FIFA Fußball WM 2026 in Mexiko

Mexiko zur WM 2026: Tourismuskoordinator nimmt FIFA in die Pflicht

Nach den Unruhen in Mexiko fordert Christoph Ploß, Tourismuskoordinator der Bundesregierung, die FIFA auf, gemeinsam mit den Regierungen Kanadas, der USA und Mexikos sicherzustellen, dass Fans nicht gefährdet werden und die Sicherheitsauflagen der Gastgeber eingehalten werden; der Schutz deutscher Touristen habe dabei „sehr hohe Priorität“ und Reisende würden regelmäßig informiert. Die Gewaltwelle nach dem Tod des Drogenbosses Nemesio „El Mencho“ hat in mehreren Bundesstaaten – unter anderem im WM-Spielort Guadalajara – zu zahlreichen Toten und dem Einsatz von rund 10.000 Soldaten geführt, weshalb die Bundesregierung die Lage in den Ausrichterländern kontinuierlich beobachtet und auf die Hinweise des Auswärtigen Amtes verweist.

FIFA Präsident Gianni Infantino (Foto Depositphotos.com)

Infantinos FIFA Imperium: Zehn Jahre voller Geld, Gier und Größenwahn – Die totale Diktatur?

Zehn Jahre nach seiner Wahl 2016 prägt Gianni Infantino die FIFA als dominante, zunehmend zentralistisch agierende Figur — statt versprochener Reformen sehen Kritiker eine Machtkonzentration und ein System aus Geld, Einfluss und gebrochenen Reformzusagen. Unter seiner Führung wuchsen Einnahmen und Mega‑Turniere (48er Männer‑WM, größeres Frauen‑Turnier, 32er Klub‑WM) sowie die Zahl der Kommissionen, zugleich mehren sich Vorwürfe von Intransparenz, politischer Nähe zu Staatschefs und fragwürdigen Entscheidungen wie der Vergabe der WM 2034.

WM 2026 in Mexiko in Gefahr? "Kriegsähnliche Situation" bereitet DFB Sorgen (Foto Depositphotos.com)

WM 2026 in Mexiko in Gefahr? „Kriegsähnliche Situation“ bereitet DFB Sorgen

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig äußert offene Sorge um die Sicherheitslage in Mexiko nach der Tötung des Drogenbosses Nemesio El Mencho und die daraus resultierenden Unruhen, zudem dämpfen schwere Schneestürme an der US-Ostküste mit dramatischen Bildern von Spielorten die Vorfreude auf die WM. Gleichzeitig betont Rettig, dass politische Debatten nicht in die Kabine gehören – Meinungsfreiheit sei gewährleistet, doch der Mannschaftsschutz habe Priorität; Kapitän Joshua Kimmich sei bereits eingebunden und man habe klare Absprachen getroffen.

UEFA Champions League Finale 2026 - so sieht der neue Spielball aus

Fußball heute CL-Play-off-Rückspiele: Dortmund und Leverkusen Favoriten

Sportwettenanbieter bwin sieht Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund nach jeweils 2:0-Hinspielerfolgen auf Kurs Richtung Achtelfinale der Champions League, wobei Leverkusen gegen Olympiakos als klarer Favorit gilt, Dortmund in Bergamo dagegen vor einer deutlich schwierigeren Aufgabe steht. Inter Mailand muss gegen FK Bodø/Glimt zittern — die Norweger bringen verlockende Quoten —; die Rückspiele finden am 24. und 25. Februar statt, die Achtelfinalhinspiele sind für den 11. März und die Rückspiele für den 18. März terminiert.

Dick Advocaat mit 78 Jahren der Älteste Trainer bei der WM 2026? / AFP PHOTO / OZAN KOSE

Deutscher WM 2026 Gegner Curacao: Advocaat tritt zurück – Rutten wird Nachfolger

Rund 100 Tage vor der WM trat Dick Advocaat als Nationaltrainer von Curaçao zurück; der 78‑jährige Niederländer nannte gesundheitliche Probleme seiner Tochter als Grund und übergab das Amt bereits an Fred Rutten (63). Curaçao, das als bisher kleinstes Land erstmals in einer WM-Endrunde steht, trifft am 14. Juni in Houston in der Gruppenphase auf Deutschland – ein historischer Meilenstein, den Advocaat als einen der Höhepunkte seiner Karriere bezeichnete.

Vinicius Junior zum Weltfußballer gekürt: Real feiert FIFA-Auszeichnung (Foto Depositphotos.com)

Benfica Lissabon Rassismus-Eklat: Vorläufige Sperre für Gianluca Prestianni

Die UEFA hat Gianluca Prestianni von Benfica nach dem umstrittenen Vorfall im Hinspiel gegen Real Madrid vorläufig für das anstehende Champions-League-Rückspiel gesperrt; Grundlage ist ein interner Zwischenbericht der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer. Die Maßnahme, die sich auf den mutmaßlichen Beleidigungsvorwurf gegen Vinicius Junior stützt, soll die Wettbewerbsordnung bis zum Abschluss der laufenden Ermittlungen schützen und schließt weitere Sanktionen oder eine andere Entscheidung nach Abschluss des Verfahrens nicht aus.

FC Bayern & Nationalspielerin Giulia Gwinn (Foto Depositphotos.com)

Frauenfußball heute: Bayerische Wachablösung: VfL Wolfsburg: „Sie sind uns enteilt“

Die Bayerische Wachablösung ist Realität: Der FC Bayern demontierte den VfL Wolfsburg mit 4:1 und baut den Vorsprung in der Tabelle auf 14 Punkte aus – ein Ergebnis, das Bayerns Dominanz (17. Sieg im 18. Ligaspiel) und die verschobene Machtverteilung im deutschen Frauenfußball deutlich macht. Wolfsburg muss nun intern reagieren, zumal Sportdirektor Ralf Kellermann seinen Abschied angekündigt hat; Trainer Stephan Lerch räumte die Überlegenheit ein, während Bayern-Coach José Barcala zur Demut und weiter hartem Arbeiten mahnte.