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Mit El Mala gegen den BVB will Lukas Kwasniok den Samstagabendfluch des 1. FC Köln brechen. Der Trainer bleibt trotz des Drucks im Abstiegskampf optimistisch und sieht sein Team „zu gut, um am Ende das Ziel nicht zu erreichen“. Für das schwere Heimspiel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr / Sky) kündigte Kwasniok an, dass Shootingstar Said El Mala sehr wahrscheinlich in der Startformation stehen werde. Gleichzeitig kehren mit Linton Maina und Alessio Castro‑Montes zwei verletzte Akteure zurück.

Kwasniok bleibt trotz Druck zuversichtlich
Lukas Kwasniok betont vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten klar die positive Haltung im Team. Er spüre „diese Woche wieder im Training zu 100 Prozent, dass die Jungs daran glauben und diese Vision haben, tatsächlich diesen Samstagabendfluch zu brechen.“ Trotz nur zwei Siegen aus den letzten 15 Spielen spricht der 44‑Jährige von einer Mannschaft, die das Ziel Klassenerhalt erreichen könne: „Die Jungs sind zu gut, um am Ende das Ziel nicht zu erreichen.“
El Mala als potenzieller Schlüsselspieler
Der 19‑jährige Said El Mala gilt als Kandidat für die Startelf. Kwasniok berichtete, El Mala habe im Training „gemarschiert, weil er auch von Beginn an spielen will“, und schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Beginn an als „sehr hoch“ ein. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt in einem Gespräch mit dem kicker gefordert, dass El Mala mehr Spielzeit in Köln brauche und betonte, es liege „an ihm selbst, wie stabil er in der Defensive arbeitet“. Kwasniok wollte Nagelsmanns Aussagen nicht bewerten und verwies darauf, dass El Mala „sehr, sehr viele Informationen von sehr, sehr vielen Seiten“ bekomme.
Samstagabendfluch und Anforderungen an die Mannschaft
Für den 1. FC Köln ist es bereits das siebte Samstagabendspiel dieser Saison — bislang endeten sechs dieser Partien mit einer Niederlage. Kwasniok fordert eine klare Vision, um den Negativlauf zu durchbrechen: „Im Leben brauchst du immer Visionen.“ In einer solchen Partie entscheiden Details wie defensive Stabilität, das Verhindern von Großchancen und eine kontrollierte Spielphasenführung über den möglichen Spielverlauf.
Personalsituation: Rückkehrer geben Optionen
Mit Linton Maina und Alessio Castro‑Montes kehren zwei Akteure nach Verletzungen zurück und erweitern die Optionen des Trainers. Kwasniok bestätigte, dass Castro‑Montes auf der rechten Schiene beginnen werde, womit die Kölner personell enger besetzt in die Partie gegen Borussia Dortmund gehen.