Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
Wer am Sonntag im MetLife Stadium live dabei sein will, wenn Europameister Spanien auf Titelverteidiger Argentinien trifft, braucht dafür mitunter ein kleines Vermögen. Zwei Tage vor dem Anpfiff wurden auf der offiziellen Zweitmarktplattform der FIFA Tickets für bis zu 2,3 Millionen US-Dollar angeboten.

Ausverkauftes Finale als Spekulationsobjekt
Offiziell gibt es für das Endspiel in East Rutherford keine Karten mehr zu kaufen. Über die FIFA-eigene Weiterverkaufsplattform können Ticketinhaber ihre Eintrittskarten jedoch an andere Fans abtreten. Eine verbindliche Preisobergrenze existiert dabei nicht, die Verkäufer legen die Summen frei fest. Die Folge sind teils absurd hohe Angebote, die sich am oberen Ende auf mehrere Millionen Dollar belaufen.
Kurios dabei: Von einem Logenplatz oder besonders exklusivem Blick aufs Spielfeld kann bei den Luxuspreisen keine Rede sein. Ein Großteil der teuersten Tickets befindet sich im Oberrang der Haupttribüne, also in denkbar großer Entfernung zum Geschehen auf dem Rasen. Auch abseits der Spitzenangebote bewegt sich der Markt auf hohem Niveau, zahlreiche Karten werden für deutlich mehr als 100.000 Dollar gehandelt. Wer sparen will, findet das günstigste verfügbare Ticket für rund 7200 Dollar.
- Pressestimmen Spanien – Argentinien vor dem WM-Finale: „Der Erbe gegen den Meister“
- Fußball heute: Spanien oder Argentinien Prognose? Wer gewinnt das WM Finale? Wer wird Weltmeister 2026?
- WM-Finale 2026: Der einzige Deutsche ist Bastian Dankert als VAR
- WM Finale 2026 Aufstellung Spanien – Argentinien heute: Wer spielt im WM 2026 Finale?
- Stadion WM Finale heute: Wo spielt Spanien gegen Argentinien? MetLife Stadium
- WM Finale 2026: Die 32 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
[/su_box]
FIFA kassiert doppelt mit
Am Wuchergeschäft auf dem Zweitmarkt verdient der Weltverband selbst kräftig mit. Sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer behält die FIFA jeweils 15 Prozent des Verkaufspreises als Gebühr ein. Käme eines der Tickets für 2,3 Millionen Dollar tatsächlich zum Abschluss, würden allein knapp 690.000 Dollar an Provisionen beim Verband landen.
Schon der offizielle Verkauf sorgte für Diskussionen
Bereits die regulären Preise für das Finale hatten im Vorfeld für Unmut gesorgt. Je nach Kategorie rief die FIFA zwischen 800 und 11.000 US-Dollar auf, ein deutlicher Sprung gegenüber der WM 2022 in Katar. Damals hatte die teuerste Karte für das Endspiel noch rund 1600 Dollar gekostet. Selbst US-Präsident Donald Trump äußerte sich überrascht über das Preisniveau: „Ich würde das nicht bezahlen, um ehrlich zu sein.“