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Luis de la Fuente (65) holte mit der Furia Roja (rote Furie) den Europameister-Titel 2024 in Deutschland. Zwei Jahre später steht er im WM-Finale und trifft dort auf Argentinien. Er könnte der zweite Spanien-Trainer nach Vicente del Bosque (75) werden, der EM- und WM-Titel holt. Viva de la Fuente!

Keine Chance für Frankreich im Halbfinale
Im WM-Halbfinale ließ de la Fuentes Spanien den favorisierten Franzosen keine Chance (2:0). Der Trainer sagte nach dem Spiel: Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken. Es sind überragende Spieler mit einer großen Qualität.

Streich schwärmt: Das ist ein Weltklassetrainer
ZDF-Experte Christian Streich (61) schwärmte in den höchsten Tönen: In diesem Interview hat er achtmal die Mannschaft erwähnt, immer von der Gruppe und vom Land gesprochen, von Dankbarkeit. Das ist ein Weltklassetrainer. Seine Spieler sehen das Interview und wissen, wie sie sich zu verhalten haben.
Vom U19-Coach zum Weltklassetrainer
De la Fuente, der als Spieler mit Bilbao zweimal spanischer Meister wurde, war 2023 die unbekannte Lösung als Nachfolger von Luis Enrique (56). Der Star-Coach war nach der enttäuschenden Wüsten-WM in Katar zurückgetreten. Schon seit 2013 ist de la Fuente beim spanischen Verband aktiv. Dort übernahm er zunächst die U19, später die U21. Schon mit den U-Teams holte er zwei Europameistertitel (2015 und 2019).
Seit seinem Amtsantritt verlor die Furia Roja nur drei von 48 Spielen. Unter de la Fuente gewann Spanien 2023 die Nations League sowie 2024 die Europameisterschaft.