Felix Nmecha bejubelt das erste Tor der deutschen Mannschaft während des WM-2026-Gruppenspiels der Gruppe E gegen Curaçao im Houston Stadium in Houston, Texas, am 14. Juni 2026. Lars Baron / Getty Images

Felix Nmecha: Endstation Weltspitze? Warum ihm der große Durchbruch zuzutrauen ist

Felix Nmecha hat bei den WM-Spielen gegen Curaçao und die Elfenbeinküste früh seine Klasse gezeigt: Er erzielte den ersten deutschen Treffer des Turniers und untermauerte damit seinen Ruf als außergewöhnlich talentierter Mittelfeldspieler. Bundestrainer Julian Nagelsmann, Kai Havertz und Joshua Kimmich loben vor allem seine Mischung aus Physis, Tempo und Technik, die ihn zu einem Kandidaten für die Weltspitze macht.

Andy Möller (l.) und Holger Fach beim DFB-All-Stars-Treffen am 20. Juni 2023 in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. (Christof Koepsel / Getty Images)

1990er Weltmeister Andreas Möller: Deutschlands Ruf als Turniermannschaft lebt

Andreas Möller war vor der WM skeptisch, ist nach wenigen Tagen aber überzeugt: Weder hat die Erweiterung auf 48 Teams das Niveau geschwächt, noch fehlt es in den USA an Turnieratmosphäre. Stattdessen sieht er starke Stadien, gute Stimmung und sportlich hohe Qualität – auch weil selbst Außenseiter heute taktisch und athletisch sehr stark sind.

Deutschland und die anderen Topnationen bewegen sich für ihn auf einem ähnlichen Level, weshalb Erfolge gegen kleinere Teams längst kein Selbstläufer mehr sind. Besonders beeindruckt zeigt er sich davon, wie eng der Weltfußball zusammengerückt ist und wie ernst zu nehmen selbst Neulinge wie Kap Verde oder Curaçao inzwischen sind.