Spanien kann vor dem WM-Endspiel gegen Argentinien vorerst aufatmen. Zwar absolvierten Lamine Yamal und Pedro Porro am Donnerstag nur ein individuelles Programm abseits der Mannschaft, ein Ausfall der beiden Schlüsselspieler für das Finale am Sonntag zeichnet sich laut spanischen Medienberichten aber nicht ab.

Wie die Sportzeitung Marca berichtete, handelt es sich bei dem separaten Training in erster Linie um eine vorsorgliche Maßnahme. Der 19 Jahre alte Ausnahmekönner Yamal spürt demnach noch die Nachwirkungen eines Tritts gegen den linken Oberschenkel, den er sich im Halbfinale gegen Frankreich zugezogen hatte. Jene Aktion sorgte für den Foulelfmeter, den Mikel Oyarzabal zur frühen spanischen Führung verwandelte. Seit der Rückkehr ins Teamhotel in Dallas wird der Offensivspieler intensiv betreut und trägt zum Schutz einen Verband am betroffenen Bein.
Auch Porro nur eine Vorsichtsmaßnahme
Auch bei Pedro Porro besteht laut Marca kein Anlass zur Beunruhigung. Beim Tottenham-Profi, der gegen Frankreich zum zwischenzeitlichen 2:0 getroffen hatte, machen sich schlicht muskuläre Ermüdungserscheinungen bemerkbar, eine Folge der intensiven Belastungen aus den vorangegangenen Turnierspielen. In der Schlussphase der Partie war der Außenverteidiger folgerichtig ausgewechselt worden, um weiteres Risiko zu vermeiden.
De la Fuente gibt Entwarnung
Nationaltrainer Luis de la Fuente äußerte sich bereits direkt nach dem Halbfinalerfolg zuversichtlich und rechnet bei keinem der beiden Akteure mit ernsthaften Komplikationen. Er hoffe, so der Coach, beide Spieler am Sonntag im Endspiel einsetzen zu können. Das separate Training am Donnerstag sei ausschließlich als vorbeugender Schritt zu verstehen und kein Indiz für gravierende Probleme, hieß es weiter von Marca. Das Finale gegen Argentinien wird um 21.00 Uhr angepfiffen und ist live bei Magenta TV sowie im ZDF zu verfolgen.