Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Wo findet Spanien gegen Argentinien statt? Das MetLife Stadium
- 2 Ablauf am Finaltag: Tore, Ehrentribüne und Wetter
- 3 Wo wird Spanien gegen Argentinien übertragen?
- 4 FAQ: Spielort Spanien gegen Argentinien
- 4.1 Wo findet das WM-Finale 2026 statt?
- 4.2 Wann öffnen die Stadiontore beim WM-Finale?
- 4.3 Wie viele Zuschauer fasst das MetLife Stadium?
- 4.4 Wer sitzt beim WM-Finale auf der Ehrentribüne?
- 4.5 Ist der Rasen im WM-Finalstadion in Ordnung?
- 4.6 Wann ist Anstoß bei Spanien gegen Argentinien?
- 4.7 Wird das WM-Finale wegen des Wetters verschoben?
- 4.8 Ist das WM-Finale durch den Waldbrand-Rauch gefährdet?
- 4.9 Wer überträgt das WM-Finale?
- 5 Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
- 5.1 Aufstellung Spanien
- 5.2 Aufstellung Argentinien
- 5.2.1 Paredes holt sich Gelb nach 6 Minuten
- 5.2.2 Aktualisierte Aufstellungen
- 5.2.3 Erste Ecke für Argentinien
- 5.2.4 Anpfiff der 2. Hälfte!
- 5.2.5 Der Rasen bleibt ein Thema
- 5.2.6 Wie könnte es weitergehen?
- 5.2.7 Die Spieler kommen zurück!
- 5.2.8 Shakira auch in New York
- 5.2.9 Halbzeit: Spanien dominiert, Torchancen bleiben Mangelware
- 5.2.10 Nachspielzeit!
- 5.2.11 Verletzungsbedingter Wechsel bei Argentinien
- 5.2.12 Kaum Abschlüsse
- 5.2.13 Weiter geht's mit WM 2026 Fotos!
- 5.2.14 Laxe Spielführung
- 5.2.15 Weiter geht's!
- 5.2.16 Rodri hält Spaniens Motor am Laufen
- 5.2.17 Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
- 5.2.18 Hydrierungspause
- 5.2.19 Statistik des Spiels: Spanien dominiert
- 5.2.20 Messi bislang kaum im Spiel
- 5.2.21 Hartes Foul an Olmo!
- 5.2.22 Schlechter Platz im Finale
- 5.2.23 Erste Ecke im Spiel
- 5.2.24 Argentinien findet kaum Auswege
- 5.2.25 Spanien setzt die ersten Akzente
- 5.2.26 Unai Simón weit vor dem Strafraum
- 5.2.27 Erste Prüfung für Emiliano Martínez
- 5.2.28 Anstoß!
- 5.2.29 Lange Schlangen vor Anpfiff
- 5.2.30 Fußball muss noch warten
- 5.2.31 Deutsche Beteiligung im Finale
- 5.2.32 Hymnen!
- 5.2.33 Welcher Schiedsrichter leitet das Finale der WM 2026?
- 5.2.34 Die Teams kommen ins Stadion!
- 5.2.35 Mehr Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
- 5.2.36 Tom Cruise stimmt auf das Finale ein
- 5.2.37 50 Millionen Dollar warten auf den Weltmeister
- 5.2.38 Take that
- 5.2.39 So langsam geht es los
- 5.2.40 Bilder aus New York vor dem WM 2026 Finale
- 5.2.41 Yamal und Cubarsí schreiben Geschichte
- 5.2.42 Bilder der WM 2026 Finalfeier
- 5.2.43 Argentinien jagt den historischen Doppelschlag
- 5.2.44 Ein gutes Omen für Spanien?
- 5.2.45 Historisches
- 5.2.46 Kurioses
- 5.2.47 Ballbesitz gegen Überlebenskunst
- 5.2.48 Messi-Geschichten
- 5.2.49 Spanien-Geschichten
- 5.2.50 Das Aufwärmen der Mannschaften läuft!
- 5.2.51 Europameister gegen Titelverteidiger
- 5.2.52 Die Abschlussfeier geht los!
- 5.2.53 Auch Argentiniens Aufstellung ist da: Montiel und Nicolás González beginnen
- 5.2.54 TV Übertragung bei MagentaTV läuft
- 5.2.55 Sánchez würdigt Spaniens Team als „einzigartig"
- 5.2.56 Entwarnung beim Wetter: 27 Grad und Sonne zum Finale
- 5.2.57 Madrid trägt Rot und Gelb: Ikea und Co. schließen früher
- 5.2.58 Klinsmann tippt auf Spanien: „Ein klein bisschen tendiere ich zu Spanien"
- 5.2.59 Europarat übt Kritik: „Die Feier endet heute Abend. Die Fragen bleiben"
- 5.2.60 Klinsmann traut Messi eine siebte WM zu
- 5.2.61 Zwei Tore für den Goldenen Schuh: Messi jagt Mbappé
- 5.2.62 Messis Botschaft vor dem Endspiel: „Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
- 5.2.63 Das Protokoll des Abends: 90 Minuten Show vor dem Anpfiff
- 5.2.64 Kein DFB-Vertreter auf der Ehrentribüne
- 5.2.65 Die Zahlen zum Finale: Atlético stellt neun Spieler
- 5.2.66 Messi muss nachziehen: Mbappé hat beim Goldenen Schuh vorgelegt
- 5.2.67 So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
- 5.2.68 Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
- 5.2.69 Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
- 5.2.70 Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
- 5.2.71 WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
Wo spielt Spanien gegen Argentinien? Gespielt wird dort, wo die FIFA schon im Februar 2024 hin wollte: Das Finale der WM 2026 zwischen Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien steigt am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (15:00 Uhr Ortszeit) im MetLife Stadium von East Rutherford vor den Toren New Yorks. Es ist die größte Arena des Turniers, und wer dabei sein will, sollte früh da sein: Die Stadiontore öffnen bereits um 11:00 Uhr Ortszeit, also um 17:00 Uhr MESZ. Alle Infos zur Begegnung gibt es auf der Seite zum Spiel Spanien gegen Argentinien. Hier findest du alles zum Spielort, zur Arena, zum Ablauf am Finaltag, zur Ehrentribüne, zum Rasen und zum Wetter.
Zum 🇪🇸⚔️🇦🇷 Liveticker WM Finale Spanien gegen Argentinien

Wo findet Spanien gegen Argentinien statt? Das MetLife Stadium
Gespielt wird im MetLife Stadium von East Rutherford, das bei dieser WM offiziell als New York New Jersey Stadium firmiert. Mit 82.500 Plätzen ist es die größte Arena des Turniers: 2010 eröffnet, rund 1,6 Milliarden Dollar teuer, im Normalbetrieb Heimat gleich zweier NFL-Klubs, der New York Giants und der New York Jets. Ein Dach gibt es nicht, das Finale wird also unter freiem Himmel und in der Nachmittagssonne von New Jersey angepfiffen.
Für beide Finalisten ist die Arena Neuland: Weder Spanien noch Argentinien haben bei dieser WM bislang hier gespielt. Deutschen Fans dürfte das Stadion dagegen in unguter Erinnerung sein, hier verlor die DFB-Elf am 25. Juni ihr Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2.

Wo liegt das Stadion?
Das MetLife Stadium steht im Meadowlands Sports Complex in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey, rund zehn Kilometer westlich von Manhattan. Trotz des Namenszusatzes New York liegt die Arena also gar nicht in New York, von der Skyline trennen die Zuschauer nur der Hudson River und eine knappe halbe Stunde Fahrt. Wer mit der Bahn aus Manhattan anreist, zahlt für Hin- und Rückfahrt 98 Dollar. Genau diese Anbindung ist der wunde Punkt der Arena: Als die Fußballredaktion von The Athletic eine Woche nach Turnierstart alle 16 WM-Stadien bewertete, landete das MetLife Stadium auf dem letzten Platz, mit 4 von 10 Punkten für die Optik und 3 von 10 für Lage und Anbindung. Rundherum liegen Sumpfland, Parkplätze und die American Dream Mall, das zweitgrößte Einkaufszentrum der USA.

Der Rasen: Die FIFA sieht den Platz „zu 95 Prozent“ bereit
Kaum ein Thema hat diese WM so begleitet wie der Zustand der Plätze, und das MetLife Stadium stand dabei besonders im Fokus. „Der Platz, ich weiß gar nicht, ob man ihn so nennen kann“, hatte Frankreichs Adrien Rabiot in der Gruppenphase gelästert: „Er fühlte sich eher wie Kunstrasen an. Ziemlich hart und ziemlich uneben.“ Vor dem Finale gibt FIFA-Rasenchef Alan Ferguson Entwarnung: „Wir sind nicht perfekt, das will ich nicht behaupten, aber ich denke, wir sind zu 95 Prozent da, wo wir sein wollten“, sagte er laut The Athletic. Geholfen hat eine zweiwöchige Pause, die im Spielplan bewusst eingeplant war: Seit dem Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen am 5. Juli ruhte der Platz. Über die bisherigen sieben Spiele sei der Rasen „konstant der viertbeste von 16 Plätzen“ gewesen, und das bei der höchsten Belastung aller WM-Arenen. Fergusons Versprechen zum Endspiel: „Sie werden am Sonntag eine fantastische Oberfläche sehen.“
Der Naturrasen ist dabei nur ein Gast: Die FIFA hatte ihn für die WM in allen Stadien verlegen lassen, Giants und Jets spielen sonst auf Kunstrasen. Nach dem Finale wird der Platz wieder ausgebaut und das Stadion auf Kunstrasen zurückgerüstet. Vorher macht die FIFA damit noch Kasse, und das sorgt in New Jersey für Ärger: Der Weltverband verkauft Stücke des MetLife-Rasens für 450 bis 3000 Dollar, verschickt werden sie nach dem Finale. Gefördert wurde der Rasen zuvor mit 13 Millionen Dollar aus Steuermitteln. Der Abgeordnete Michael Inganamort wird deutlich: „Die FIFA soll von unserem Rasen runter, buchstäblich. Das ist staatliches Eigentum.“ Gouverneurin Mikie Sherrill spottet: „Die FIFA hat ‚fass mal Gras an‘ gehört und gefragt: Wie viel können wir dafür verlangen?“
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Wie das MetLife Stadium das Finale bekam
Dass am Sonntag in New Jersey und nicht in Texas gespielt wird, ist das Ergebnis eines jahrelangen Werbens. Der ernsthafte Konkurrent war Dallas mit dem AT&T Stadium, jener Arena, die sie in den USA nur „Jerry World“ nennen. Die Entscheidung fiel an einem Sonntagabend im Februar 2024, getroffen hat sie FIFA-Präsident Gianni Infantino selbst. Drei Argumente gaben den Ausschlag: die Anstoßzeit um 15:00 Uhr Ortszeit, die für Europa ebenso passt wie für Nord- und Südamerika, das offene Stadion, weil FIFA-Rasenchef Ferguson keinen Naturrasen über fünf Wochen in einer geschlossenen Halle riskieren wollte, und die Kapazität: Das offizielle Bid Book führt für East Rutherford 80.663 Plätze auf, für Dallas nur 70.649.
Vorausgegangen war eine Charmeoffensive, die 2018 begann: Kaffees, Dinner und Zoom-Calls mit Infantino, ein Lunch im Plaza Hotel am Central Park, ein von Jared Kushner organisiertes Essen mit Blick über den Hudson nach New Jersey. Das Prunkstück sprach Robert De Niro, ein gut dreiminütiges Video, das mit der Freiheitsstatue beginnt: „Wir wagen es, groß zu träumen, richtig groß, denn genau das tun wir in New York und New Jersey.“ Dallas hielt dagegen, Cowboys-Eigentümer Jerry Jones empfing Infantino im Herbst 2023 in seiner Loge und ließ dessen Gesicht über die Riesenleinwand laufen. Es reichte nicht. Cowboys-Manager Chad Estis sagt bis heute: „Ich werde immer enttäuscht sein. Es gibt einfach das Element: Wenn man nicht von hier ist, denkt man an New York.“
Welche WM-2026-Spiele fanden schon im MetLife Stadium statt?
- 14. Juni: Brasilien 1:1 Marokko
- 16. Juni: Frankreich 3:1 Senegal
- 23. Juni: Norwegen 3:2 Senegal
- 25. Juni: Ecuador 2:1 Deutschland
- 27. Juni: Panama 0:2 England
- 30. Juni: Frankreich 3:0 Schweden (Sechzehntelfinale)
- 5. Juli: Brasilien 1:2 Norwegen (Achtelfinale)
Mit dem Endspiel steigt das achte und letzte WM-Spiel im MetLife Stadium: fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale, ein Achtelfinale und nun das Finale.
Ablauf am Finaltag: Tore, Ehrentribüne und Wetter

Anstoß im MetLife Stadium ist am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ, was 15:00 Uhr Ortszeit entspricht. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgen Verlängerung und notfalls Elfmeterschießen.
Wann öffnen die Stadiontore? Schon zehn Stunden vor Anpfiff
Wer eine Karte hat, kommt an diesem Finaltag ungewöhnlich früh ins Stadion: Die Tore öffnen bereits um 11:00 Uhr Ortszeit, also um 17:00 Uhr MESZ, vier Stunden vor dem Anpfiff. Der Grund ist das Rahmenprogramm. Ab 13:30 Uhr Ortszeit (19:30 Uhr MESZ) läuft eine 90-minütige Schlussfeier, mit Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams, Streamer IShowSpeed und Tom Cruise. Die US-Hymne singt Jennifer Hudson, Tenor Christopher Macchio steuert eine eigene Version von „America the Beautiful“ bei. Zur Pause folgt dann die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte, weshalb die Halbzeitpause auf rund 30 Minuten verlängert wurde.
Zur frühen Anreise rät die Organisation aber noch aus einem zweiten Grund: Donald Trump kommt persönlich. Der US-Präsident hatte die WM-Stadien sechs Wochen lang gemieden, ausgerechnet beim 104. und letzten Spiel des Turniers ist er nun vor Ort. Der Sicherheitsaufwand rund um seinen Besuch verzögert die Abläufe an den Einlässen spürbar. Nach dem Abpfiff überreicht Trump gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal an den Kapitän des Siegerteams.
Wer sitzt auf der Ehrentribüne?
Die Loge im MetLife Stadium ist hochkarätig besetzt. Neben Trump und Infantino werden Spaniens König Felipe VI., Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premierminister Mark Carney erwartet. Ausgerechnet der Präsident einer Finalnation fehlt: Argentiniens Staatschef Javier Milei verzichtet auf die Reise, und zwar aus Aberglaube. Er hat die WM-Spiele seiner Mannschaft konsequent vom Präsidentensitz aus verfolgt und will daran auch im Endspiel nichts ändern.
Aus Deutschland reist niemand an. Der DFB bestätigte auf Anfrage, dass weder Präsident Bernd Neuendorf (65), Mitglied des FIFA-Councils, noch Vizepräsident Hans-Joachim Watzke (67), Mitglied der UEFA-Exekutive, zum Endspiel fahren. Schon nach dem deutschen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hatte es geheißen, Neuendorf werde keine weiteren WM-Partien mehr besuchen. Zuletzt waren beide zwar noch in den USA, dabei ging es allerdings um Gespräche mit Bundestrainer Jürgen Klopp. Auch aus der deutschen Politik hat sich niemand angekündigt.
Das Wetter im MetLife Stadium
Ein Finale bei Hochsommerwetter: Die Prognose ist eingetroffen: Fans und Teams reisten bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein an, zum Anpfiff um 15:00 Uhr Ortszeit werden bis zu 27 Grad und eine leichte Brise erwartet, Regen ist ausgeschlossen. Weil das MetLife Stadium kein Dach hat, gibt es weder Schatten noch Klimatisierung, dazu weht ein Wind um 18 km/h mit Böen bis 25 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei niedrigen 38 Prozent, die gefühlte Temperatur entspricht damit ungefähr der gemessenen. Für beide Mannschaften heißt das: Die Nachmittagshitze wird zum Mitspieler, gerade in einer möglichen Verlängerung. Wer schon um 17:00 Uhr MESZ ins Stadion geht, verbringt den halben Tag in der Sonne, Wasser und Kopfbedeckung sind Pflicht.
Dass die Prognose so freundlich ausfällt, war nicht selbstverständlich. Am Samstag, 24 Stunden vor dem Anpfiff, zogen schwere Gewitter über die Region, mit Sturzfluten in New York City, einer Tornado-Warnung für Teile von New Jersey und Böen von mehr als 100 km/h. Spaniens Abschlusstraining wurde deshalb zunächst verschoben und dann ganz abgesagt, die Mannschaft absolvierte nur eine Aktivierungseinheit in der Halle. Argentinien musste ebenfalls nach drinnen ausweichen, konnte anschließend aber noch im Freien trainieren. Für den Finaltag selbst gilt ein klares FIFA-Verfahren: Schlägt ein Blitz im Umkreis von rund 13 Kilometern ein, wird unterbrochen, weitergespielt wird erst nach 30 Minuten ohne weitere Entladung.
Waldbrand-Rauch über New York: Entwarnung für das Finale
Die Skyline Manhattans lag in dieser Woche unter orangefarbenen Rauchschwaden, ausgelöst von fast 200 aktiven Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario. Zeitweise meldete die Stadt die Luftqualität als „ungesund“, Bürgermeister Zohran Mamdani warnte vor der „Kombination aus gefährlicher Hitze und schlechter Luft“ und ließ Kühlungszentren öffnen. Am Finaltag ist davon nichts mehr zu sehen, der Himmel über East Rutherford ist klar. Lange Schlangen bildeten sich vor der Arena dennoch, wegen der enormen Sicherheitsvorkehrungen rund um den Trump-Besuch. Eine offizielle Warnung oder gar eine Absage steht nicht im Raum, WM-Chef Andrew Giuliani zufolge beobachten die Organisatoren die Lage genau.
Entwarnung gibt auch ein Mediziner. Christopher Carlsten, Leiter der Pneumologie an der University of British Columbia, nannte die erwarteten Werte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP „keineswegs extrem. Optimal ist es allerdings auch nicht“. Er rechnet mit 10 bis 20 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, während die Weltgesundheitsorganisation eher fünf Mikrogramm empfiehlt. Ernsthafte gesundheitliche Probleme drohen den Profis demnach nicht, ihre Leistungsfähigkeit könne aber „beeinträchtigt“ sein. Größere Sorgen bereiten ihm die Zuschauer, die den ganzen Nachmittag unter freiem Himmel verbringen. Alle Details dazu stehen im Artikel zum Rauch in New York vor dem WM-Finale.
Im MetLife Stadium fällt auch die Torjäger-Entscheidung
Das Endspiel in East Rutherford entscheidet nicht nur über den Weltmeister, sondern auch über den Torschützenkönig. Kylian Mbappé steht nach dem Spiel um Platz 3 bei zehn Turniertoren, Lionel Messi bei acht. Der Argentinier hat im MetLife Stadium die letzte Chance, den Rückstand aufzuholen: Bei Gleichstand entscheiden die Vorlagen, und da liegt Messi mit vier zu drei vorn. Zwei Treffer im Finale würden ihm also reichen. Einen Rekord hat Mbappé dagegen schon sicher: Mit seinem Treffer gegen England kam der 27-Jährige auf 22 Tore bei Weltmeisterschaften insgesamt und löste Messi (21) als alleinigen Rekordtorschützen der WM-Geschichte ab.
Wo wird Spanien gegen Argentinien übertragen?
Das Finale läuft live und kostenlos im ZDF, die Vorberichte im „ZDFsportstudio live“ starten um 19:30 Uhr mit Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer sowie den Experten Christian Streich, Christoph Kramer und Per Mertesacker. Parallel zeigt MagentaTV das Endspiel ab 18:30 Uhr in UHD/4K, unter anderem mit Thomas Müller, Mats Hummels, Kommentator Wolff Fuss und Bundestrainer Jürgen Klopp. Bei MagentaTV laufen ohnehin alle 104 Spiele der WM 2026 live.
FAQ: Spielort Spanien gegen Argentinien
Wo findet das WM-Finale 2026 statt?
Das Endspiel wird im MetLife Stadium in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey ausgetragen, rund zehn Kilometer westlich von Manhattan.
Wann öffnen die Stadiontore beim WM-Finale?
Um 11:00 Uhr Ortszeit, also um 17:00 Uhr MESZ und damit vier Stunden vor dem Anpfiff. Grund ist die 90-minütige Schlussfeier ab 19:30 Uhr MESZ. Wegen des Sicherheitsaufwands rund um den Besuch von US-Präsident Donald Trump wird zu einer frühen Anreise geraten.
Wie viele Zuschauer fasst das MetLife Stadium?
82.500. Damit ist es die größte Arena der WM 2026. Eröffnet wurde das Stadion 2010, die Baukosten lagen bei rund 1,6 Milliarden Dollar.
Wer sitzt beim WM-Finale auf der Ehrentribüne?
Erwartet werden unter anderem Donald Trump, Gianni Infantino, Spaniens König Felipe VI., Ministerpräsident Pedro Sánchez, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premier Mark Carney. Argentiniens Präsident Javier Milei bleibt aus Aberglaube zu Hause, aus Deutschland kommt weder ein DFB-Vertreter noch ein Politiker.
Ist der Rasen im WM-Finalstadion in Ordnung?
Laut FIFA ja. Nach zwei Wochen Spielpause sagt Rasenchef Alan Ferguson, man sei „zu 95 Prozent da, wo wir sein wollten“. In der Gruppenphase hatten mehrere Profis den Untergrund kritisiert, laut Ferguson war er über die bisherigen sieben Spiele dennoch konstant der viertbeste von 16 WM-Plätzen.
Wann ist Anstoß bei Spanien gegen Argentinien?
Anstoß ist am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (15:00 Uhr Ortszeit). Die Halbzeitpause dauert wegen der Halbzeitshow rund 30 statt 15 Minuten.
Wird das WM-Finale wegen des Wetters verschoben?
Danach sieht es nicht aus. Die schweren Gewitter mit Sturzfluten und Tornado-Warnungen trafen die Region am Samstag, für den Finaltag sagen die Modelle rund 28 Grad, nahezu wolkenlosen Himmel und keinen Regen voraus. Sollte es doch blitzen, greift das FIFA-Protokoll: Bei einem Blitzeinschlag im Umkreis von rund 13 Kilometern wird unterbrochen, weitergespielt wird erst nach 30 Minuten ohne weitere Entladung.
Ist das WM-Finale durch den Waldbrand-Rauch gefährdet?
Nach aktuellem Stand nicht. Der Rauch kanadischer Waldbrände drückte die Luftqualität in New York in dieser Woche zeitweise in den Bereich „ungesund“, für den Finaltag sagen die Prognosen deutlich bessere Werte voraus. Pneumologe Christopher Carlsten rechnet mit 10 bis 20 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter gegenüber einer WHO-Empfehlung von etwa fünf. Ernsthafte gesundheitliche Probleme drohen den Spielern demnach nicht, ihre Leistungsfähigkeit könnte aber „beeinträchtigt“ sein.
Wer überträgt das WM-Finale?
Das ZDF überträgt live und kostenlos ab 19:30 Uhr, parallel läuft das Endspiel ab 18:30 Uhr bei MagentaTV in UHD/4K.
Stand: 19. Juli 2026, 19:27 Uhr
Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
LiveAufstellung Spanien
Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena, Mikel Oyarzabal
Aufstellung Argentinien
Emiliano Martínez, Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Alexis Mac Allister, Enzo Fernández, Nicolás González, Lionel Messi, Julián Álvarez
Lionel Scaloni will wieder wechseln. Nahuel Molina (26) kommt für Gonzalo Montiel (4).
Dani Olmo (10) kommt über den rechten Halbflügel nach einem Steilpass, aber der Pass in den Rückraum zu Cucurella wird von Gonzalo Montiel (4) geblockt.
Gefährlicher Moment für Spanien, die gerade ins Laufen kommen im Zentrum und auf Halblinks öffnen sich die Räume. Aber das war nicht konsequent genug ausgespielt. Taktisch könnte man sagen, dass das Spielfeld aktuell etwas länger wird, weil beide Temas etwas mehr ins Laufen kommen. Weiterhin scheint Slavko Vinčić etwas strenger zu Werke zu gehen.
Paredes holt sich Gelb nach 6 Minuten
Rodri (16) am Boden, abseits des Balles, Leandro Paredes (5) mittendrin, mit einem Ellbogencheck. Gerangel am Tatort. Außerdem wird Aymeric Laporte (14) wird geschubst.
Aktualisierte Aufstellungen
Spanien (4-2-3-1): Unai Simón - Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella - Rodri, Fabián Ruiz - Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena - Mikel Oyarzabal.
Argentinien (4-1-3-2): Emiliano Martínez - Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Nicolás Otamendi, Nicolás Tagliafico - Leandro Paredes - Rodrigo De Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister - Lionel Messi, Julián Álvarez.
Erste Ecke für Argentinien
Ecke für Argentinien, die erste im Spiel. Von Messi, kommt gefährlich, aber endet mit Abstoß für Spanien.
Emiliano Martínez (23) hält den Schuss von Álex Baena (15).
Leandro Paredes (5) kommt für Nicolás González (15).
Anpfiff der 2. Hälfte!
Die 2. Halbzeit läuft! Die letzte Halbzeit dieser Weltmeisterschaft.
Der Rasen bleibt ein Thema
Viele Mannschaften klagten bei der WM 2026 bereits über die Bedingungen im MetLife Stadium. Heute sieht der Rasen aber auch optisch am TV wüst aus.
Wie könnte es weitergehen?
Das Spiel könnte seinem Muster treu bleiben: Spanien wird weiter Ball und Tempo kontrollieren, Argentinien auf den einen entscheidenden Moment lauern. Bleibt es bis in die Schlussphase eng, könnte das Pendel zur Albiceleste ausschlagen. Nachspielzeit ist schließlich seit Jahren eine ihrer größten Stärken.
Beide Teams vermieden zudem jedes unnötige Risiko. Gut möglich allerdings, dass die Trainer die Halbzeit für kleine taktische Anpassungen genutzt haben. Oft entscheidet in solchen Endspielen genau dieser eine Kniff.
Die Spieler kommen zurück!
Noch hält Spanien das Finale unter Kontrolle. Argentinien verteidigt tief, echte Strafraumszenen bleiben selten. Messi muss immer wieder weite Sprints anziehen, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Je länger das 0:0 steht, desto mehr könnte das Endspiel zur Kraftfrage werden. Spanien wirkt bislang einen Tick frischer.
Die Show macht Platz für die Baustellenlogistik. Jetzt kreuzen die Materialtransporter und -transporteure durchs Stadion.
Die FIFA interpretiert die Halbzeit offensiv. Aggressives Pressing im Unterhaltungsdrittel, damit bloß keine Sekunde Fußball die Show unterbricht.
Shakira auch in New York
Kaum ist Halbzeit, gehört die Bühne wieder Shakira. Auf dem Rasen herrscht Taktik, auf der Bühne Show. WM eben.
Nun beginnt die extralange Halbzeitshow, was für die Spieler eine Umstellung bedeutet. Normalerweise dauert die Halbzeitpause ja nur 15 Minuten. Also, das macht ja auch was mit einem so was...
Halbzeit: Spanien dominiert, Torchancen bleiben Mangelware
0:0 zur Pause in einem taktisch geprägten WM-Finale. Spanien kontrolliert Ball und Spiel mit rund 68 Prozent Ballbesitz, hält Argentinien durch aggressives Pressing fast komplett vom eigenen Tor fern und ließ Messi lange kaum an den Ball. Wirklich gefährlich wurde die Roja aber ebenfalls nur einmal, als Yamal früh an Emiliano Martínez scheiterte. Danach entwickelte sich das bislang chancenärmste WM-Spiel des Turniers, geprägt von vielen Zweikämpfen, einem holprigen Rasen und zahlreichen Unterbrechungen. Kurz vor der Pause musste Argentinien zudem den angeschlagenen Lisandro Martínez auswechseln.
Nachspielzeit!
Die 4-minütige Nachspielzeit läuft. Jetzt sind es noch ungefähr drei Minuten.
Verletzungsbedingter Wechsel bei Argentinien
Lisandro Martínez (6) ist kaputt und muss das Spiel verlassen. Für ihn kommt Nicolás Otamendi (19).
Marc Cucurella (24) mit einem Fernschuss, aber der geht am Tor vorbei.
Von der Albiceleste kommt offensiv bislang kaum etwas. Das liegt auch an Spaniens gewohnt disziplinierter Defensive, die im gesamten Turnier erst einen Gegentreffer zugelassen hat.
Die erste Gelbe, und sie geht an einen Argentinier. Lisandro Martínez (6) wurde für das Einsteigen an Mikel Oyarzabal (21) bestraft.
Mikel Oyarzabal (21) schießt, aber Emiliano Martínez (23) hält. Der Ball rutschte zu Oyarzabal durch, herrlich durchgelassen von Olmo. Oyarzabal hätte noch mal zu Álex Baena (15) ablegen konnte. Martínez muss den Schuss von Oyarzabal halten.
Argentinien bindet Rodri inzwischen in immer mehr Zweikämpfe ein. Der spanische Taktgeber muss viel einstecken und könnte im weiteren Spielverlauf wertvolle Körner lassen.
Gonzalo Montiel (4) geht mit viel Risiko in den Zweikampf gegen Marc Cucurella (24), spielt den Ball aber sauber. Der Weltmeister von 2022, der einst den entscheidenden Elfmeter im Finale gegen Frankreich verwandelte, zeigt auch heute wieder, dass er in den großen Momenten keine Angst vor harten Duellen hat.
Cucurellas Flanke kurz vor der Grundlinie wird geblockt, aber da war wohl jemand knapp im Abseits.
Kaum Abschlüsse
In den ersten 25 Minuten erlebte das WM-Finale die bislang chancenärmste Anfangsphase eines Endspiels. Spanien dürfte das wenig stören. Die Roja kontrolliert Ball und Räume, hat im gesamten Turnier erst ein Gegentor kassiert und lag noch keine einzige Minute zurück. Ordnung statt Spektakel, genau so will Spanien dieses Finale spielen.
Weiter geht's mit WM 2026 Fotos!
Laxe Spielführung
Statt mit Torschüssen geht es erst mal mit Fouls weiter. Zum zweiten Mal nach der Trinkpause musste Slavko Vinčić eingreifen, nachdem Yamal von Nicolás Tagliafico (3) umgerissen wurde. Bisher wurde noch keine Karte verteilt, aber das könnte sich bald ändern.
Weiter geht's!
Das Spiel wird fortgesetzt. Etwas mehr Torgefahr könnten die Teams dann doch ausstrahlen.
Rodri hält Spaniens Motor am Laufen
Wenn Spanien das Spiel kontrolliert, dann vor allem wegen Rodri. Der Sechser räumt ab, verteilt die Bälle mit wenigen Kontakten und schließt die Räume vor der Abwehr. Er erinnert an Sergio Busquets oder Xabi Alonso, bringt aber deutlich mehr Physis mit. Ein Spielmacher im Körper eines Abrissunternehmers. MVP-Material.
Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
Aber auch die Spanier können die kleinen Nickligkeiten. Rodri zupfte an Messi, um ihn im Mittelfeld zu stoppen.
Hydrierungspause
Jetzt kommt Wasser ins Spiel.
Die nächste Ecke für Spanien, Emiliano Martínez (23) fischt sie aus der Luft.
Statistik des Spiels: Spanien dominiert
Die Zahlen unterstreichen den Eindruck auf dem Platz: Spanien hat 68 Prozent Ballbesitz, kommt auf 30 gefährliche Angriffe und lässt Argentinien mit nur acht bislang kaum zur Entfaltung kommen. Torabschlüsse sind zwar noch Mangelware, doch die Roja kontrolliert das Finale nahezu nach Belieben. Argentinien wartet weiter auf den ersten echten Wirkungstreffer.
Die Zweikampfführung wird zunehmend härter. Enzo Fernández (24) krümmt sich gerade nach einer Kollision mit Olmo. Slavko Vinčić unterbricht die Partie kurz.
Die Albiceleste setzt vermehrt kleine Nadelstiche. Keine harten Fouls, aber immer wieder ein Rempler oder ein spätes Einsteigen, um Spaniens Spielfluss zu bremsen.
Nächste Flanke von Yamal, aber Emiliano Martínez (23) ist unten und hat den Ball.
Messi bislang kaum im Spiel
Spaniens Matchplan geht bislang auf: Lionel Messi hatte in der Anfangsphase gerade einmal einen Ballkontakt. Die Roja nimmt dem Superstar konsequent die Räume. Gefährlich bleibt er trotzdem, denn ein einziger Moment kann ein WM-Finale verändern.
Messi kommt an den Ball und wird von Álex Baena (15) direkt umgecheckt. Freistoß! Der geht ins Toraus, zu steil für den Ex-VfB-Profi Nicolás González (15).
Hartes Foul an Olmo!
Alexis Mac Allister (20) mit einem Einsteigen, dass bei Dani Olmo (10) Spuren hinterlässt. Kurze Unterbrechung.
Schlechter Platz im Finale
Der Rasen macht bislang keinen WM-würdigen Eindruck, ist fleckig und löchrig. Der Ball springt immer wieder unkontrolliert über den holprigen Untergrund. Eine Bewässerung in der ersten Trinkpause könnte die Bedingungen etwas verbessern.
Erste Ecke im Spiel
Álex Baena (15) führt sie aus, die gute Ecke findet das Ziel nicht, aber Spanien bleibt im Ballbesitz.
Argentinien findet kaum Auswege
Spaniens Pressing greift früh. Die Albiceleste wird immer wieder zu unkontrollierten Pässen oder Befreiungsschlägen gezwungen, weil sämtliche Anspielstationen zugestellt sind. Die Roja gibt in den ersten Minuten klar den Takt vor.
Spanien setzt die ersten Akzente
Die Anfangsphase gehört eher der Roja. Spanien erobert den Ball immer wieder früh, kombiniert sich bis an den Strafraum und sorgt über Yamal sowie Oyarzabal für erste Gefahr. Argentinien hatte durch Messi zwar die bislang beste Umschaltszene, doch Unai Simón ist rechtzeitig zur Stelle. Noch fehlt beiden Teams die letzte Präzision, das Spieltempo ist aber sofort hoch.
Pedro Porro (12) wird beim Doppelpass geblickt und kommt zu Fall. Er wäre frei durchgewesen, aber die Pfeife von Slavko Vinčić blieb stumm. Das hätte man auch andersrum entscheiden können.
Unai Simón weit vor dem Strafraum
Unai Simón (23), der Keeper Spaniens, klärt einen Steilpass der Argentinier auf Messi weit vor dem eigenen Tor.
Erste Prüfung für Emiliano Martínez
Gut und schnell gespielt von Spanien über Lamine Yamal (19), der nach innen zieht und einen Doppelpass mit Olmo spielt. Aber beim Torschuss kann Emiliano Martínez (23) klären.
Mit jeder Wiederholung sieht diese Parade besser aus: Emiliano Martínez ist bereits auf dem Weg in die falsche Ecke, reagiert nach der Abfälschung von Lisandro Martínez aber blitzschnell und stoppt Yamals Abschluss dennoch. Stark gehalten, auch wenn der Spanier den Ball nicht ganz sauber trifft.
Nun hat Argentinien eine längere Ballbesitzphase, überwiegend im eigenen Drittel des Spielfelds. Dann landet der Ball im Aus. Kurz später folgt das erste Foul eines Argentiniers.
Eine Minute gespielt, Spanien im Ballbesitz, dann der Ballverlust und direkt das Foul an Rodrigo de Paul (7).
Anstoß!
... und tatsächlich! Es geht ab!
Michael Buffer fordert auf: "Let's get ready to rumble!" Danach kündigt Bruce Buffer an: "It's Time!" Legendär...
Lange Schlangen vor Anpfiff
Laut ITV bildeten sich vor dem Stadion immer längere Schlangen. Grund soll eine Störung im Ticketsystem sein.
Fußball muss noch warten
Der Anpfiff lässt zwar auf sich warten, aber wen interessiert schon Fußball, wenn man stattdessen eine XXL-Show voller US-Patriotismus veranstalten kann?
Deutsche Beteiligung im Finale
Bastian Dankert ist der VAR-Schiedsrichter.
Jetzt klatschen sich die Spieler ab, es dauert also nicht mehr lange!
Hymnen!
Die Hymnen folgen. Zuerst die spanische Hymne Marcha Real, bekanntlich ohne Text, gespielt von einem kleinen Orchester. Nun die argentinische Hymne, interpretiert von Popsängerin María Becerra.
- Argentiniens Nationalhymne: Der „Himno Nacional Argentino“ wurde 1813 eingeführt. Den Text verfasste Vicente López y Planes, die Musik komponierte Blas Parera. Inhaltlich dreht sich die Hymne um den Unabhängigkeitskampf und die Freiheit des Landes.
- Kurzfassung seit 1924: Ursprünglich bestand die Hymne aus neun Strophen und einem Refrain. Da eine vollständige Aufführung rund 20 Minuten dauern würde, werden bei Länderspielen heute nur der instrumentale Vorspann sowie die erste Strophe und der Refrain gesungen.
- Spaniens Nationalhymne: Die „Marcha Real“ gehört zu den wenigen Nationalhymnen der Welt ohne offiziellen Liedtext. Bei Länderspielen erklingt deshalb ausschließlich die Melodie, die zu den ältesten Nationalhymnen Europas zählt.
- Ein besonderer Kontrast: Während Argentiniens Spieler ihre Hymne lautstark mitsingen, bleibt es bei Spanien traditionell still. Dort übernimmt allein die Musik die Rolle der Nationalhymne.
Welcher Schiedsrichter leitet das Finale der WM 2026?
- Final-Schiedsrichter: Der Slowene Slavko Vinčić leitet das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien. Für den 46-Jährigen ist es bereits der vierte Einsatz bei dieser Endrunde.
- Kurioser Argentinien-Fluch? Seit dem WM-Titel 2022 hat Argentinien über zwei Weltmeisterschaften hinweg nur ein einziges WM-Spiel verloren, das Auftaktspiel gegen Saudi-Arabien 2022. Schiedsrichter damals: Slavko Vinčić. Sollte Argentinien heute erneut verlieren, wären die einzigen beiden WM-Niederlagen in diesem Zeitraum unter seiner Leitung zustande gekommen.
- Große Bühne für Europas Top-Referee: Vinčić gilt seit Jahren als einer der renommiertesten Schiedsrichter Europas und war bereits bei zahlreichen Topspielen in der Champions League und auf internationaler Bühne im Einsatz.
- Vorfall von 2020: Im Mai 2020 geriet Vinčić unfreiwillig in die Schlagzeilen, als er bei einer Razzia in Bosnien und Herzegowina vorübergehend festgehalten wurde. Die Ermittler stellten später klar, dass ihm keine Straftat nachgewiesen werden konnte und er lediglich zufällig am falschen Ort gewesen war.
Die Teams kommen ins Stadion!
Die Spieler sind im Tunnel und so schauen sie auch. Voll fokussiert, im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt kommen sie raus!
Mehr Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
Tom Cruise stimmt auf das Finale ein
Hollywoodstar Tom Cruise übernimmt vor dem Anpfiff die große Bühne und erzählt von der Magie der Fußball-WM. Es geht um Menschen, die zusammenkommen, Grenzen überwinden und die Welt für 90 Minuten vereinen. Das volle Pathosprogramm also. Über andere Kapitel seiner öffentlichen Biografie, etwa seine enge Verbindung zu Scientology, verliert der Schauspieler erwartungsgemäß kein Wort.
Jetzt wird der WM-Pokal ausgepackt, Andrés Iniesta (Weltmeister 2010) und Mario Kempes (Weltmeister 1978) sind anwesend, Iniesta darf den Pokal zuerst in die Höhe strecken, dann Kempes.
50 Millionen Dollar warten auf den Weltmeister
Neben dem WM-Pokal geht es heute auch um eine Rekordprämie: 50 Millionen US-Dollar zahlt die FIFA an den neuen Weltmeister, der Finalverlierer erhält 33 Millionen Dollar. So viel Preisgeld gab es bei einer Fußball-Weltmeisterschaft noch nie. Zum Vergleich: Argentinien kassierte für den Titelgewinn 2022 rund 42 Millionen Dollar.
Take that
Weiter geht's mit der FIFA-Hymne, Robbie Williams, Nicole Scherzinger und die italienische Sängerin Laura Pausini!
So langsam geht es los
Nun die US-Hymne, vorgetragen von Grammy- und Oscar-Preisträgerin Jennifer Hudson. Erstmals bei dieser WM war Donald Trump im Bild.
Bilder aus New York vor dem WM 2026 Finale
Yamal und Cubarsí schreiben Geschichte
Spaniens Startelf ist heute auch eine für die Geschichtsbücher: Lamine Yamal (19) und Pau Cubarsí (19) gehören zu den vier jüngsten Spielern, die jemals ein WM-Finale von Beginn an bestreiten. Jünger waren nur Pelé (1958) und Giuseppe Bergomi (1982). Zwei Teenager in der Startelf eines WM-Endspiels? Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr.
Bilder der WM 2026 Finalfeier
Argentinien jagt den historischen Doppelschlag
Nur fünf Titelverteidiger standen bisher erneut in einem WM-Finale. Nur **Italien (1938)** und **Brasilien (1962)** verteidigten den Pokal erfolgreich. Die letzten drei scheiterten: Argentinien 1990, Brasilien 1998 und Frankreich 2022.
Jetzt hat die Albiceleste die Chance, als erste Mannschaft seit Brasiliens Doppeltriumpf 1958 und 1962 den WM-Titel zu verteidigen. Mit einem Sieg würde Argentinien außerdem zum vierten Mal Weltmeister werden und mit Deutschland und Italien gleichziehen.
Ein gutes Omen für Spanien?
Ein zusätzlicher Ruhetag könnte Gold wert sein: 13 der vergangenen 14 WM- und EM-Endspiele der Männer und Frauen gewann die Mannschaft, die ihr Halbfinale einen Tag früher bestritten hatte. Diesmal spricht dieser kuriose Trend für Spanien, das seit Dienstag auf das Finale vorbereitet ist. Argentinien zog erst einen Tag später nach.
Historisches
Das letzte Duell endete 2018 spektakulär 6:1 für Spanien. Bei Weltmeisterschaften trafen beide Nationen bisher erst ein einziges Mal aufeinander: 1966 gewann Argentinien.
Kurioses
Argentinien spielte sich ins Finale, obwohl mehrere K.-o.-Spiele erst nach dramatischen Aufholjagden oder in der Verlängerung entschieden wurden. Die Albiceleste wirkt fast unkaputtbar.
Spanien dagegen wirkt wie das komplette Gegenstück: kaum Chaos, kaum offene Schlagabtäusche, sondern maximale Kontrolle. Reddit brachte den Gegensatz treffend auf den Punkt: "perfekt geölte Maschine gegen emotionale Wucht".
Ballbesitz gegen Überlebenskunst
Spanien kontrolliert Spiele fast klinisch. Argentinien dagegen musste sich mehrfach aus schwierigen Situationen zurückkämpfen und hat im Turnier bereits mehrere K.-o.-Spiele gedreht. Genau dieser Stilkontrast macht das Finale besonders.
Messi-Geschichten
Mit 39 Jahren wird Messi zum ältesten Feldspieler, der ein WM-Finale bestreitet. Gleichzeitig startet er als erster Spieler überhaupt in drei WM-Endspielen. Allein das ist eine historische Marke.
Spanien kassierte im gesamten Turnier nur ein Gegentor und ließ insgesamt extrem wenige hochwertige Chancen zu. Spanien ist seit 37 Spielen ungeschlagen (ohne Elfmeterschießen) und stellt damit eine der längsten Serien einer europäischen Nationalmannschaft ein. Argentinien gewann zuletzt 14 Spiele in Serie und sieben WM-Partien hintereinander. Opta sieht Spanien leicht vorne: etwa 45 Prozent Siegchance in der regulären Spielzeit, Argentinien rund 26 Prozent. Das ist für ein WM-Finale ungewöhnlich deutlich, aber längst keine Vorentscheidung.
Spanien-Geschichten
Für Spanien wäre es der erste WM-Titel seit 2010. Mikel Oyarzabal gilt inzwischen fast als Final-Spezialist. Vor diesem Endspiel traf er in sämtlichen Endspielen unter Luis de la Fuente. Mit Yamal und Cubarsí könnten gleich zwei Teenager in einem WM-Finale beginnen. Auch das wäre außergewöhnlich.
Das Aufwärmen der Mannschaften läuft!
Die Spieler sind aktuell zum Aufwärmen im Stadion!
Europameister gegen Titelverteidiger
Es ist das Traumfinale, das sich die FIFA gewünscht hat. Die beiden wohl stärksten Mannschaften des Turniers stehen tatsächlich im Endspiel.
Die Abschlussfeier geht los!
MagentaTV überträgt diese, Wolf Fuss kommentiert!
Auch Argentiniens Aufstellung ist da: Montiel und Nicolás González beginnen
Lionel Scaloni schickt sein Team im 4-4-2 auf den Platz: Emiliano Martínez, Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Nicolás González, Lionel Messi, Julián Álvarez. Kapitän ist Messi. Gegenüber der zuletzt erwarteten Elf beginnen Gonzalo Montiel und Nicolás González, Nahuel Molina und Leandro Paredes sitzen zunächst draußen.
TV Übertragung bei MagentaTV läuft
Das volle Team der MagentaTV Übertragungen präsentiert sich in Mew York nun. Im ZDF geht es erst um 19:30 Uhr los!
Sánchez würdigt Spaniens Team als „einzigartig"
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die Nationalmannschaft in einem Beitrag für El País gewürdigt. Das Team spiegele „jenes Spanien wider, das auf das Kollektiv setzt, um zu gewinnen", schrieb er, die Spieler verkörperten „Solidarität und Teamgeist". Während des Endspiels werde Spanien „zu einer Einheit verschmelzen", geleitet von dem „Geist der Kameradschaft", den Luis de la Fuente „in dieser einzigartigen Mannschaft geweckt hat". Sánchez verfolgt das Finale gemeinsam mit König Felipe VI. im MetLife Stadium.
Entwarnung beim Wetter: 27 Grad und Sonne zum Finale
Keine Rauchschwaden, kein Regen: Das Finale findet bei besten Bedingungen statt. Fans und Teams reisten bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein an, zum Anpfiff werden bis zu 27 Grad und eine leichte Brise erwartet. Noch am Freitag hatte der Rauch der kanadischen Waldbrände die Skyline Manhattans zeitweise orange gefärbt, die Sorge um das Endspiel hat sich nicht bestätigt. Vor der Arena bildeten sich allerdings lange Schlangen, weil die Sicherheitsvorkehrungen wegen des angekündigten Trump-Besuchs enorm sind.
Madrid trägt Rot und Gelb: Ikea und Co. schließen früher
In Madrid steigt die Anspannung. In allen Stadtteilen versammeln sich Fans in Trikots und Fahnen auf Plätzen, in Bars und bei Public Viewings, zwei Fanzonen unter freiem Himmel und eine dritte im klimatisierten Movistar-Zentrum sind eingerichtet. Stadtbusse fahren mit Spanien-Flaggen, eine U-Bahn wurde im Rot der Nationalmannschaft lackiert und mit Bildern von de la Fuente, Yamal, Nico Williams und Pedri versehen. Händler wie El Corte Inglés, Carrefour, Leroy Merlin und Ikea schließen ihre Filialen früher, damit die Beschäftigten das Spiel sehen können.
Klinsmann tippt auf Spanien: „Ein klein bisschen tendiere ich zu Spanien"
Jürgen Klinsmann rechnet mit einem engen Endspiel, sieht aber leichte Vorteile beim Europameister. „Die Chancen stehen 50:50, aber ein klein bisschen tendiere ich zu Spanien", sagte der Weltmeister von 1990 dem Sport-Informations-Dienst. Bei Argentinien schätzt er den „Spirit, ein Herz, das ist phänomenal", Spanien sei dagegen „nicht so fokussiert auf einen Spieler wie Argentinien mit Messi". Sein Turnierfazit fällt überschwänglich aus: „Im Großen und Ganzen war es ein Megaturnier."
Europarat übt Kritik: „Die Feier endet heute Abend. Die Fragen bleiben"
Der Europarat hat sich zum Turnierende besorgt gezeigt und die FIFA zum Handeln aufgefordert. Die WM habe „Frage um Frage aufgeworfen", sagte Generalsekretär Alain Berset: „Die Feier endet heute Abend. Die Fragen bleiben." Belastet worden sei sie durch politischen Druck, rassistische Beschimpfungen und die Öffnung hin zu Wettmärkten. Bis 2030 müsse ein Integritätsrahmen stehen. Den Fall Folarin Balogun, in dem Donald Trump die Überprüfung der Sperre verlangt hatte, kritisierte Berset ausdrücklich: „Wenn sich die Regeln unter Druck biegen, ist jedes Ergebnis anfechtbar."
Klinsmann traut Messi eine siebte WM zu
Spielt Lionel Messi 2030 noch einmal? Jürgen Klinsmann hält das für möglich. „Ich kann mir das vorstellen, so verrückt es klingen mag", sagte der frühere Bundestrainer dem Sport-Informations-Dienst in New York: „Wenn er es wirklich ganz, ganz ernst meint und entsprechend weiterlebt, wie er es bis jetzt gemacht hat, dann sehen wir ihn auch in vier Jahren." Messi wäre dann 43 Jahre alt, ein Spiel der WM 2030 findet in Buenos Aires statt. Klinsmann verweist auf andere Sportarten: „Ein LeBron James spielt mit 41 Jahren noch in der NBA, die wirklich keine einfache Liga ist."
Zwei Tore für den Goldenen Schuh: Messi jagt Mbappé
Das Rennen um den Goldenen Schuh ist noch offen. Kylian Mbappé hat im Spiel um Platz 3 gegen England doppelt getroffen und steht bei zehn Turniertoren, als erster Spieler seit Gerd Müller 1970 traf er damit zweistellig. Messi kommt auf acht Tore, bei Torgleichstand entscheiden die Vorlagen, und da führt der Argentinier 4:3. Zwei Treffer im Endspiel würden ihm also reichen. Bleibt er darunter, wäre Mbappé der erste Spieler überhaupt, der zweimal WM-Torschützenkönig wird. Auch in der ewigen WM-Torschützenliste fehlen Messi (21 Tore) genau zwei Treffer zur alleinigen Führung vor Mbappé (22).
Messis Botschaft vor dem Endspiel: „Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
Lionel Messi hat sich schon vor dem Anpfiff bei der gesamten Mannschaft bedankt. Zu einem Bild des kompletten Teams schrieb der Kapitän bei Instagram: „Danke an jeden meiner Mitspieler, an das Trainerteam und an alle Menschen, die jeden Tag dafür arbeiten, dass diese Nationalmannschaft eine Familie bleibt." Und weiter: „Ganz egal, was im Finale passiert, dieses Team hat bereits Geschichte geschrieben, die wir niemals vergessen werden und die niemand auslöschen kann." Der 39-Jährige steht bei seiner sechsten WM-Teilnahme im dritten Finale und war an zwölf der 19 argentinischen Turniertore direkt beteiligt.
Das Protokoll des Abends: 90 Minuten Show vor dem Anpfiff
Die FIFA hat den Ablauf abgesteckt, er erinnert an den Super Bowl. Die Stadiontore öffnen um 17:00 Uhr MESZ, ab 19:30 Uhr läuft eine 90-minütige Schlussfeier mit Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams, IShowSpeed und Tom Cruise, Jennifer Hudson singt die US-Hymne. Zur Halbzeit folgt die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte mit Shakira, Madonna, Justin Bieber, BTS, Burna Boy, Gustavo Dudamel, Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor, dafür wird die Pause auf rund 30 Minuten verlängert. Den Pokal überreicht Donald Trump, erstmals gibt es Championship Rings.
Kein DFB-Vertreter auf der Ehrentribüne
Der Deutsche Fußball-Bund hat auf Anfrage bestätigt, dass seine Spitzenvertreter auf das Endspiel verzichten. Weder Präsident Bernd Neuendorf, der dem FIFA-Council angehört, noch Vizepräsident Hans-Joachim Watzke aus der UEFA-Exekutive werden in New Jersey erwartet. Bereits nach dem deutschen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hatte es geheißen, Neuendorf werde keine weiteren Partien der Weltmeisterschaft mehr besuchen.
Die Zahlen zum Finale: Atlético stellt neun Spieler
Kein Klub der Welt ist im Endspiel stärker vertreten als Atlético Madrid: Neun Profis stehen in den beiden Kadern, vier bei Spanien und fünf bei Argentinien. Der größte einzelne Block sind die acht Barcelona-Spieler im spanischen Aufgebot. Weitere Zahlen des Abends: Argentinien erzielte zwölf seiner 19 Turniertore nach der 75. Minute, Spanien ist seit 37 Spielen in regulärer Spielzeit ungeschlagen, und Alexis Mac Allister hat 13 WM-Spiele bestritten, ohne je zu verlieren.
Messi muss nachziehen: Mbappé hat beim Goldenen Schuh vorgelegt
Im Finale geht es für Lionel Messi nicht nur um den Titel. Kylian Mbappé hat im Spiel um Platz 3 doppelt getroffen und führt die Torschützenliste der WM 2026 mit zehn Turniertoren an. Messi steht bei acht. Weil Mbappés Turnier beendet ist, hat der Argentinier heute die letzte Gelegenheit: Zwei Tore bedeuten Gleichstand, drei die alleinige Führung. Nebenbei ist Mbappé mit nun 22 WM-Toren insgesamt auch neuer Rekordtorschütze der WM-Geschichte und hat Messi (21) dort abgelöst.
So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
Das Finale läuft frei empfangbar im ZDF ab 19:30 Uhr und bei MagentaTV ab 18:30 Uhr, Anpfiff ist 21:00 Uhr MESZ. Im ZDF kommentiert Oliver Schmidt, aus dem Stadion moderiert Jochen Breyer mit Christoph Kramer und Per Mertesacker, im Studio führt Katrin Müller-Hohenstein mit Friederike Kromp und Christian Streich durch den Abend. Bei MagentaTV kommentiert Wolff Fuss, es moderieren Johannes B. Kerner und Laura Wontorra mit Tabea Kemme, Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp.
Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
Argentinien hat mit 19 Toren den erfolgreichsten Angriff und den höchsten Expected-Goals-Wert des Turniers (15,38), Spanien folgt dicht dahinter (14,96) und kassierte in sieben Spielen erst ein Gegentor. Messi führt fast jede Einzelkategorie an: acht Tore, vier Vorlagen, 34 Torschüsse. Rodri kommt auf die meisten angekommenen Pässe (648) und die meisten hochintensiven Läufe (919) der gesamten WM.
Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
Argentiniens Torhüter geht angeschlagen ins zweite WM-Finale seiner Karriere. Im Mai brach sich Emiliano Martínez den rechten Ringfinger, eine Operation lehnte er ab, um die WM spielen zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der Held des Endspiels von 2022. Zum möglichen Elfmeterschießen: „Man muss sich genau im Moment des Ballkontakts bewegen.“
Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
Beim Fanfest im Javits Center in Manhattan, moderiert von Tom Brady, Novak Djokovic, Kevin Durant und Rio Ferdinand, sprach Lionel Messi erstmals über die Bilder von 2007. Damals wusch der 20-jährige Messi den sechs Monate alten Lamine Yamal für einen UNICEF-Kalender des FC Barcelona. „Dieses Foto ist verrückt“, sagte Messi: „Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich.“
WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
Mehr geht nicht, wir haben alles zusammen gefasst für euch: WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien



























