Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Die offiziellen Aufstellungen im WM-Finale
- 2 Die voraussichtlichen Aufstellungen im WM-Finale 2026
- 2.1 So ist Spanien aufgestellt: Mittelfeld in perfekter Balance
- 2.2 Spaniens Bank: „keine elf, sondern 26 Stammspieler“
- 2.3 Lamine Yamal: der 19-Jährige, den sie in Spanien ein Genie nennen
- 2.4 So ist Argentinien aufgestellt: Kapitän Messi überstrahlt alles
- 2.5 Neun Weltmeister von 2022 stehen wieder in der Startelf
- 3 Wer überträgt das WM-Finale heute im TV?
- 4 FAQ: Aufstellung Spanien gegen Argentinien
- 5 Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
- 5.1 Aufstellung Spanien
- 5.2 Aufstellung Argentinien
- 5.2.1 Was passiert bei Blitzschlag? Das FIFA-Protokoll fürs Finale
- 5.2.2 Spaniens Abschlusstraining fällt dem Sturm zum Opfer
- 5.2.3 Schwere Unwetter über New York, 24 Stunden vor dem Finale
- 5.2.4 So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
- 5.2.5 Streit um den Rasenverkauf im Finalstadion
- 5.2.6 Wie das MetLife Stadium das Finale bekam: De Niro und ein Rasen-Argument
- 5.2.7 Sieben von zehn Experten tippen auf Spanien
- 5.2.8 Messi über das Babyfoto mit Yamal: „Das ist verrückt“
- 5.2.9 Trump überreicht den Pokal, Sheinbaum kommt mit
- 5.2.10 Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
- 5.2.11 Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
- 5.2.12 Scaloni zu Messis womöglich letzter WM: „Woher soll ich das wissen“
- 5.2.13 Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
- 5.2.14 Rodri warnt: „Argentinien ist viel mehr als nur Messi“
- 5.2.15 Grünes Licht: Yamal und Porro sind fit
- 5.2.16 Das Finale: Spanien gegen Argentinien in East Rutherford
- 5.2.17 WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
Fußball WM heute: Aufstellung Spanien gegen Argentinien. Ein 19-Jähriger gegen einen 39-Jährigen, Europameister gegen Weltmeister: Mit diesen beiden Startelfen gehen Spanien und Argentinien am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ in das WM-Finale im MetLife Stadium bei New York (live im ZDF und bei MagentaTV). Luis de la Fuente vertraut auf sein perfekt ausbalanciertes 4-2-3-1 mit Lamine Yamal auf dem rechten Flügel, Lionel Scaloni schickt in seinem 4-4-2 eine Elf aufs Feld, die zu großen Teilen schon vor vier Jahren in Katar Weltmeister wurde. Hier kommen die voraussichtlichen Aufstellungen, die aktuelle Personallage und die Analyse aller Mannschaftsteile. Gepfiffen wird das Endspiel vom Slowenen Slavko Vincic, Video-Assistent ist der Deutsche Bastian Dankert.

Die offiziellen Aufstellungen im WM-Finale
kommen um ca. 20:00 Uhr
Die voraussichtlichen Aufstellungen im WM-Finale 2026
Spanien (4-2-3-1): Unai Simón – Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella – Rodri, Fabián Ruiz – Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena – Mikel Oyarzabal
Argentinien (4-4-2): Emiliano Martínez – Nahuel Molina, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico – Rodrigo de Paul, Leandro Paredes, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister – Lionel Messi, Julián Álvarez
(Voraussichtliche Aufstellungen, Quelle: kicker)

So ist Spanien aufgestellt: Mittelfeld in perfekter Balance
Diese Mannschaft hat keinen echten Schwachpunkt, sie tritt als kompakte Einheit auf. Torhüter Unai Simón hat seinen Anteil am WM-Rekord von 649 Minuten ohne Gegentor, wurde bisher aber selten richtig geprüft; gegen Belgien und Frankreich fiel er mit einigen unbestraften Ausflügen auf, bei hohen Bällen ist er dagegen stark. An der Viererkette beißt sich die Konkurrenz die Zähne aus: Die Außenverteidiger Pedro Porro und Marc Cucurella machen nicht nur ihre Seiten dicht, sondern sind auch offensiv brandgefährlich, in der Innenverteidigung harmonieren Routinier Aymeric Laporte und der 19-jährige Pau Cubarsí, als würden sie schon ewig zusammenspielen.
Dass ein Pedri inzwischen zum Bankdrücker wurde, sagt alles über das Mittelfeld aus: Die Doppelsechs um Rodri und Fabián Ruiz erobert und verteilt die Bälle, in keinem Spiel hatte Spanien nicht ein deutliches Übergewicht in der Zentrale. Offensiv sprüht Dani Olmo vor Ideen. Im Angriff fehlt zwar ein Top-Scorer, das ist aber der kontrollierten Offensive geschuldet: Mikel Oyarzabal ist der arbeitende Mittelstürmer, Lamine Yamal ist die lange Verletzungspause noch anzumerken, sodass Álex Baena links teilweise mehr Akzente setzt. Überragend sind die Joker: Ferran Torres braucht keine Anlaufzeit, von Superjoker Mikel Merino ganz zu schweigen. Trainer Luis de la Fuente zog nach dem misslungenen WM-Start gegen Kap Verde die richtigen Lehren und brachte die Maschine rechtzeitig zum Laufen.
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Personelle Sorgen gibt es vor dem Endspiel keine mehr: Luis de la Fuente hat am Freitag grünes Licht für Lamine Yamal und Pedro Porro gegeben. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, sagte der Nationaltrainer über seinen 19-jährigen Flügelstürmer. Yamal und Porro hatten am Donnerstag nach dem Halbfinale gegen Frankreich noch individuell trainiert. Yamal laborierte an den Folgen eines Tritts gegen den linken Oberschenkel, den er sich ausgerechnet bei jener Aktion zugezogen hatte, die zum Foulelfmeter und zur frühen Führung durch Mikel Oyarzabal führte. „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, er ist in bester Verfassung, es gibt keine Probleme“, betonte de la Fuente. Im Training trug Yamal einen Verband am linken Oberschenkel. Bei Porro, der gegen Frankreich in der Schlussphase ausgewechselt worden war und das 2:0 erzielt hatte, handelte es sich um muskuläre Ermüdung. Der Schlüssel zur spanischen Ordnung bleibt ohnehin Rodri: „Rodri ist unser Rückgrat“, sagt de la Fuente über den Mann, mit dem er 2015 schon die U19 zum EM-Titel führte, auf den Tag genau elf Jahre vor diesem Finale.
Spaniens Bank: „keine elf, sondern 26 Stammspieler“
Wie tief dieser Kader ist, beschreibt Weltmeister David Silva, der 2010 selbst im spanischen Endspiel-Aufgebot stand. „Es gibt keine elf, sondern 26 Stammspieler. Ganz egal, wer reinkommt, er macht es mindestens genauso gut wie der, der für ihn weichen muss“, sagte der 40-Jährige dem Münchner Merkur. Genau deshalb hätten die zwischenzeitlichen Ausfälle von Lamine Yamal, Rodri und Mikel Merino im Turnierverlauf aufgefangen werden können.
Der beste Beleg dafür ist Merino selbst: Der Mittelfeldspieler kam in der K.o.-Runde zweimal von der Bank und traf jeweils zum Sieg, beim 1:0 im Achtelfinale gegen Portugal und beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Auf seine Jokerrolle angesprochen, winkte er vor dem Finale ab: „Ehrlich gesagt spielt es keine Rolle, wer der Held ist.“ Für die Aufstellung heißt das: Selbst wenn de la Fuente wie erwartet mit der bekannten Elf beginnt, hat er nach 60 Minuten noch Wechseloptionen, die ein Finale drehen können.
Lamine Yamal: der 19-Jährige, den sie in Spanien ein Genie nennen
Am Montag ist er 19 Jahre alt geworden, am Sonntag steht er in einem WM-Finale. Kein Spieler dieses Endspiels trägt eine größere Erwartung als Spaniens Rechtsaußen. Sein eigener Trainer greift zu religiösen Bildern und sagt über ihn, der Flügelspieler sei „von Gottes Zauberstab berührt“. Thierry Henry beschrieb im Mai bei der Marca, was diese Leichtigkeit ausmacht: „Der Junge spielt, als wäre er zurück in seinem Viertel.“ Yamal selbst formulierte seinen Leitsatz nach dem ersten Hattrick seiner Karriere im März gegen Villarreal ganz nüchtern: „Es geht darum, ruhig zu bleiben. Wenn ich mit dem Ball im Strafraum bin, entscheide ich, was passiert.“
Dieses Viertel, von dem Henry spricht, heißt Rocafonda und liegt in Mataró nördlich von Barcelona, ein Arbeiterviertel. Sein Vater strich Häuser, seine Mutter war 16 Jahre alt, als er geboren wurde, zwei Jahre später trennten sich die Eltern. „Meine Mutter kämpfen zu sehen, zu sehen, wie sie alles versucht, um mich glücklich zu machen, das alles hat mich früher erwachsen werden lassen“, sagte Yamal im Juni der El País. Seine Technik verfeinerte er auf dem Betonplatz neben dem Haus, dort habe er nach eigener Aussage zum letzten Mal Angst beim Fußball gespürt. Mit sieben Jahren kam er zum FC Barcelona, mit zwölf zog er in die Akademie La Masia.
Dass daraus in Rekordzeit ein Weltklassespieler wurde, hat mit dieser Selbstverständlichkeit zu tun. Ex-Sportdirektor Ramon Planes sagte bei ESPN: „Das Beste und Bemerkenswerteste an ihm ist seine Fußball-Intelligenz. Er ist ein kompletter Fußballer.“ Xavi, der ihn mit 15 Jahren zum Training der Profis holte, erinnert sich: „Man konnte schon etwas Anderes sehen, etwas Besonderes. Er traf hervorragende Entscheidungen. Er machte selten Fehler.“ Sein Profidebut gab Yamal im April 2023, zweieinhalb Monate vor seinem 16. Geburtstag. Es folgten die erste Startelf im August, das erste Länderspiel samt erstem Tor für Spanien im September und im Oktober ein neuer Vertrag mit einer Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro. Er ist der jüngste Startelfspieler und der jüngste Ligator-Schütze der Vereinsgeschichte Barcelonas und der jüngste Barcelona-Spieler, der je in einem Clasico stand. Genau dieser Spieler beginnt am Sonntag auf rechts, mit Verband am linken Oberschenkel, aber ohne Einschränkung.

So ist Argentinien aufgestellt: Kapitän Messi überstrahlt alles
Spielerisch überzeugte der Titelverteidiger bislang kaum, bestach aber mit mentaler und physischer Stärke, und mit dem Vertrauen in den überragenden Kapitän Lionel Messi, der fast in jedem Spiel traf oder auflegte. Torhüter Emiliano Martínez strahlte gerade in den engen Schlussphasen der K.o.-Spiele Ruhe und Präsenz aus. In der Abwehr gibt es eine Diskrepanz: Über die rechte Seite mit Nahuel Molina oder Gonzalo Montiel war die Elf anfällig, in der Innenverteidigung agieren Lisandro Martínez und Cristian Romero dagegen aufmerksam und giftig.
Dass der Torhüter überhaupt auf dem Platz steht, ist dabei keine Selbstverständlichkeit: Emiliano Martínez spielt diese WM mit einem gebrochenen rechten Ringfinger. Die Verletzung zog er sich im Mai beim Aufwärmen vor dem Europa-League-Finale zu, gegen eine Operation entschied er sich bewusst, um bei der Weltmeisterschaft dabei sein zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der 33-Jährige, der in der Gruppenphase kaum trainieren konnte. Lionel Scaloni stellte ihn trotzdem nie infrage, die Mannschaft habe „blindes Vertrauen“ in ihren Keeper. Der Grund dafür liegt auf der Hand: 2022 hielt der Torhüter im Elfmeterschießen von Lusail die entscheidenden Versuche und wurde als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet, in den engen Schlussphasen dieser WM war er erneut der ruhende Pol einer Mannschaft, die dreimal einem Rückstand hinterherlief. Warum ausgerechnet er zur Schlüsselfigur werden könnte, wenn dieses Finale in die Verlängerung oder ins Elfmeterschießen geht, haben wir im Porträt über Emiliano Martínez und seine Jagd nach dem zweiten Weltmeistertitel aufgeschrieben.
Das Mittelfeld-Quartett setzte sich in der K.o.-Runde fast nur aus Sechsern zusammen: Die Kampfkraft ist enorm, das Tempo über die Außenbahnen fehlt dafür. Zuletzt steigerten sich vor allem Enzo Fernández und Alexis Mac Allister, die Torschützen und Vorbereiter des Halbfinal-Comebacks. Im Angriff übernehmen Julián Álvarez und bei Bedarf Lautaro Martínez die Laufwege, die Messi nicht mehr geht, und verteidigen oft tief in der eigenen Hälfte. Trainer Lionel Scaloni, der gleich auf 17 Weltmeister im Kader vertraut, setzt trotz durchwachsener Leistungen auf Kontinuität und nimmt nur selten personelle Änderungen vor, wie zuletzt die Hereinnahme von Leandro Paredes.
Das Duell der Trainerbänke hat dabei eine besondere Note: Als Scaloni vor neun Jahren im Ausbildungszentrum des spanischen Verbands in Las Rozas seine UEFA-Pro-Lizenz machte, war ausgerechnet de la Fuente einer seiner Lehrer. „Er war mein Mentor und hat mir alles beigebracht, was ich weiß“, sagt Scaloni, der mit einer Spanierin liiert ist und dessen Familie auf Mallorca lebt: „Es tut mir sehr, sehr leid, aber ich werde alles geben, um das Spiel zu gewinnen und Herrn de la Fuente zu schlagen.“
Für Spaniens Aufstellung hat das Duell mit Messi eine ganz konkrete Konsequenz: Einen Bewacher wird de la Fuente nicht auf den Kapitän ansetzen. Eine Manndeckung schloss er „aus leidvoller Erfahrung“ ausdrücklich aus, stattdessen gelte es, „aufmerksam zu sein und ihn genau im Auge zu behalten“. Die Doppelsechs Rodri und Fabián Ruiz bleibt also in ihrer Grundordnung, die Absicherung übernimmt der jeweils ballnahe Block.
Wie sehr dieses Finale auch ein Generationenduell ist, hat Messi am Freitag in New York selbst beschrieben. Im Dezember 2007, bei einer Wohltätigkeitsaktion des FC Barcelona, badete der damals 20-jährige Messi einen fünf Monate alten Säugling: Lamine Yamal. „Ehrlich gesagt ist dieses Foto von uns verrückt, denn, nun ja, so ist das Leben, oder? Ich habe ein Foto mit ihm als Baby gemacht, und jetzt stehen wir uns beide in einem WM-Finale gegenüber“, sagte der Kapitän. Über den heutigen Gegenspieler sprach er mit großem Respekt, verbunden mit einer klaren Ansage: „Er hat eine große Chance, etwas Historisches zu erreichen, und wir werden unser Äußerstes tun, damit das diesmal nicht passiert.“

Neun Weltmeister von 2022 stehen wieder in der Startelf
Argentiniens Aufstellung ist ein Stück WM-Geschichte: Gleich neun der elf voraussichtlichen Starter standen schon beim legendären WM-Finale 2022 gegen Frankreich (3:3, 4:2 im Elfmeterschießen) in der Anfangsformation. Emiliano Martínez, Nahuel Molina, Cristian Romero, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Lionel Messi und Julián Álvarez begannen damals in Lusail, wie unser Rückblick auf die Aufstellungen des WM-Finales 2022 zeigt.

Nur zwei Positionen sind neu besetzt: In der Innenverteidigung hat Lisandro Martínez, 2022 noch Einwechselspieler, den inzwischen zurückgetretenen Nicolás Otamendi beerbt. Und im Mittelfeld ersetzt Leandro Paredes den legendären Ángel Di María, dessen Flügelrolle im heutigen 4-4-2 schlicht nicht mehr existiert. Aus dem 4-3-3 von Katar wurde ein kampfstarkes 4-4-2, der Kern des Weltmeisters aber blieb über vier Jahre praktisch unangetastet. Genau diese Eingespieltheit ist Scalonis größtes Kapital im Duell mit Spaniens Ballbesitzmaschine.
Wer überträgt das WM-Finale heute im TV?
Das Finale läuft am Sonntag live und kostenlos im ZDF (Vorberichte ab 19:30 Uhr), parallel überträgt MagentaTV den Finaltag ab 18:30 Uhr in UHD/4K, unter anderem mit den Experten Thomas Müller, Mats Hummels und Bundestrainer Jürgen Klopp.
FAQ: Aufstellung Spanien gegen Argentinien
In welcher Formation spielt Spanien im WM-Finale?
Spanien spielt voraussichtlich im 4-2-3-1 mit der Doppelsechs Rodri und Fabián Ruiz sowie Mikel Oyarzabal als einziger Spitze.
In welcher Formation spielt Argentinien im WM-Finale?
Argentinien setzt auf ein 4-4-2 mit einem kampfstarken Mittelfeld aus vier gelernten Sechsern und dem Duo Lionel Messi und Julián Álvarez im Angriff.
Wie viele Weltmeister von 2022 spielen im Finale 2026?
Neun der elf voraussichtlichen argentinischen Starter standen bereits im WM-Finale 2022 in der Startelf. Nur Lisandro Martínez (für Nicolás Otamendi) und Leandro Paredes (für Ángel Di María) sind neu.
Ist Lamine Yamal im WM-Finale fit?
Ja. Luis de la Fuente hat Entwarnung gegeben: „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert.“ Yamal hatte nach dem Halbfinale wegen der Folgen eines Tritts gegen den linken Oberschenkel nur individuell trainiert und trug im Training einen Verband, laut seinem Trainer ist er aber „in bester Verfassung, es gibt keine Probleme“. Ebenfalls einsatzbereit ist Pedro Porro, bei dem es sich um muskuläre Ermüdung handelte.
Wann wird die offizielle Aufstellung veröffentlicht?
Die offiziellen Aufstellungen gibt die FIFA wie üblich rund eine Stunde vor dem Anstoß bekannt, also am Sonntag gegen 20:00 Uhr MESZ.
Stand: 18. Juli 2026, 18:41 Uhr
Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
Aufstellung Spanien
Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena, Mikel Oyarzabal
Aufstellung Argentinien
Emiliano Martínez, Nahuel Molina, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Leandro Paredes, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Lionel Messi, Julián Álvarez
Was passiert bei Blitzschlag? Das FIFA-Protokoll fürs Finale
Für den Fall der Fälle hat die FIFA ein festes Verfahren. Schlägt ein Blitz im Umkreis von acht Meilen, also rund 13 Kilometern, um das Stadion ein, muss die Partie unterbrochen werden. Weitergespielt werden darf erst, wenn 30 Minuten lang keine weitere elektrische Entladung registriert wird. Wetterbedingte Unterbrechungen gab es bei diesem Turnier bereits mehrfach, unter anderem beim englischen Achtelfinalsieg gegen Mexiko. Nach der aktuellen Vorhersage ist am Sonntag aber nicht damit zu rechnen.
Spaniens Abschlusstraining fällt dem Sturm zum Opfer
Die Gewitter haben Spaniens Vorbereitung durcheinandergebracht. Das Abschlusstraining wurde erst verschoben und dann komplett abgesagt. „Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Melanie Lane Training Ground in New Jersey wurde nach dem Storm Safety Protocol der Vereinigten Staaten ausgesetzt“, teilte der spanische Verband mit: „Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle.“ Argentinien musste ebenfalls nach drinnen ausweichen, konnte danach aber noch im Freien auf Rasen arbeiten.
Schwere Unwetter über New York, 24 Stunden vor dem Finale
Am Samstag haben schwere Gewitter die Region um den Finalort getroffen. Sturzfluten legten New York City phasenweise lahm, für Teile von New Jersey galt eine Tornado-Warnung, dazu kamen Böen von mehr als 100 km/h. Stellenweise fielen bis zu 75 Millimeter Regen in einer einzigen Stunde. Entwarnung gibt es dennoch: Für den Finaltag sagen die Modelle rund 28 Grad, nahezu wolkenlosen Himmel und keinen Regen voraus. Alle Details zum Wetter im MetLife Stadium.
So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
Das Finale läuft frei empfangbar im ZDF ab 19:30 Uhr und parallel bei MagentaTV ab 18:30 Uhr, Anpfiff ist um 21:00 Uhr MESZ. Im ZDF kommentiert Oliver Schmidt, aus dem Stadion moderiert Jochen Breyer mit Christoph Kramer und Per Mertesacker, im Studio führt Katrin Müller-Hohenstein mit Friederike Kromp und Christian Streich durch den Abend, Field-Reporterin ist Amelie Stiefvatter, Schiedsrichter-Experte Thorsten Kinhöfer. Bei MagentaTV kommentiert Wolff Fuss, im Stadion moderieren Johannes B. Kerner und Laura Wontorra mit Tabea Kemme, Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp, dazu Taktik-Analyse von Jan Henkel und Patrick Ittrich als Schiedsrichter-Experte. Der Taktik-Feed kommt von Benni Zander mit Tobias Schweinsteiger, den Spezial-Kommentar sprechen Basti Schwele und Rick Goldmann.
Streit um den Rasenverkauf im Finalstadion
Die FIFA verkauft Stücke des MetLife-Rasens für 450 bis 3000 Dollar, ausgeliefert wird nach dem Finale. In New Jersey kommt das nicht gut an. „Die FIFA soll von unserem Rasen runter, buchstäblich. Das ist staatliches Eigentum“, sagte der Abgeordnete Michael Inganamort. Gouverneurin Mikie Sherrill spottete: „Die FIFA hat ‚fass mal Gras an' gehört und gefragt: Wie viel können wir dafür verlangen?“ Zuvor waren 13 Millionen Dollar Steuergeld in den Rasen geflossen.
Wie das MetLife Stadium das Finale bekam: De Niro und ein Rasen-Argument
The Athletic hat die Vorgeschichte der Vergabe aufgeschrieben. Konkurrent war Dallas, entschieden wurde an einem Sonntagabend im Februar 2024, letztlich von Gianni Infantino. Für New York sprachen die Anstoßzeit um 15:00 Uhr Ortszeit, die für Europa und beide Amerikas passt, rund 10.000 Plätze mehr als in Dallas und vor allem der Rasen: FIFA-Rasenchef Alan Ferguson wollte die Sonne nicht 39 Tage lang aus einer geschlossenen Halle aussperren. „Das wollte ich nicht riskieren“, sagte er und verspricht für Sonntag „eine fantastische Oberfläche“. Beworben hatte sich New York unter anderem mit einem Video, das Robert De Niro sprach: „Wir wagen es, groß zu träumen, richtig groß.“
Sieben von zehn Experten tippen auf Spanien
Die Daily Mail hat zehn ihrer Fachleute nach dem Finalsieger gefragt. Sieben tippen auf Spanien, drei auf Argentinien. Für den Europameister sprechen aus Sicht der Runde die Kaderbreite, die Kontrolle über das Mittelfeld durch Rodri und der Auftritt gegen Frankreich, dessen Offensive um Mbappé, Dembélé, Barcola und Olise praktisch chancenlos blieb. „Der beste Angriff gegen die beste Abwehr, das könnte ein Klassiker werden“, schreibt Matt Barlow. Für Argentinien führen die anderen drei den Willen und die späten Siege gegen Kap Verde, Ägypten und England an. Auch Toni Kroos traut Spanien den Titel zu.
Messi über das Babyfoto mit Yamal: „Das ist verrückt“
Lionel Messi hat am Freitag in New York erstmals ausführlich über die Bilder gesprochen, die ihn im Dezember 2007 beim Baden des damals fünf Monate alten Lamine Yamal zeigen. Entstanden sind sie bei einer Wohltätigkeitsaktion des FC Barcelona. „Ehrlich gesagt ist dieses Foto von uns verrückt, denn, nun ja, so ist das Leben, oder? Ich habe ein Foto mit ihm als Baby gemacht, und jetzt stehen wir uns beide in einem WM-Finale gegenüber“, sagte der 39-Jährige. Über seinen 19 Jahre alten Gegenspieler: „Er hat eine große Chance, etwas Historisches zu erreichen, und wir werden unser Äußerstes tun, damit das diesmal nicht passiert.“
Trump überreicht den Pokal, Sheinbaum kommt mit
Auf der Tribüne wird es prominent: US-Präsident Donald Trump besucht sein erstes WM-Stadion und übergibt dem Weltmeister bei der Siegerehrung die Trophäe. Auf seine Einladung kommt auch Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, dazu haben sich Spaniens König Felipe VI. und Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigt. Argentiniens Präsident Javier Milei bleibt aus Aberglaube fern.
Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
Argentinien hat mit 19 Toren den erfolgreichsten Angriff und den höchsten Expected-Goals-Wert des Turniers (15,38), Spanien folgt dicht dahinter (14,96) und kassierte in sieben Spielen erst ein Gegentor. Messi führt fast jede Einzelkategorie an: acht Tore, vier Vorlagen, 34 Torschüsse. Rodri kommt auf die meisten angekommenen Pässe (648) und die meisten hochintensiven Läufe (919) der gesamten WM.
Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
Argentiniens Torhüter geht angeschlagen ins zweite WM-Finale seiner Karriere. Im Mai brach sich Emiliano Martínez den rechten Ringfinger, eine Operation lehnte er ab, um die WM spielen zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der Held des Endspiels von 2022. Zum möglichen Elfmeterschießen: „Man muss sich genau im Moment des Ballkontakts bewegen.“
Scaloni zu Messis womöglich letzter WM: „Woher soll ich das wissen“
Ist das Finale Messis letztes WM-Spiel? „Woher soll ich das wissen. Das müssten Sie ihn fragen. Ich habe keine Ahnung, denn er überrascht mich immer wieder“, sagte Lionel Scaloni. Es wäre das 34. WM-Spiel des 39-Jährigen bei seiner sechsten Endrunde, exakt 20 Jahre nach dem Debüt 2006 in Deutschland. „Mit 39 Jahren noch ein Finale zu erreichen, ist unglaublich.“
Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
Beim Fanfest im Javits Center in Manhattan, moderiert von Tom Brady, Novak Djokovic, Kevin Durant und Rio Ferdinand, sprach Lionel Messi erstmals über die Bilder von 2007. Damals wusch der 20-jährige Messi den sechs Monate alten Lamine Yamal für einen UNICEF-Kalender des FC Barcelona. „Dieses Foto ist verrückt“, sagte Messi: „Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich.“
Rodri warnt: „Argentinien ist viel mehr als nur Messi“
Spaniens Spielmacher nimmt den Gegner ernst. „Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi“, sagte Rodri. Zum eigenen Team: „Wir sind schwer zu schlagen. Wir kontrollieren beide Strafräume und das Mittelfeld gut. Wir haben wenige Schwächen. Welche das sind, behalte ich für mich.“ Und: „Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben.“
Grünes Licht: Yamal und Porro sind fit
Luis de la Fuente hat die letzten Zweifel ausgeräumt. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, sagte Spaniens Trainer über Lamine Yamal, der im Halbfinale einen Tritt gegen den linken Oberschenkel abbekommen hatte, ausgerechnet bei der Aktion zum Foulelfmeter. „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, er ist in bester Verfassung.“ Auch Pedro Porro, Torschütze zum 2:0 gegen Frankreich, ist einsatzbereit.
Das Finale: Spanien gegen Argentinien in East Rutherford
Am Sonntag um 21:00 Uhr MESZ steigt im MetLife Stadium in East Rutherford das 104. und letzte Spiel dieser Weltmeisterschaft. Europameister Spanien trifft auf Titelverteidiger Argentinien, live bei ZDF und MagentaTV. Es ist erst das zweite WM-Duell der beiden: 1966 gewann Argentinien im Villa Park von Birmingham mit 2:1.
WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
Mehr geht nicht, wir haben alles zusammen gefasst für euch: WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien