Slavko Vincic hat nur eine Woche nach seinem Einsatz im WM-Endspiel seine Laufbahn als Fußball-Schiedsrichter beendet. Der 46-jährige Slowene krönte seine Karriere mit der Partie zwischen Spanien und Argentinien, die Spanien mit 1:0 nach Verlängerung gewann.

WM-Finale als Höhepunkt
Der slowenische Fußballverband NZS bestätigte Vincics Rücktritt am späten Sonntagabend auf seiner Website. In einem ausführlichen Beitrag würdigte der Verband die „historische Karriere als Schiedsrichter auf höchstem Niveau“ und blickte auf die wichtigsten Stationen des Unparteiischen zurück.
Für Vincic stellte die Leitung des WM-Finales zwischen Spanien und Argentinien den ultimativen Höhepunkt dar. Zuvor war er bereits für zwei weitere große Endspiele nominiert worden. 2022 pfiff er das Europa-League-Finale zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers, zwei Jahre später leitete er das Champions-League-Endspiel zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid.

262 Einsätze in Sloweniens höchster Liga
Vincic startete seine Karriere auf höchstem nationalem Niveau im Mai 2007 in der ersten slowenischen Liga. Insgesamt kam er dort auf 262 Partien. Zudem stand er viermal beim Finale des slowenischen Pokals als Schiedsrichter auf dem Platz.
Seit 2010 gehörte Vincic der offiziellen FIFA-Schiedsrichterliste an. In dieser Zeit leitete er 52 Länderspiele und fast 100 Begegnungen im Europapokal.