Der FC Bayern hat sein Mittelfeld-Talent Bara Sapoko Ndiaye langfristig an die Säbener Straße gebunden. Der 18 Jahre alte Senegalese erhält einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2031, wie der Rekordmeister am Montag verkündete. Damit sichert sich der Klub die Dienste eines Youngsters, der sich in kürzester Zeit einen Namen gemacht hat.

Vom Leihgeschäft zur festen Verpflichtung
Erst in der Winterpause war Ndiaye auf Leihbasis von der gambischen Akademie Gambinos Stars Africa nach München gewechselt. Die Wartezeit bis zu einer endgültigen Entscheidung fiel kurz aus: Mit vier Einsätzen in Pflichtspielen der Rückrunde empfahl sich der Youngster derart überzeugend, dass die Bayern-Verantwortlichen keine Zweifel mehr an einer dauerhaften Verpflichtung hatten. Sportdirektor Christoph Freund lobte insbesondere die schnelle Integration des Senegalesen: „Bara ist ein toller Charakter, der sich in sehr kurzer Zeit in einer völlig neuen Umgebung beim FC Bayern zurechtgefunden und schnell eine hohe Akzeptanz im Team erarbeitet hat.“
Eberl sieht Ndiaye in strategischer Kaderplanung
Auch Sportvorstand Max Eberl äußerte sich zufrieden über den Transfer und ordnete ihn in die langfristige Ausrichtung des Klubs ein. „Aus sportlicher Sicht und darüber hinaus passt Bara Ndiaye bestens zu unserer strategischen Kader-Ausrichtung. Wir wollen Athletik, Tempo und Spielintelligenz im Mittelfeld weiter stärken und gleichzeitig internationalen Talenten einen klaren Entwicklungspfad bieten“, erklärte Eberl. Der neue Vertrag unterstreicht damit auch die Strategie des deutschen Branchenprimus, gezielt auf vielversprechende Talente aus dem afrikanischen Fußball zu setzen und ihnen eine Perspektive im Profikader aufzuzeigen.
WM-Erfahrung im Trikot des Senegal
Internationale Bühnenluft hat Ndiaye bereits geschnuppert: Er gehörte zum Aufgebot des Senegal für die auf 48 Teams aufgestockte Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada und kam dabei zu einem Einsatz. Die Senegalesen zogen bei diesem Turnier bis ins Sechzehntelfinale ein, ehe für die Mannschaft Endstation war.