Die Saison von Niklas Süle dürfte vorzeitig beendet sein. Der Verteidiger von Borussia Dortmund zog sich am Samstag beim 1:2 (0:1) bei seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim eine Knieverletzung zu. Beim BVB, den der 30-Jährige nach der Spielzeit verlassen wird, wächst die Sorge vor einem langen Ausfall. Die WM 2026 war sowieso nicht mehr auf seinem Sommerplan.

Verdacht auf schwere Knieverletzung
Nach der Partie sprach Sport-Geschäftsführer Lars Ricken von einem ernsten Verdacht. Süle habe bereits eine Bandage am Knie getragen und sich in der Kabine befunden. „Es besteht schon der Verdacht auf eine schwere Verletzung. Er sitzt mit einer Bandage am Knie in der Kabine“, sagte Ricken nach dem Abpfiff: „Jetzt müssen wir die weiteren Untersuchungen abwarten.“
Der frühere Nationalspieler war gegen Ende der ersten Halbzeit ohne Fremdeinwirkung bei einer Defensivaktion weggerutscht und musste anschließend ausgewechselt werden. In derselben Szene spielte er den Ball mit der Hand, woraufhin Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin nach Sichtung der Videobilder auf Strafstoß entschied. Andrej Kramaric brachte Hoffenheim vom Punkt in Führung.
Rückkehr nach Hoffenheim mit bitterem Ausgang
Für Süle war es das Duell mit seinem Ex-Verein, bei dem die Erinnerungen nun von der Verletzung überschattet werden. Dortmunds Chefcoach Niko Kovac erklärte: „Natürlich ist es immer schön, wenn man bei seinen alten Klubs spielt. Das war auch meine Intention bei Niki“, sagte Dortmunds Trainer Niko Kovac: „Wir wissen noch nichts Genaues. Er konnte zumindest auftreten. Das ist immerhin ein gutes Zeichen.“
Für Süle kommt die nächste Hiobsbotschaft besonders bitter: Der 30-Jährige hat in seiner Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten.