Weiterkommen als Deutscher? Rangnick einer von 3 Deutschen!

Ralf Rangnick hat nach dem Aus des DFB-Teams bei der Fußball-WM keinen zusätzlichen Antrieb als verbliebener Deutscher im Turnier. Für den ÖFB-Teamchef zählt allein, dass Österreich die nächste Runde erreicht. Vor dem anspruchsvollen Sechzehntelfinale gegen Spanien am Donnerstag um 21.00 Uhr MESZ setzt er deshalb voll auf seine Auswahl.

Österreichs Teamchef Ralf Rangnick an der Seitenlinie hinter einer Bande mit dem ÖFB-Logo während des Gruppenspiels J der FIFA Weltmeisterschaft 2026 gegen Jordanien am 16. Juni 2026 im San Francisco Bay Area Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Dean Mouhtaropoulos / Getty Images
Österreichs Teamchef Ralf Rangnick an der Seitenlinie hinter einer Bande mit dem ÖFB-Logo während des Gruppenspiels J der FIFA Weltmeisterschaft 2026 gegen Jordanien am 16. Juni 2026 im San Francisco Bay Area Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Dean Mouhtaropoulos / Getty Images
Weltmeisterschaften
2.7.2026
- 21:00
Spanien
- -
Österreich

Rangnick stellt Österreich in den Mittelpunkt

„Mich interessiert nicht, ob ich jetzt als Deutscher hier weiterkomme. Mich interessiert, ob wir als Österreich weiterkommen, ob diese Mannschaft nochmal die Chance hat, diese Reise weiterzugehen“, sagte Rangnick vor dem Duell mit dem Europameister. Der Gegner wartet mit Ausnahmekönnern um Lamine Yamal, doch der ÖFB-Coach kündigte an, sein Team werde „alles in die Waagschale werfen“.

Rangnick betonte, dass Österreich ein Spiel brauche, „in dem wir tatsächlich über uns hinauswachsen“. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass seine Mannschaft genau dazu in der Lage sei. „Aber dass wir das können, dass die Mannschaft das Potenzial hat, das zu schaffen, davon bin ich fest überzeugt“, sagte er.

Enge Spiele, weitere Deutsche und der Blick nach vorn

Auf die überraschende Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Paraguay im Elfmeterschießen mit 3:4 reagierte Rangnick mit einem Verweis auf die bisherige Ausgeglichenheit vieler Partien im Turnier. „Ich habe vorher schon darüber gesprochen, wie eng die Spiele bisher gewesen sind. Auch das England-Spiel war ein extrem enges Spiel. Das hätte auch anders ausgehen können. Dann wäre nochmal ein Deutscher weniger da gewesen“, erklärte er.

Damit spielte Rangnick auf Thomas Tuchel an, dessen Three Lions sich gegen die DR Kongo nur mit Mühe 2:1 durchsetzten. Mit Felix Zwayer ist außerdem noch ein deutscher Schiedsrichter im Wettbewerb vertreten. Rangnick selbst würde gern noch eine Weile in den USA bleiben. Österreich hatte das Sechzehntelfinale erst durch den späten Treffer von Sasa Kalajdzic in der 90.+6 Minute im wilden Gruppenfinale gegen Algerien erreicht, das 3:3 endete.

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