DFB Beben nach der FIFA WM: Auch Völler denkt an Rücktritt

Rudi Völler denkt offenbar selbst über einen Rückzug beim Deutschen Fußball-Bund nach. Wie Sport1 am Samstag berichtet, könnte der 66-Jährige seine Entscheidung bereits in der kommenden Woche bekannt geben. Eine Stellungnahme des DFB gab es zunächst nicht, Völler war nicht zu erreichen.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler vor dem Länderspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am 27. März 2026 im St. Jakob-Park in Basel. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images
DFB-Sportdirektor Rudi Völler vor dem Länderspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am 27. März 2026 im St. Jakob-Park in Basel. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images

Völlers Zukunft hängt auch am neuen Bundestrainer

Die Perspektive des Weltmeisters von 1990 dürfte eng mit den Plänen des künftigen Bundestrainers verknüpft sein. Allgemein wird erwartet, dass Jürgen Klopp auf Julian Nagelsmann folgt. Völler hatte Nagelsmann bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Mentor und Beschützer begleitet und trat in dieser Phase immer wieder wie ein väterlicher Freund auf.

Für den ehemaligen Nationalstürmer ist der DFB seit jeher mehr als nur ein Arbeitgeber. Wann immer der Verband ihn brauchte, war Völler zur Stelle, zuletzt auch Anfang 2023, als eine eigene Task Force mit seiner Beteiligung einen Sportdirektor suchte und schließlich bei ihm landete.

Ein Mann für die DFB-Krisen

Mit dem Verband verbindet Völler eine lange Vergangenheit. Schon im Jahr 2000 stand er zunächst interimsweise an der Seitenlinie des Nationalteams, blieb am Ende bis 2004 und führte die DFB-Auswahl bei der WM 2002 ins Finale. Nach der Entlassung von Hansi Flick im Jahr 2023 übernahm er sogar noch einmal kurzfristig als Trainer für ein Spiel.

Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2028. Parallel dazu steht beim DFB auch auf Führungsebene ein Wechsel an, denn Geschäftsführer Andreas Rettig wird Ende dieses Jahres aus dem Amt scheiden.

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