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Fußball WM heute: Im Viertelfinale der WM 2026 fordert die Schweiz nach ihrem historischen Elfmeter-Krimi gegen Kolumbien Titelverteidiger Argentinien mit Superstar Lionel Messi. Angepfiffen wird die Partie in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 12. Juli 2026, um 03:00 Uhr MESZ (Samstag, 20:00 Uhr Ortszeit) im Kansas City Stadium. Das Spiel läuft exklusiv bei MagentaTV, nicht im Free-TV. Der Sieger zieht ins Halbfinale ein.

So kam Argentinien ins Viertelfinale
Argentinien marschierte als Sieger der Gruppe H durch die Vorrunde (3:0 gegen Algerien, 2:0 gegen Österreich, 3:1 gegen Jordanien). Im Sechzehntelfinale wurde es beim 3:2 nach Verlängerung gegen Kap Verde ungewohnt eng: Lionel Messi traf früh (29.), doch erst ein Eigentor in der 111. Minute brachte die Entscheidung. Im Achtelfinale folgte das Comeback für die Geschichtsbücher: Gegen Ägypten lag der Weltmeister bis kurz vor Schluss 0:2 zurück, Messi hatte zudem einen Foulelfmeter verschossen. Dann bereitete der 39-Jährige den Anschlusstreffer von Cristian Romero (79.) mustergültig vor, glich mit seinem 21. WM-Tor selbst aus (83.), und Enzo Fernández drehte die Partie in der Nachspielzeit (90.+2). Mit acht Turniertreffern führt Messi die Torschützenliste der WM 2026 an.
So kam die Schweiz ins Viertelfinale
Die Schweiz gewann die Gruppe B ungeschlagen (1:1 gegen Katar, 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina, 2:1 gegen Kanada) und setzte sich im Sechzehntelfinale mit 2:0 gegen Algerien durch, die Tore erzielten Breel Embolo (10.) und Dan Ndoye (46.). Im Achtelfinale von Vancouver folgte der historische Coup: Auch ohne den verletzten Jungstar Johan Manzambi (Knieprellung) hielt die Nati gegen Kolumbien 120 intensive, aber torlose Minuten stand, ehe Torwart Gregor Kobel im Elfmeterschießen gegen Cucho Hernández parierte und Ruben Vargas den entscheidenden Elfmeter zum 4:3 verwandelte. Erstmals seit 1954 steht die Schweiz damit in einem WM-Viertelfinale, es ist der größte Erfolg der Verbandsgeschichte. „Wir haben Geschichte geschrieben, und das ist ein unglaubliches Gefühl“, sagte Kapitän Granit Xhaka.
Argentinien gegen Schweiz: Was ist zu erwarten?
Der Titelverteidiger geht als klarer Favorit ins Spiel, doch die Rollenverteilung liegt der Schweiz. „Wenn du im Viertelfinale stehst, ist der Hunger größer als jemals zuvor“, sagt Xhaka, der in Kansas City den „Riesenbrocken mit einem der besten Spieler des Planeten, wenn nicht der Geschichte“ erwartet. Verteidiger Manuel Akanji glaubt an seine Mannschaft: „Ich glaube, wir sind für diese Challenge bereit.“ Argentinien zeigte sich in den K.o.-Spielen defensiv anfällig und kassierte gegen Kap Verde wie gegen Ägypten jeweils zwei Gegentore. Bei einem Remis nach 90 Minuten geht es in die Verlängerung und notfalls ins Elfmeterschießen, dort hat die Schweiz gerade erst ihre Nervenstärke bewiesen.
In der Heimat wird die Nacht derweil zum nationalen Ereignis: Der Kanton Bern hat die Nacht auf Sonntag zur Freinacht erklärt und die Sperrstunde aufgehoben, auch in Zürich, Basel, Genf und Chur dürfen Bars und Restaurants durchgehend öffnen, damit die Fans das 3-Uhr-Spiel gemeinsam sehen können.
Die Schlüsselspieler bei Argentinien
Alles dreht sich um Lionel Messi, der mit acht Toren die WM-Torschützenliste anführt und in neun WM-Spielen in Folge getroffen hat. „Er ist eine Legende. Er ist der beste Spieler der Welt, der Geschichte“, schwärmt Julián Álvarez, der im Sturm gemeinsam mit Lautaro Martínez für Gefahr sorgt. Im Mittelfeld ist Enzo Fernández der Taktgeber, sein Tor in der Nachspielzeit vollendete das Comeback gegen Ägypten.
Die Schlüsselspieler bei der Schweiz
Kapitän Granit Xhaka ist Herz und Kopf der Nati, gegen Kolumbien kämpfte er bis zur letzten Minute und weinte nach dem Sieg hemmungslos. Torwart Gregor Kobel ist der große Rückhalt, Matchwinner Ruben Vargas und Dan Ndoye sorgen für Entlastung in der Offensive. Jungstar Johan Manzambi fehlte zuletzt mit einer Knieprellung, sein Einsatz gegen Argentinien ist offen.
Messis Rekorde und der Elfmeter-Fluch
Lionel Messi bricht bei dieser WM einen Rekord nach dem anderen. Mit acht Turniertreffern hat sich der 39-Jährige an die Spitze der ewigen WM-Torjägerliste gesetzt, wo er nun bei 21 Toren steht. Doch ausgerechnet vom Elfmeterpunkt ist der Ausnahmekönner verwundbar: Beide Strafstöße dieses Turniers vergab er, insgesamt scheiterte er in WM-Spielen schon viermal in regulärer Spielzeit, ebenfalls ein Rekord. Nach dem Fehlschuss im Achtelfinale gegen Ägypten war Messi nach eigener Aussage „sehr wütend“ auf sich. Das renommierte Wall Street Journal fragte gar: „Der größte Spieler aller Zeiten, warum ist er nur so schlecht bei Elfmetern?“ Als Ursache gilt seine intuitive, späte Entscheidung beim Anlauf. Dass es auch anders geht, bewies Messi 2022 in Katar, als er sechs seiner sieben Elfmeter verwandelte und Argentinien zum Titel schoss. Gegen die Schweiz dürfte er im Fall der Fälle erneut antreten.
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Rund um den Titelverteidiger ranken sich zudem Diskussionen über eine angebliche Bevorzugung. FIFA-Schiedsrichterboss Pierluigi Collina wies das entschieden zurück: Einen „Superstar-Bonus“ für Messi gebe es nicht, die Unparteiischen träfen „ehrliche Entscheidungen“. Ägypten hatte nach dem Achtelfinal-Aus dennoch offiziell Beschwerde eingelegt.
Yakin, der „YaKing“: Die Schweiz feiert ihren Trainer
Auf der anderen Seite steht mit Murat Yakin ein Trainer, der zum Publikumsliebling geworden ist. Weil die „Nati“ erstmals seit 1954 im Viertelfinale steht und als erste Schweizer WM-Mannschaft überhaupt zwei K.o.-Spiele gewann, feiern ihn die Medien mit seiner markanten Brille und den grau-melierten Haaren als „YaKing“ und „Unique One“. Dabei war Yakin 2021 nicht die erste Wahl und kam vom Zweitligisten FC Schaffhausen, Kritiker zählten ihn nicht zu den Fleißigsten der Branche. „Als Trainer ziehe ich alle Register, ich bin empathisch und humorvoll, kann aber auch Härte zeigen“, sagt der frühere Nationalspieler, der seit Kindheit Schach spielt und nun die richtige Strategie gegen Messi finden muss. Die Schweiz ist eine von sechs europäischen Mannschaften im Viertelfinale, so viele gab es bei einer WM in Übersee zuletzt 1994.
Rodríguez‘ Spezialauftrag: den Besten stoppen
Die vielleicht wichtigste Aufgabe fällt Ricardo Rodríguez zu. Der 33 Jahre alte Außenverteidiger, einst beim VfL Wolfsburg, soll Messi stoppen, gegen den er bislang dreimal verlor. Besonders schmerzt die Erinnerung an das WM-Achtelfinale 2014 in São Paulo, als Ángel Di María die Schweiz in der 118. Minute mit 0:1 aus dem Turnier schoss und Blerim Dzemaili kurz darauf nur den Pfosten traf. Rodríguez und Kapitän Granit Xhaka sind die einzigen noch aktiven Schweizer von damals, bei Argentinien ist es einzig Messi. Der stille Dauerbrenner bestritt bereits 143 Länderspiele und stand bei vier Weltmeisterschaften in allen 17 Partien in der Startelf. „Sie haben ein fantastisches Team, sie haben den Besten“, sagt er anerkennend über den Gegner.
Personell bestätigte Trainer Murat Yakin vor dem Spiel die schmerzhafte Nachricht: Shootingstar Johan Manzambi, mit drei Toren bester Schweizer Turnier-Torschütze, fällt verletzt aus. „Das war ein Schockmoment“, sagte Yakin. Kapitän Granit Xhaka schwor sein Team auf den Messi-Plan ein: kompakt stehen, die Räume eng machen und über Ballbesitz kommen. Die Schweiz steht erstmals seit 72 Jahren im Viertelfinale, das Halbfinale erreichte sie noch nie.
Wer überträgt Argentinien gegen Schweiz?
Das Viertelfinale läuft exklusiv bei MagentaTV live und in UHD/4K, ein Free-TV-Angebot bei ARD oder ZDF gibt es für diese Partie nicht. Das Sendepersonal für die Nacht auf Sonntag tragen wir nach, sobald MagentaTV es bestätigt.
Wann spielt Argentinien gegen Schweiz?
Anstoß des Viertelfinals ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 12. Juli 2026, um 03:00 Uhr MESZ (Samstag, 20:00 Uhr Ortszeit) im Kansas City Stadium.
Wer überträgt Argentinien gegen Schweiz im TV?
Das Spiel ist exklusiv bei MagentaTV in UHD/4K zu sehen, ein Free-TV-Angebot gibt es nicht.
Wer ist Favorit?
Titelverteidiger Argentinien mit dem überragenden Lionel Messi geht als Favorit in die Partie, doch die Schweiz steht erstmals seit 1954 in einem WM-Viertelfinale und hat im Elfmeter-Krimi gegen Kolumbien ihre Nervenstärke bewiesen.
Live Ticker Argentinien gegen Schweiz – Kansas City Stadium WM 2026 Stadion
Aufstellung Argentinien
Emiliano Martínez, Nahuel Molina, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Leandro Paredes, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Lionel Messi, Julián Álvarez
Aufstellung Schweiz
Gregor Kobel, Ricardo Rodriguez, Manuel Akanji, Nico Elvedi, Denis Zakaria, Remo Freuler, Granit Xhaka, Rubén Vargas, Fabian Rieder, Dan Ndoye, Breel Embolo
Wer überträgt das letzte Viertelfinale Argentinien gegen die Schweiz?
Wer überträgt Argentinien gegen Schweiz? Das Fußball WM Spiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist das vierte und letzte Viertelfinale der WM 2026 und das Duell David gegen Goliath: Titelverteidiger Argentinien mit Superstar Lionel Messi gegen die Schweiz, die erstmals seit 1954 unter den letzten Acht steht. Angepfiffen wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 12. Juli 2026, um 03:00 Uhr MESZ (Samstag, 20:00 Uhr Ortszeit) im Kansas City Stadium. Die Partie läuft exklusiv bei MagentaTV in UHD/4K, ein Free-TV-Angebot gibt es für dieses Spiel nicht. Hier findest du alle Infos zur Übertragung, zu Anstoßzeit und Live-Stream. Hier alle Infos zur TV Übertragung
Wann spielen Argentinien gegen die Schweiz?
Zu deutscher undankbarer Zeit um 3 Uhr am Sonntag früh spielen die beiden Teams gegeneinander!