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WM-Kandidat Yann Bisseck von Inter Mailand hofft weiterhin auf die Nominierung für das Turnier. Der 25-jährige Innenverteidiger sieht seine Variabilität als entscheidenden Vorteil im Konkurrenzkampf um einen Platz im Nationalmannschafts-Kader. Bisseck betont, dass ihn die Zeit bei Inter Mailand sportlich und menschlich weitergebracht hat und arbeitet täglich daran, sein bestes Niveau zu erreichen. Die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die ersten Länderspiele 2026 gegen die Schweiz (27.3.) und Ghana (30.3.) fällt am Donnerstag.

Bissecks Variabilität als Innenverteidiger
Yann Bisseck nennt seine Flexibilität einen „Trumpf“ im Ringen um einen Platz im DFB-Kader. „Eine gewisse Variabilität schadet nicht“, sagte der Profi von Inter Mailand dem kicker und erklärte, dass er in den vergangenen eineinhalb Jahren sowohl menschlich als auch taktisch viel gelernt habe. Seine Hauptposition bleibt Innenverteidiger, doch Bisseck kann sowohl in einer Dreier- als auch in einer Viererkette spielen und wird bei Inter auch auf den defensiven Außenbahnen eingesetzt. Diese Vielseitigkeit erhöht seine Chancen, in unterschiedlichen Systemen und gegen verschiedene Gegner Spielzeit zu bekommen.
Kontakt zu Nagelsmann und Nationalmannschafts-Perspektive
Seit seinem Debüt für Deutschland, dem Viertfinal-Rückspiel der Nations League vor einem Jahr gegen Italien (3:3), lief Bisseck wegen einer Verletzung nicht mehr auf. Dennoch betont er, dass der Kontakt zu Bundestrainer Julian Nagelsmann „nicht abgebrochen“ sei und die WM nach wie vor sein „Traum“. Gleichsam arbeitet Bisseck täglich daran, sein Leistungsniveau zu halten und weiter zu verbessern, um im Sichtfeld der DFB-Verantwortlichen zu bleiben.
Statur, Standards und Torgefahr
Der 1,96 m große Verteidiger hebt seine Körpergröße als weiteren Vorteil hervor: Bei Standardsituationen könne er „eine gewisse Gefahr ausstrahlen“. Zugleich bleibt sein primärer Auftrag defensive Stabilität: „Mein Hauptjob ist, keine Tore zuzulassen“, sagt Bisseck, fügt aber hinzu, dass es „gelegentlich vorne einen zu machen“ nicht schade. Bei Inter Mailand traf der gebürtige Kölner in 96 Einsätzen siebenmal und bringt damit auch offensiv gelegentlich Nutzen für sein Team.