FIFA WM – Infantino bestätigt: US-Präsident Trump übergibt WM-Pokal

Beim WM-Finale 2026 in den USA wird Donald Trump doch eine zentrale Rolle spielen. FIFA-Präsident Gianni Infantino kündigte an, dass der US-Präsident gemeinsam mit ihm am 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford den WM-Pokal an den Sieger überreichen wird.

US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino stehen beim Final Draw der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gemeinsam auf der Bühne neben dem WM-Pokal. Trump trägt einen Orden und unterstreicht damit die besondere Rolle der USA als eines der drei Gastgeberländer. (Copyright Depositphotos.com)
US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino stehen beim Final Draw der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gemeinsam auf der Bühne neben dem WM-Pokal. Trump trägt einen Orden und unterstreicht damit die besondere Rolle der USA als eines der drei Gastgeberländer. (Copyright Depositphotos.com)

Infantino kündigt gemeinsamen Auftritt mit Trump an

Infantino machte den Plan am Dienstag in der Sendung Fox and Friends öffentlich. „Wir werden zusammen mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Gewinner natürlich gemeinsam die Trophäe überreichen“, sagte der FIFA-Boss. Auf die Nachfrage des Moderators, ob der Pokal tatsächlich von beiden gemeinsam übergeben werde, stellte der Schweizer klar: „Natürlich, wir sind die ganze Zeit zusammen.“

Für Trump wäre es nicht der erste Auftritt dieser Art im Fußball. Schon im Vorjahr sorgte er für Schlagzeilen, als er beim Finale der Klub-WM in New Jersey die Trophäe an den FC Chelsea übergab und anschließend während der Feierlichkeiten auf der Bühne blieb. Die Profis der Blues wirkten damals irritiert. Kapitän Reece James sagte später: „Ich ging davon aus, dass er die Bühne verlassen würde, aber er wollte bleiben.“

Ein ungewöhnlicher Rahmen für die Pokalübergabe

Dass ein Staatsoberhaupt den WM-Pokal überreicht, ist keineswegs einmalig. Bei der WM 2022 nahm Argentiniens Kapitän Lionel Messi die Trophäe aus den Händen Infantinos und des katarischen Emirs Tamim bin Hamad Al Thani entgegen. Vier Jahre zuvor in Russland übergab der FIFA-Chef den Pokal im strömenden Regen allein.

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Im Vorfeld des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada war in Teilen bereits die Sorge laut geworden, Trump könnte die WM für eigene Zwecke nutzen. Ob der Präsident vor dem Finale überhaupt erstmals ein Spiel besuchen wird, ist weiter offen. Laut dem britischen Telegraph gilt ein solcher Besuch als „unwahrscheinlich“.

Offen bleibt Trumps erster WM-Besuch

Andrew Giuliani, der die WM-Taskforce des Weißen Hauses leitet, verwies derweil auf Trumps Freude an den Spekulationen. „Er liebt doch einen guten Cliffhanger, oder?“, sagte Giuliani.