Der VfL Bochum hat kurz nach dem Auftakt der 2. Fußball-Bundesliga nachgelegt und seinen Angriff verstärkt. Mit Mansour Ouro-Tagba wechselt ein 21 Jahre alter Stürmer vom 1. FC Köln ins Ruhrgebiet, der bis 2030 an den VfL gebunden ist. Über die Ablösesumme haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

Flexibler Angreifer mit klarem Entwicklungsplan
Wie der VfL am Montag bestätigte, hat Ouro-Tagba seine Unterschrift unter einen langfristigen Vertrag gesetzt. Der Neuzugang soll den Bochumer Offensivkader um eine vielseitige Option ergänzen, die sowohl im Zentrum als auch über die Flügel für Belebung sorgen kann. Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball beim VfL, begründete die Verpflichtung mit den unterschiedlichen Facetten des Angreifers: „Mansour ist ein Angreifer, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist. Sei es als wuchtiger Spieler im Zentrum oder mit Tempo über außen. Er hat sich bereits in jungen Jahren im Männerfußball behauptet, nun begleiten wir seine weiteren Entwicklungsschritte.“
Vom Löwen-Nachwuchs bis zur Nationalmannschaft Togos
Geboren wurde Ouro-Tagba in New York, aufgewachsen ist er jedoch in München. Dort durchlief er sämtliche Jugendabteilungen des TSV 1860 München und feierte bei den Löwen später auch seinen Sprung in den Profifußball. Mittlerweile läuft er zudem für die Nationalmannschaft Togos auf, für die er bislang vier Einsätze absolvierte.
Seine bisherige Karrierestation vor dem Wechsel nach Bochum verbrachte der Angreifer auf Leihbasis bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart in der 3. Liga. Dort hinterließ er statistisch deutliche Spuren: In 31 Partien gelangen ihm neun Treffer, hinzu kamen drei weitere Torvorlagen. Diese Bilanz dürfte maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich der VfL nun für eine Verpflichtung entschied und dem jungen Stürmer den nächsten Entwicklungsschritt in der 2. Bundesliga ermöglicht.