MagentaTV Experte Klopp mit Aussagen zu Nagelsmann ein „No-Go“? Die Reaktionen!

Der Auftritt von Jürgen Klopp und Thomas Müller bei MagentaTV sorgt weiter für Diskussionen. Vor allem Klopps lockere Bemerkung über Julian Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer stieß bei mehreren Ex-Nationalspielern auf deutliche Kritik. Andreas Möller und Stefan Effenberg nannten die Aussage im WM-Doppelpass ein klares No-Go.

Jürgen Klopp, Global Director of Football der Red-Bull-Gruppe, verfolgt das Brasileirao-Spiel zwischen Red Bull Bragantino und Palmeiras von der Tribüne des Estádio Cícero de Souza Marques in Bragança Paulista, Brasilien, am 26. April 2026. Ricardo Moreira / Getty Images
Jürgen Klopp, Global Director of Football der Red-Bull-Gruppe, verfolgt das Brasileirao-Spiel zwischen Red Bull Bragantino und Palmeiras von der Tribüne des Estádio Cícero de Souza Marques in Bragança Paulista, Brasilien, am 26. April 2026. Ricardo Moreira / Getty Images

Kritik an Klopps Spruch über Nagelsmann

Im Gespräch mit Thomas Müller hatte Klopp vor laufender Kamera über die mögliche deutsche Aufstellung gegen Curacao gesprochen und dabei gesagt: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch. Noch.“ Für Andreas Möller ging das deutlich zu weit. „Ich finde, das geht nicht. So einen Satz finde ich respektlos. Wir wissen ja, was daraus gemacht wird. Das ist ein No-Go. Wenn Klopp Bundestrainer wäre – und im Hintergrund würden solche Sachen laufen, da wäre er auch nicht amüsiert“, sagte der 58-Jährige bei Sport1.

Auch Stefan Effenberg stellte sich klar hinter diese Einschätzung. „Das geht nicht, er spricht vor einem Millionen-Publikum. Auch mit dem Lachen hintenraus“, erklärte der 57-Jährige. Der frühere Nationalspieler meinte weiter: „So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionen-Publikum, das ist ein absolutes No-Go.“ Klopp bringe Nagelsmann damit in eine schwierige Lage, ergänzte Effenberg: „Nagelsmann weiß gar nicht, wie er darauf antworten soll.“

So reagiert die Fußball-Welt auf den Klopp-Spruch:

  • Andreas Möller (Ex-Nationalspieler): Findet die Aussage schlicht „respektlos“ und tituliert sie im Sport1-Doppelpass als klares No-Go. „Wenn Klopp Bundestrainer wäre – und im Hintergrund würden solche Sachen laufen, da wäre er auch nicht amüsiert.“

  • Stefan Effenberg (Ex-Nationalspieler): Schlägt in dieselbe Kerbe: „So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionen-Publikum.“ Klopp bringe Nagelsmann damit unnötig in eine schwierige Lage.

  • Lothar Matthäus (Rekordnationalspieler): Kritisierte in der Bild vor allem das „mangelnde Feingefühl“ des Duos bezüglich der Personalie Musiala.

  • Julian Nagelsmann (Bundestrainer): Reagierte auf der Pressekonferenz gewohnt cool und tiefenentspannt: „Sie hatten viel Erfolg in der Fußballwelt. Sie können über alles reden, was sie wollen. So ist das eben.“

Matthäus und Nagelsmann reagierten bereits

Schon zuvor hatte Lothar Matthäus die Szene eingeordnet und in der Bild von „mangelndem Feingefühl“ gesprochen. Der Rekordnationalspieler kritisierte, dass Klopp und Müller die Aufstellung von Jamal Musiala infrage gestellt hatten. Damit wuchs die Debatte um den TV-Auftritt des Duos weiter an.

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Julian Nagelsmann selbst blieb auf der Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel gegen Curacao am Sonntag, um 19.00 Uhr live in der ARD und bei MagentaTV, souverän. Der 38-Jährige betonte, Deutschland habe „viele Experten, auch Thomas und Jürgen sind coole Jungs“. Zugleich stellte er klar: „Sie hatten viel Erfolg in der Fußballwelt. Sie können über alles reden, was sie wollen. So ist das eben.“