Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Die Ausgangslage: Europameister gegen Weltmeister
- 2 Spanien gegen Argentinien Prognose: Wer gewinnt das WM Finale 2026?
- 2.1 Was die Experten tippen: Sieben von zehn sehen Spanien vorn
- 2.2 Was die Stimmen vor dem Finale über den Ausgang verraten
- 2.3 Wettquoten zum WM Finale: Spanien Favorit, Argentinien mit Comeback-Aura
- 2.4 Was sagt die KI-Prognose zu Spanien gegen Argentinien?
- 2.5 Goldener Schuh: Messi gegen Mbappé im Fernduell der Torjäger
- 3 Wer überträgt das WM 2026 Finale im TV?
- 4 FAQ: Spanien gegen Argentinien im WM Finale 2026
- 4.1 Wann findet das WM Finale 2026 statt?
- 4.2 Wo findet das WM Finale 2026 statt?
- 4.3 Wer überträgt das WM Finale 2026?
- 4.4 Wer pfeift das WM Finale 2026?
- 4.5 Wer ist Favorit im WM Finale: Spanien oder Argentinien?
- 4.6 Wer gewinnt das WM Finale: Spanien oder Argentinien?
- 4.7 Kann Argentinien gegen Spanien gewinnen?
- 4.8 Was passiert bei einem Remis?
- 5 Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
- 5.1 Aufstellung Spanien
- 5.2 Aufstellung Argentinien
- 5.2.1 Was passiert bei Blitzschlag? Das FIFA-Protokoll fürs Finale
- 5.2.2 Spaniens Abschlusstraining fällt dem Sturm zum Opfer
- 5.2.3 Schwere Unwetter über New York, 24 Stunden vor dem Finale
- 5.2.4 So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
- 5.2.5 Streit um den Rasenverkauf im Finalstadion
- 5.2.6 Wie das MetLife Stadium das Finale bekam: De Niro und ein Rasen-Argument
- 5.2.7 Sieben von zehn Experten tippen auf Spanien
- 5.2.8 Messi über das Babyfoto mit Yamal: „Das ist verrückt“
- 5.2.9 Trump überreicht den Pokal, Sheinbaum kommt mit
- 5.2.10 Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
- 5.2.11 Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
- 5.2.12 Scaloni zu Messis womöglich letzter WM: „Woher soll ich das wissen“
- 5.2.13 Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
- 5.2.14 Rodri warnt: „Argentinien ist viel mehr als nur Messi“
- 5.2.15 Grünes Licht: Yamal und Porro sind fit
- 5.2.16 Das Finale: Spanien gegen Argentinien in East Rutherford
- 5.2.17 WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
Spanien gegen Argentinien: Nur noch einmal schlafen, dann steigt das Finale der WM 2026, Europameister gegen Weltmeister, Lamine Yamal gegen Lionel Messi, die beste Abwehr des Turniers gegen den besten Angriff. Angepfiffen wird am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (15:00 Uhr Ortszeit) im MetLife Stadium vor den Toren New Yorks, live und kostenlos im ZDF ab 19:30 Uhr und bei MagentaTV ab 18:30 Uhr. Wer gewinnt das WM Finale: Spanien oder Argentinien? Ein zehnköpfiges Expertenpanel der Daily Mail hat abgestimmt, sieben Fachleute tippen auf Spanien, drei auf Argentinien, und auch Weltmeister Toni Kroos traut der Furia Roja den Titel zu. Hier kommt die große Vorschau mit Ausgangslage, Schlüsselspielern, allen Expertenstimmen, unserer Spanien gegen Argentinien Prognose samt Ergebnis-Tipp, den Wettquoten als Favoriten-Check und allen TV-Infos.

Die Ausgangslage: Europameister gegen Weltmeister
Spanien hat sich mit einer Machtdemonstration ins Endspiel gespielt: Beim 2:0 im Halbfinale ließ La Furia Roja dem Top-Favoriten Frankreich keine Chance, Mikel Oyarzabal per Foulelfmeter und Pedro Porro trafen. Nach dem EM-Titel 2024 kann die goldene Generation nun den ersten WM-Triumph seit 2010 nachlegen.
Argentinien steht nach einem dramatischen 2:1 gegen England im Endspiel und kann als erstes Team seit Brasilien 1962 den WM-Titel verteidigen. Die Zahlen des Endspiels beschreiben zwei gegensätzliche Wege: Spanien kassierte in sieben Spielen erst ein Gegentor und traf 13 Mal, Argentinien ließ sechs Gegentreffer zu, stellt mit 19 Toren aber den erfolgreichsten Angriff des Turniers. Geleitet wird das Finale vom slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic, der 2024 schon das Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund pfiff, als Video-Assistent ist der Deutsche Bastian Dankert im Einsatz. Lionel Messi, der beide Tore der Schlussoffensive von Atlanta vorbereitete, spielt mit 39 Jahren um seinen zweiten WM-Pokal. Der neue Fan-Song der Albiceleste gibt die Richtung vor: „für Leos letzten Titel“.
Das Trainerduell: Der Meister trifft seinen Schüler
Die vielleicht schönste Geschichte dieses Finales spielt sich auf den Bänken ab. Als Lionel Scaloni vor neun Jahren im Ausbildungszentrum des spanischen Verbands in Las Rozas bei Madrid für seine UEFA-Pro-Lizenz paukte, saß Luis de la Fuente als Lehrer vor ihm. „Er war mein Mentor und hat mir alles beigebracht, was ich weiß“, sagt Scaloni heute. Der Argentinier ist mit einer Spanierin liiert, seine Familie lebt auf Mallorca, und trotzdem gilt am Sonntag: „Es tut mir sehr, sehr leid, aber ich werde alles geben, um das Spiel zu gewinnen und Herrn de la Fuente zu schlagen.“
Der Lehrer revanchiert sich mit Komplimenten: „Lionel war ein sehr gewissenhafter Schüler mit einer großartigen Einstellung“, sagt de la Fuente, „ich bewundere ihn sowohl beruflich als auch persönlich.“ Die Bilanzen sprechen für beide: Scaloni gewann seit 2021 die Copa América, die WM und noch eine Copa, de la Fuente verlor in 48 Länderspielen nur zwei und holte vor zwei Jahren den EM-Titel.

Yamal gegen Messi: Das Generationenduell dieses Finales
Lamine Yamal ist am vergangenen Montag 19 Jahre alt geworden, am Sonntag steht er in seinem ersten WM-Finale. Sein Trainer Luis de la Fuente beschreibt den Flügelspieler als jemanden, der „von Gottes Zauberstab berührt“ sei, Thierry Henry fand bei Marca das treffendste Bild für Yamals Unbekümmertheit: „Der Junge spielt, als wäre er zurück in seinem Viertel.“ Gemeint ist Rocafonda, das Arbeiterviertel von Mataró nördlich von Barcelona, in dem Yamal auf einem Betonplatz neben dem Haus seiner Mutter Fußball spielen lernte. Seinen eigenen Leitsatz formulierte er nach dem ersten Hattrick seiner Karriere im März gegen Villarreal: „Es geht darum, ruhig zu bleiben. Wenn ich mit dem Ball im Strafraum bin, entscheide ich, was passiert.“
Auf der Gegenseite steht mit Lionel Messi ein 39-Jähriger, der Yamal schon einmal in den Armen hielt: Bei einer Wohltätigkeitsaktion des FC Barcelona im Dezember 2007 badete der damals 20 Jahre alte Messi den fünf Monate alten Yamal für ein Fotoshooting. Am Sonntag begegnen sich die beiden erstmals auf einem Fußballplatz. Messi kennt den Wert dieses Moments genau und schwärmt trotzdem ohne Zurückhaltung: „Lamine ist ein riesiges Talent, jemand, den ich viel verfolgt habe, weil er für einen Klub spielt, den ich liebe, und ich wünsche ihm immer das Beste. Mit 19 Jahren ist er einer der Maßstäbe des Weltfußballs und hat seine ganze Karriere noch vor sich.“ Der entscheidende Nachsatz aber macht klar, dass am Sonntag nichts verschenkt wird: „Er hat eine große Chance, etwas Historisches zu erreichen, und wir werden unser Äußerstes tun, damit das diesmal nicht passiert.“
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Die Schlüsselspieler bei Spanien
Lamine Yamal ist mit 19 Jahren das Gesicht der neuen spanischen Generation, dazu kommen Halbfinal-Torschütze Mikel Oyarzabal, Taktgeber Fabián Ruiz und Superjoker Mikel Merino, der in der K.o.-Runde zweimal spät traf. Rückhalt ist Torhüter Unai Simón, der mit seiner Defensive das stabilste Bollwerk des Turniers bildet. Der eigentliche Fixpunkt aber ist Rodri: „Rodri ist unser Rückgrat“, sagt de la Fuente über seinen Kapitän, der Angriffe unsichtbar abfängt und sofort die eigene Offensive ankurbelt. Pikant: Trainer und Sechser führten 2015 gemeinsam die spanische U19 zum EM-Titel, auf den Tag genau elf Jahre vor diesem Finale. Entwarnung gibt es beim Personal: Yamal (Tritt gegen den linken Oberschenkel) und Pedro Porro trainierten nach dem Halbfinale zwar zunächst nur individuell, inzwischen gibt de la Fuente aber grünes Licht für beide. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, sagt der Trainer über Yamal, der zwar mit einem Verband am linken Oberschenkel trainierte, laut de la Fuente aber „in bester Verfassung“ ist: „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, es gibt keine Probleme.“ Auch Porro, der gegen Frankreich mit muskulärer Ermüdung ausgewechselt worden war, ist einsatzbereit. Hinten hat sich derweil ein zweiter 19-Jähriger zum Faktor entwickelt: Innenverteidiger Pau Cubarsí nahm Kylian Mbappé praktisch aus dem Spiel.
Die Schlüsselspieler bei Argentinien
Neben Messi glänzten im Halbfinale die Torschützen Enzo Fernández und Lautaro Martínez, dazu kommen Julián Álvarez und Alexis Mac Allister, der gegen England nur den Pfosten traf. Die größte Waffe des Weltmeisters bleibt die Schlussphase: Kein Team des Turniers schlägt in den letzten Minuten so eiskalt zu. Wie sehr alles über den Kapitän läuft, zeigt eine Zahl: An zwölf der 19 argentinischen WM-Tore war Messi direkt beteiligt, acht schoss er selbst, vier bereitete er vor. Dazu kommt die Erfahrung, die in einem Finale Gold wert sein kann: 17 der 26 Argentinier haben das Endspiel von 2022 inklusive Elfmeterschießen überstanden. Ein Vorteil? Nur bedingt, denn auch bei Spanien stehen 16 Spieler im Kader, die vor zwei Jahren Europameister wurden. Und noch eine Serie lebt weiter: Mit Lautaro Martínez steht zum zwölften Mal in Folge mindestens ein Profi von Inter Mailand in einem WM-Finale, eine Serie, die 1982 begann und die der FC Bayern durch das Halbfinal-Aus von Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano nun nicht mehr teilt.
Ein eigenes Kapitel ist Emiliano Martínez. Der Torhüter steht am Sonntag in seinem zweiten WM-Finale, und er geht angeschlagen hinein: Den rechten Ringfinger brach er sich im Mai beim Aufwärmen vor dem Europa-League-Finale, gegen eine Operation entschied er sich nur, um bei dieser WM spielen zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagt Martínez, der in der Gruppenphase kaum trainieren konnte und den das „sehr belastet“ hat. Lionel Scaloni hält trotzdem an ihm fest, die Mannschaft habe „blindes Vertrauen“. Für ein mögliches Elfmeterschießen ist das ein gewichtiges Argument pro Argentinien: 2022 wurde Martínez mit seiner Parade gegen Randal Kolo Muani und seinen Paraden vom Punkt zum Helden des Endspiels. Sein Rezept beschreibt er schlicht: „Man muss sich genau im Moment des Ballkontakts bewegen.“
Die voraussichtlichen Aufstellungen im WM-Finale
Spanien (4-2-3-1): Unai Simón – Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella – Rodri, Fabián Ruiz – Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena – Mikel Oyarzabal
Argentinien (4-4-2): Emiliano Martínez – Nahuel Molina, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico – Rodrigo de Paul, Leandro Paredes, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister – Lionel Messi, Julián Álvarez
Spanien setzt damit auf die eingespielte Offensive mit Yamal, Olmo und Baena hinter Stürmer Oyarzabal. Argentinien vertraut auf sein 4-4-2 mit Kapitän Messi und Julián Álvarez in vorderster Linie. (Voraussichtliche Aufstellungen, Quelle: kicker)
Spanien gegen Argentinien Prognose: Wer gewinnt das WM Finale 2026?
Wer ist Favorit im Endspiel, Spanien oder Argentinien? Spanien geht nach der Halbfinal-Gala als leichter Favorit ins Finale, doch Argentinien hat in diesem Turnier jede Drucksituation überstanden und mit Messi den Mann für die ganz großen Momente. Die Tendenz spricht für den Europameister, es riecht aber nach einem engen Spiel mit später Entscheidung. Unser Expertentipp und Ergebnis-Tipp: Spanien gewinnt knapp mit 2:1 und wird zum zweiten Mal Weltmeister. Für diesen Tipp sprechen vor allem drei Dinge: die Kadertiefe, die David Silva mit „26 Stammspielern“ beschreibt und die jeden Ausfall abfedert, die Defensivwerte von nur einem Gegentor in sieben Spielen, und die Kontrolle über Mittelfeld und beide Strafräume, die Rodri als spanisches Erfolgsrezept benennt. Der größte Gegenposten heißt nicht nur Messi, sondern auch Emiliano Martínez: Sollte es ins Elfmeterschießen gehen, hat Argentinien mit dem Helden von 2022 den erfahreneren Mann zwischen den Pfosten. Wie immer gilt: Unsere Argentinien gegen Spanien Prognose ist eine sportliche Einschätzung und keine Wettempfehlung.
Was die Experten tippen: Sieben von zehn sehen Spanien vorn
Ein Stimmungsbild liefert die Expertenrunde der Daily Mail, in der zehn Fachleute ihren Finaltipp abgegeben haben. Das Ergebnis ist deutlich, aber nicht einstimmig: Sieben tippen auf Spanien, drei auf Argentinien. Für den Europameister votierten Mike Keegan, Matt Barlow, Lewis Steele, Ian Ladyman, Chris Wheeler, Isaan Khan und James Sharpe, für den Titelverteidiger Ollie Holt, Jack Gaughan und Anthony Hay.
Die Argumente pro Spanien drehen sich fast alle um Kontrolle. Matt Barlow nennt die Auswahl von Luis de la Fuente „die wohl kompletteste Mannschaft“ mit technischer Qualität, taktischem Verstand über Rodri, Tiefe auf der Bank und blitzschnellem Zurückerobern des Balls, sein Fazit: „Der beste Angriff gegen die beste Abwehr. Das könnte ein Klassiker werden.“ Chris Wheeler verweist auf das Halbfinale, in dem Spanien „Tuchel und England vorgemacht“ habe, wie man eine Führung gegen Frankreich verwaltet, und hält fest, Argentinien sei gegen Kap Verde, Ägypten und England jeweils hart am Wind gesegelt: „Das Glück geht ihnen aus.“ Ian Ladyman liest die drei Aufholjagden als Warnsignal, weil sie zeigten, dass die Albiceleste ihre Spiele nicht kontrollieren konnte, und stellt fest: „Englands Qualität reichte nicht, Spaniens schon.“ Isaan Khan hebt hervor, dass Spanien nur ein einziges Gegentor kassierte, gegen Belgien im Viertelfinale, und gegen Frankreich eine neue Seite gezeigt habe: leiden ohne Ball und dann eiskalt zuschlagen. James Sharpe erinnert daran, wie komplett die spanische Defensive Mbappé, Dembélé, Barcola und Olise neutralisierte, und wird am deutlichsten: „Spanien wird sich nicht zurückziehen. Spanien wird pressen, passen und siegen.“
Das Lager Argentinien argumentiert dagegen mit dem, was sich in Zahlen schlecht abbilden lässt. Ollie Holt hat die Albiceleste bei dieser WM zweimal live gesehen, gegen Kap Verde und gegen England, und beide Male beobachtet, wie sie sich aus jeder Widrigkeit befreit. Sein Tipp ist am Ende auch eine Verbeugung: „Messi ist der beste Spieler, den ich je gesehen habe, und ich will, dass er ganz oben abtritt.“ Jack Gaughan setzt auf Wille und Momentum, „dieser Wille, dieser Geist, es wirkt alles wie vorgeschrieben“, und traut Lionel Scaloni nach dem Halbfinale die entscheidenden Eingriffe zu. Anthony Hay führt die späten Siege gegen Kap Verde nach Verlängerung, gegen Ägypten und gegen England ins Feld, die zeigten, dass diese Mannschaft bis zur letzten Sekunde kämpft, und hält Messi trotz Rodri und Yamal für den besten Spieler auf dem Platz, flankiert von Julián Álvarez, Enzo Fernández und Joker Lautaro Martínez.
Prominente Unterstützung bekommt das spanische Lager aus Deutschland: Auch Weltmeister Toni Kroos traut Spanien den Titel zu. Die Einordnung dahinter passt zu den Turnierzahlen, die dieses Finale so reizvoll machen: Argentinien stellt mit 19 Toren den besten Angriff des Turniers, Spanien mit einem einzigen Gegentor die beste Abwehr. Dass die Furia Roja ausgerechnet mit einem 0:0 gegen Kap Verde ins Turnier gestartet ist, zeigt allerdings, wie weit der Weg von der Stabilität zur Souveränität war. Unser 2:1-Tipp deckt sich mit dem Mehrheitsbild der Experten, ohne die Comeback-Qualität der Albiceleste kleinzureden.
Was die Stimmen vor dem Finale über den Ausgang verraten
Wer wissen will, woran dieses Endspiel kippen könnte, hört am besten den Beteiligten zu. Rodri macht aus dem Respekt vor Messi kein Geheimnis, verschiebt den Fokus aber bewusst weg vom Kapitän der Albiceleste: „Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi.“ Am Sonntag träfen die beiden Mannschaften aufeinander, „die als Team am besten zusammenspielen“. Für die eigene Seite formuliert Spaniens Sechser eine Ansage, die exakt zu den Turnierzahlen passt: „Wir sind schwer zu schlagen. Wir kontrollieren beide Strafräume und das Mittelfeld gut. Wir haben wenige Schwächen. Welche das sind, behalte ich für mich.“ Und mental gibt er die Richtung vor: „Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben.“
Dass Spanien Ausfälle wegsteckt, glaubt auch David Silva. Der Weltmeister von 2010, inzwischen 40 Jahre alt, sieht in diesem Kader gar keine klassische Stammelf: „Es gibt keine elf, sondern 26 Stammspieler. Ganz egal, wer reinkommt, er macht es mindestens genauso gut wie der, der für ihn weichen muss.“ Der Vergleich, den Silva zieht, ist der größtmögliche: „Das ist eine Familie wie wir damals.“ Eine Einschränkung macht er trotzdem, und die ist für jede Prognose entscheidend: Es brauche „das nötige Quäntchen Glück“. Silva erinnert an das Endspiel von Johannesburg: „Hätten wir das nicht gehabt, wäre Robbens Schuss im Endspiel 2010 vielleicht nicht auf Casillas‘ Fuß, sondern im Netz gelandet.“
Wie Spanien Messi begegnen will, hat Luis de la Fuente immerhin im Grundsatz verraten. Der Argentinier erfordere „besondere Aufmerksamkeit. Messi ist einzigartig“, sagt der Trainer, eine Manndeckung wird es aber nicht geben, „aus leidvoller Erfahrung“. Stattdessen soll die Mannschaft ihn kollektiv im Auge behalten. Mikel Merino, der als Joker die Siegtore gegen Portugal (1:0) und Belgien (2:1) erzielte, nennt genau das „eine riesige Herausforderung für uns, aber auch eine riesige Motivation“. Er erwartet „ein intensives Spiel“ und verweist auf einen Faktor, den viele unterschätzen: Der Schiedsrichter müsse „die Intensität und Häufigkeit der Zweikämpfe und Fouls kontrollieren“. Merinos Gegenmittel ist typisch spanisch: „Je schneller der Ball zwischen uns läuft, desto weniger Zeit hat der Gegner, ein Foul zu begehen.“
Wettquoten zum WM Finale: Spanien Favorit, Argentinien mit Comeback-Aura
Auch die Quotenmacher sehen den Europameister vorn: Spaniens zweiter WM-Titel ist bei den Buchmachern mit einer Quote von 1,61 notiert, die erfolgreiche Titelverteidigung Argentiniens mit 2,20. Wir lesen solche Quoten rein als redaktionellen Indikator dafür, wer als Favorit gilt, eine Wettempfehlung ist das ausdrücklich nicht. Für die regulären 90 Minuten fällt das Bild ähnlich aus: Ein Sieg Spaniens ist mit Quote 2,30 eingepreist, ein Erfolg Argentiniens mit 3,50. Dass das Endspiel erst in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen entschieden wird, ist mit Quote 3,00 bewertet, ein enges Finale gilt also als fest einkalkuliert.
Interessant ist der Blick auf den Spielverlauf: Als wahrscheinlichstes Szenario (Quote 3,80) gilt, dass Spanien bereits zur Pause führt und den Vorsprung über die Zeit bringt. Das typische Argentinien-Comeback, also ein Sieg nach Pausenrückstand, wird dagegen nur mit Quote 34,0 eingestuft. Kein Wunder: Spanien hat im gesamten Turnier erst ein Gegentor kassiert und ist seit 37 Pflichtspielen ungeschlagen.
Was sagt die KI-Prognose zu Spanien gegen Argentinien?
Auch Datenmodelle und KI-Prognosen sehen Spanien vor dem Endspiel leicht vorn: Sie stützen sich vor allem auf die beste Defensive des Turniers, die enorme Ballbesitzkontrolle und die lange Serie ohne Niederlage. Für Argentinien sprechen in den Modellen die individuelle Klasse um Messi und die auffällige Stärke in den Schlussminuten, die den Weltmeister in jedem K.o.-Spiel dieser WM belohnt hat. Die KI-Tendenz lautet also Spanien, ein Sieg Argentiniens wäre aber keine Überraschung.
Goldener Schuh: Messi gegen Mbappé im Fernduell der Torjäger
Parallel zum Titel geht es am Finalwochenende auch um die Torjägerkrone. Lionel Messi und Kylian Mbappé stehen beide bei acht Turniertreffern und gehen mit identischer Quote von 1,83 ins Rennen um den Goldenen Schuh. Mbappé kann im Spiel um Platz 3 gegen England vorlegen, Messi im Finale kontern. Die Chancen von Harry Kane (Quote 34,0) und Jude Bellingham (67,0), die bisher je sechsmal trafen, gelten als deutlich geringer, Spaniens Mikel Oyarzabal (101,0) ist nur ein Außenseiter. Das große Messi-Double aus WM-Pokal und Goldenem Schuh ist mit Quote 3,25 notiert. Wichtig für den Fall, dass beide gleichauf bleiben: Dann entscheidet die Zahl der Vorlagen, und da liegt Messi mit vier Assists knapp vor Mbappé. Erling Haaland (7 Tore) kann nicht mehr eingreifen.
Auch bei den übrigen Auszeichnungen fällt die Entscheidung am Sonntag: Beim Goldenen Ball für den besten Spieler führt kaum ein Weg an Messi vorbei, der die Trophäe schon 2014 und 2022 gewann. Um den Goldenen Handschuh streiten sich die beiden Finaltorhüter Unai Simón und Emiliano Martínez, der ihn 2022 bereits einsammelte. Und als bester junger Spieler sind mit Lamine Yamal und Pau Cubarsí gleich zwei 19-jährige Spanier die ersten Anwärter. Und um Geld geht es am Sonntag natürlich auch: Der Siegerverband kassiert 50 Millionen Dollar, was für jeden spanischen Spieler rund 756.000 Euro bedeuten würde, alle Details stehen in unserer Übersicht zu den Rekordprämien beim WM-Finale.
Wer überträgt das WM 2026 Finale im TV?
Das Finale der WM 2026 läuft am Sonntag live und kostenlos im ZDF. Parallel überträgt MagentaTV das Endspiel wie alle 104 WM-Spiele, dort auch in UHD/4K. Das ZDF ist am Finaltag von 19:30 bis 24:00 Uhr live im TV und im ZDF-Stream auf Sendung („ZDFsportstudio live: FIFA WM 2026“): Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer führen durch den Abend, als Experten sind Christian Streich, Christoph Kramer und Per Mertesacker im Einsatz, dazu gehört Friederike Kromp zum Team. Bei MagentaTV beginnt der große Finaltag bereits um 18:30 Uhr: Tabea Kemme, Laura Wontorra und Johannes B. Kerner führen durch den Abend, dazu sind die Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels, Kommentator Wolff Fuss und Bundestrainer Jürgen Klopp dabei. Jan Henkel und Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich melden sich aus München, auf dem Taktik-Kanal TV2 analysieren Benni Zander und Tobias Schweinsteiger, den Überraschungskanal TV3 bespielen Rick Goldmann und Basti Schwele.
FAQ: Spanien gegen Argentinien im WM Finale 2026
Wann findet das WM Finale 2026 statt?
Spanien gegen Argentinien, das Endspiel der WM 2026, wird am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ angepfiffen, Ortszeit in New York ist 15:00 Uhr.
Wo findet das WM Finale 2026 statt?
Gespielt wird im MetLife Stadium von East Rutherford bei New York, dem größten Stadion dieser Weltmeisterschaft.
Wer überträgt das WM Finale 2026?
Das Finale läuft live und kostenlos im ZDF sowie parallel bei MagentaTV.
Wer pfeift das WM Finale 2026?
Das Endspiel leitet der Slowene Slavko Vincic, unterstützt von seinen Landsleuten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic. Video-Assistent ist der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert.
Wer ist Favorit im WM Finale: Spanien oder Argentinien?
Spanien geht als Favorit ins Endspiel, die Sieger-Quoten (Spanien 1,61, Argentinien 2,20) spiegeln das wider. Argentinien hat in dieser K.o.-Runde aber jede Drucksituation überstanden und bleibt dem Europameister dicht auf den Fersen.
Wer gewinnt das WM Finale: Spanien oder Argentinien?
Unsere Prognose: Spanien gewinnt das Endspiel knapp mit 2:1 und holt den zweiten WM-Titel nach 2010. Argentinien hat aber in jedem K.o.-Spiel dieser WM bewiesen, dass es enge Partien spät für sich entscheiden kann.
Kann Argentinien gegen Spanien gewinnen?
Ja. Der Titelverteidiger hat alle Drucksituationen dieses Turniers überstanden und mit Lionel Messi den entscheidenden Mann für die großen Momente. Gegen die beste Defensive des Turniers braucht Argentinien dafür allerdings einen Sahnetag.
Was passiert bei einem Remis?
Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten folgt eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten, danach fällt die Entscheidung im Elfmeterschießen.
Stand: 18. Juli 2026, 18:42 Uhr
Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
Aufstellung Spanien
Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena, Mikel Oyarzabal
Aufstellung Argentinien
Emiliano Martínez, Nahuel Molina, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Leandro Paredes, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Lionel Messi, Julián Álvarez
Was passiert bei Blitzschlag? Das FIFA-Protokoll fürs Finale
Für den Fall der Fälle hat die FIFA ein festes Verfahren. Schlägt ein Blitz im Umkreis von acht Meilen, also rund 13 Kilometern, um das Stadion ein, muss die Partie unterbrochen werden. Weitergespielt werden darf erst, wenn 30 Minuten lang keine weitere elektrische Entladung registriert wird. Wetterbedingte Unterbrechungen gab es bei diesem Turnier bereits mehrfach, unter anderem beim englischen Achtelfinalsieg gegen Mexiko. Nach der aktuellen Vorhersage ist am Sonntag aber nicht damit zu rechnen.
Spaniens Abschlusstraining fällt dem Sturm zum Opfer
Die Gewitter haben Spaniens Vorbereitung durcheinandergebracht. Das Abschlusstraining wurde erst verschoben und dann komplett abgesagt. „Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Melanie Lane Training Ground in New Jersey wurde nach dem Storm Safety Protocol der Vereinigten Staaten ausgesetzt“, teilte der spanische Verband mit: „Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle.“ Argentinien musste ebenfalls nach drinnen ausweichen, konnte danach aber noch im Freien auf Rasen arbeiten.
Schwere Unwetter über New York, 24 Stunden vor dem Finale
Am Samstag haben schwere Gewitter die Region um den Finalort getroffen. Sturzfluten legten New York City phasenweise lahm, für Teile von New Jersey galt eine Tornado-Warnung, dazu kamen Böen von mehr als 100 km/h. Stellenweise fielen bis zu 75 Millimeter Regen in einer einzigen Stunde. Entwarnung gibt es dennoch: Für den Finaltag sagen die Modelle rund 28 Grad, nahezu wolkenlosen Himmel und keinen Regen voraus. Alle Details zum Wetter im MetLife Stadium.
So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
Das Finale läuft frei empfangbar im ZDF ab 19:30 Uhr und parallel bei MagentaTV ab 18:30 Uhr, Anpfiff ist um 21:00 Uhr MESZ. Im ZDF kommentiert Oliver Schmidt, aus dem Stadion moderiert Jochen Breyer mit Christoph Kramer und Per Mertesacker, im Studio führt Katrin Müller-Hohenstein mit Friederike Kromp und Christian Streich durch den Abend, Field-Reporterin ist Amelie Stiefvatter, Schiedsrichter-Experte Thorsten Kinhöfer. Bei MagentaTV kommentiert Wolff Fuss, im Stadion moderieren Johannes B. Kerner und Laura Wontorra mit Tabea Kemme, Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp, dazu Taktik-Analyse von Jan Henkel und Patrick Ittrich als Schiedsrichter-Experte. Der Taktik-Feed kommt von Benni Zander mit Tobias Schweinsteiger, den Spezial-Kommentar sprechen Basti Schwele und Rick Goldmann.
Streit um den Rasenverkauf im Finalstadion
Die FIFA verkauft Stücke des MetLife-Rasens für 450 bis 3000 Dollar, ausgeliefert wird nach dem Finale. In New Jersey kommt das nicht gut an. „Die FIFA soll von unserem Rasen runter, buchstäblich. Das ist staatliches Eigentum“, sagte der Abgeordnete Michael Inganamort. Gouverneurin Mikie Sherrill spottete: „Die FIFA hat ‚fass mal Gras an' gehört und gefragt: Wie viel können wir dafür verlangen?“ Zuvor waren 13 Millionen Dollar Steuergeld in den Rasen geflossen.
Wie das MetLife Stadium das Finale bekam: De Niro und ein Rasen-Argument
The Athletic hat die Vorgeschichte der Vergabe aufgeschrieben. Konkurrent war Dallas, entschieden wurde an einem Sonntagabend im Februar 2024, letztlich von Gianni Infantino. Für New York sprachen die Anstoßzeit um 15:00 Uhr Ortszeit, die für Europa und beide Amerikas passt, rund 10.000 Plätze mehr als in Dallas und vor allem der Rasen: FIFA-Rasenchef Alan Ferguson wollte die Sonne nicht 39 Tage lang aus einer geschlossenen Halle aussperren. „Das wollte ich nicht riskieren“, sagte er und verspricht für Sonntag „eine fantastische Oberfläche“. Beworben hatte sich New York unter anderem mit einem Video, das Robert De Niro sprach: „Wir wagen es, groß zu träumen, richtig groß.“
Sieben von zehn Experten tippen auf Spanien
Die Daily Mail hat zehn ihrer Fachleute nach dem Finalsieger gefragt. Sieben tippen auf Spanien, drei auf Argentinien. Für den Europameister sprechen aus Sicht der Runde die Kaderbreite, die Kontrolle über das Mittelfeld durch Rodri und der Auftritt gegen Frankreich, dessen Offensive um Mbappé, Dembélé, Barcola und Olise praktisch chancenlos blieb. „Der beste Angriff gegen die beste Abwehr, das könnte ein Klassiker werden“, schreibt Matt Barlow. Für Argentinien führen die anderen drei den Willen und die späten Siege gegen Kap Verde, Ägypten und England an. Auch Toni Kroos traut Spanien den Titel zu.
Messi über das Babyfoto mit Yamal: „Das ist verrückt“
Lionel Messi hat am Freitag in New York erstmals ausführlich über die Bilder gesprochen, die ihn im Dezember 2007 beim Baden des damals fünf Monate alten Lamine Yamal zeigen. Entstanden sind sie bei einer Wohltätigkeitsaktion des FC Barcelona. „Ehrlich gesagt ist dieses Foto von uns verrückt, denn, nun ja, so ist das Leben, oder? Ich habe ein Foto mit ihm als Baby gemacht, und jetzt stehen wir uns beide in einem WM-Finale gegenüber“, sagte der 39-Jährige. Über seinen 19 Jahre alten Gegenspieler: „Er hat eine große Chance, etwas Historisches zu erreichen, und wir werden unser Äußerstes tun, damit das diesmal nicht passiert.“
Trump überreicht den Pokal, Sheinbaum kommt mit
Auf der Tribüne wird es prominent: US-Präsident Donald Trump besucht sein erstes WM-Stadion und übergibt dem Weltmeister bei der Siegerehrung die Trophäe. Auf seine Einladung kommt auch Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, dazu haben sich Spaniens König Felipe VI. und Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigt. Argentiniens Präsident Javier Milei bleibt aus Aberglaube fern.
Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
Argentinien hat mit 19 Toren den erfolgreichsten Angriff und den höchsten Expected-Goals-Wert des Turniers (15,38), Spanien folgt dicht dahinter (14,96) und kassierte in sieben Spielen erst ein Gegentor. Messi führt fast jede Einzelkategorie an: acht Tore, vier Vorlagen, 34 Torschüsse. Rodri kommt auf die meisten angekommenen Pässe (648) und die meisten hochintensiven Läufe (919) der gesamten WM.
Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
Argentiniens Torhüter geht angeschlagen ins zweite WM-Finale seiner Karriere. Im Mai brach sich Emiliano Martínez den rechten Ringfinger, eine Operation lehnte er ab, um die WM spielen zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der Held des Endspiels von 2022. Zum möglichen Elfmeterschießen: „Man muss sich genau im Moment des Ballkontakts bewegen.“
Scaloni zu Messis womöglich letzter WM: „Woher soll ich das wissen“
Ist das Finale Messis letztes WM-Spiel? „Woher soll ich das wissen. Das müssten Sie ihn fragen. Ich habe keine Ahnung, denn er überrascht mich immer wieder“, sagte Lionel Scaloni. Es wäre das 34. WM-Spiel des 39-Jährigen bei seiner sechsten Endrunde, exakt 20 Jahre nach dem Debüt 2006 in Deutschland. „Mit 39 Jahren noch ein Finale zu erreichen, ist unglaublich.“
Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
Beim Fanfest im Javits Center in Manhattan, moderiert von Tom Brady, Novak Djokovic, Kevin Durant und Rio Ferdinand, sprach Lionel Messi erstmals über die Bilder von 2007. Damals wusch der 20-jährige Messi den sechs Monate alten Lamine Yamal für einen UNICEF-Kalender des FC Barcelona. „Dieses Foto ist verrückt“, sagte Messi: „Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich.“
Rodri warnt: „Argentinien ist viel mehr als nur Messi“
Spaniens Spielmacher nimmt den Gegner ernst. „Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi“, sagte Rodri. Zum eigenen Team: „Wir sind schwer zu schlagen. Wir kontrollieren beide Strafräume und das Mittelfeld gut. Wir haben wenige Schwächen. Welche das sind, behalte ich für mich.“ Und: „Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben.“
Grünes Licht: Yamal und Porro sind fit
Luis de la Fuente hat die letzten Zweifel ausgeräumt. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, sagte Spaniens Trainer über Lamine Yamal, der im Halbfinale einen Tritt gegen den linken Oberschenkel abbekommen hatte, ausgerechnet bei der Aktion zum Foulelfmeter. „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, er ist in bester Verfassung.“ Auch Pedro Porro, Torschütze zum 2:0 gegen Frankreich, ist einsatzbereit.
Das Finale: Spanien gegen Argentinien in East Rutherford
Am Sonntag um 21:00 Uhr MESZ steigt im MetLife Stadium in East Rutherford das 104. und letzte Spiel dieser Weltmeisterschaft. Europameister Spanien trifft auf Titelverteidiger Argentinien, live bei ZDF und MagentaTV. Es ist erst das zweite WM-Duell der beiden: 1966 gewann Argentinien im Villa Park von Birmingham mit 2:1.
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