finale im Fernsehen?
Live im ZDF und bei MagentaTV. Anpfiff ist am Sonntag um 21:00 Uhr MESZ im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York.
Stand: 19. Juli 2026, 18:34 Uhr