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Premiere im Dortmunder Fußballmuseum
Zwei Jungs – ein großer, gemeinsamer Traum: Die neue Ausstellung „SUPERHEROES“ über die Nationalspieler Jamal Musiala und Florian Wirtz erzählt die Geschichte der beiden Profis in einem außergewöhnlichen, multimedialen Format. Am Mittwoch feierte die Schau im Dortmunder Fußballmuseum eine umjubelte Premiere. Die Präsentation setzt auf interaktive und audiovisuelle Elemente, um die Entwicklung und Persönlichkeiten der Spieler zu veranschaulichen.
Gäste: 400 Kinder, Familien und Angehörige
Neben 400 Kindern und Jugendlichen, die sich mit ihren Familien für die Veranstaltung bewerben konnten, waren auch die Eltern von Florian Wirtz und die Mutter von Jamal Musiala dabei. Die Auswahl der jungen Besucherinnen und Besucher erfolgte per Bewerbung, wodurch Familien die Chance hatten, die Eröffnung live mitzuerleben. Die Anwesenheit der Angehörigen unterstrich den persönlichen Charakter der Schau.
Manuel Neukirchner, Direktor Deutsches Fußballmuseum: „Persönlichkeiten der Zeitgeschichte benötigten in der Regel Jahrzehnte, oft sogar Jahrhunderte, bis sie es in den Gedächtnisspeicher der Museen schaffen. Jamal Musiala und Florian Wirtz erobern im Deutschen Fußballmuseum schon mit 22 und 23 Jahren die Ausstellungswelt für sich. Das ist ein Statement! Mit unserer neuen Blockbuster-Ausstellung sind wir so nah am Puls der Zeit wie niemals zuvor. Die Art und Weise, wie wir Jamal und Florian museal inszenieren, ist so spektakulär wie ihr Spiel selbst.“
DFB-Präsident Bernd Neuendorf lobt die Schau
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sprach von einer „sehr beeindruckenden“ Ausstellung. Neuendorf wies darauf hin, dass die Präsentation im Deutschen Fußballmuseum bis zum 6. Januar 2027 zu sehen ist. Damit bietet die Schau langfristig die Möglichkeit, die Karrieren und Hintergründe der beiden Nationalspieler einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Nagelsmann: „super interessante“ Mischung und Blick nach vorn
Bundestrainer Julian Nagelsmann sah eine „super interessante“ Mischung in der Ausstellung. Er sagte: „Museen sind eher dafür bekannt, auf Vergangenes zu schauen, daher finde ich es super, dass man im Deutschen Fußballmuseum jetzt auch die Chance hat, die Zukunft zu beäugen, vielleicht auch in die Zukunft zu träumen.“ Nagelsmann betonte damit die ungewöhnliche Perspektive der Schau, die nicht nur zurückblickt, sondern auch Visionen eröffnet.
WM-Ambitionen: Mit Musiala und Wirtz zum Titel
Schließlich sollen Musiala und Wirtz mit Nagelsmann im Sommer bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada den Titel holen. Das, meinte Musiala, „ist ein Traum – 100 Prozent. Wir wollen das Land stolz machen.“ Wirtz sekundierte: „Einmal Weltmeister zu werden, ist das Größte, was man als Fußballer schaffen kann.“ Die Aussagen unterstreichen die sportliche Zielsetzung der beiden Talente im Kontext der Nationalmannschaft.
Persönliche Vorbilder und das Erfolgsrezept
Das Erfolgsrezept? „Man muss an seine Träume schon glauben, um sie zu erreichen“, meinte Wirtz. Sein persönlicher „Hero“, erklärte er in Anlehnung an den Ausstellungs-Titel, sei Lionel Messi gewesen. Er habe sich „als Kind nicht für irgendwelche Filmcharaktere interessiert“, sondern für den kleinen, großen Argentinier, „dem ich nacheifern wollte“.
Musiala über Ronaldinho und Familie
Bei Musiala war es der Brasilianer Ronaldinho. „Sein Dribbling, seine Aktionen und sein Lachen habe ich als Kind geliebt. Er hat pure Freude am Spiel ausgestrahlt.“ Superhelden aber, meinte er, seien für ihn keine Kicker, sondern „meine Familie. Sie sind immer da. Dafür bin ich sehr dankbar.“