Pressestimmen vor Argentinien vs Schweiz: So blickt die Welt auf Messis Duell mit der Nati

Zum Abschluss der Viertelfinals wartet noch einmal ein echter Kracher: In der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03:00 Uhr MESZ (Samstag, 20:00 Uhr Ortszeit) trifft Titelverteidiger Argentinien im letzten Viertelfinale der WM 2026 im Kansas City Stadium auf die Schweiz. Die Nati steht erstmals seit der Heim-WM 1954 wieder in einem WM-Viertelfinale, ein Halbfinale hat sie noch nie erreicht. Der Sieger trifft dort auf den Gewinner der Partie Norwegen gegen England. Zu sehen ist das Spiel in Deutschland exklusiv bei MagentaTV.

🇦🇷⚔️🇨🇭 Liveticker Argentinien gegen Schweiz

Zwei Spielmacher mit der Nummer 10 im Duell: Schweizer Kapitän Granit Xhaka und Argentiniens Superstar Lionel Messi stehen sich im Viertelfinale der WM 2026 am 11. Juli in Kansas City gegenüber.
Zwei Spielmacher mit der Nummer 10 im Duell: Schweizer Kapitän Granit Xhaka und Argentiniens Superstar Lionel Messi stehen sich im Viertelfinale der WM 2026 am 11. Juli in Kansas City gegenüber. (Foto: Fabrice Coffrini und Aric Becker / AFP)

Beide Teams kämpften sich auf dramatischen Wegen unter die letzten Acht: Argentinien drehte im Achtelfinale gegen Ägypten einen 0:2-Rückstand noch in ein 3:2, mit Lionel Messi als Dirigent der Aufholjagd und Enzo Fernández als Siegtorschütze in der Nachspielzeit. Die Schweiz warf Kolumbien nach 120 torlosen Minuten mit 4:3 im Elfmeterschießen raus, Torhüter Gregor Kobel avancierte zum Helden, Ruben Vargas verwandelte den entscheidenden Versuch. Der 39-jährige Messi führt mit acht Turniertreffern die Torjägerliste mit an, Schweizer Hoffnungen ruhen auf Kapitän Granit Xhaka, Abwehrchef Manuel Akanji und Stürmer Breel Embolo. Bitter für die Nati: Jungstar Johan Manzambi fällt verletzt aus.

Weltmeisterschaften
12.7.2026
- 3:00
Argentinien
- -
Schweiz

Wie blicken die Medien in Argentinien und der Schweiz auf das Duell? Was schreiben die deutschen Portale, was die großen Sportmedien in den USA, Frankreich und Spanien? Wir haben die Pressestimmen vor dem Viertelfinale gesammelt.

Pressestimmen aus Argentinien

Infobae

„’No sería descabellado‘: Scaloni reconoció que podría repetir la formación del equipo ante Suiza“ (Es wäre nicht abwegig: Scaloni räumte ein, dass er gegen die Schweiz dieselbe Aufstellung wiederholen könnte)

Das Portal berichtet von Scalonis Pressekonferenz in Kansas City. Der Trainer deutet an, dass eine unveränderte Startelf gegenüber dem Ägypten-Spiel gut möglich ist, und nennt die Schweiz einen Gegner mit Substanz, schwierig, mit guter Tradition und körperlich stark. Die Torflaute seiner Mittelstürmer beunruhigt ihn nicht, Argentinien stelle das zweittorgefährlichste Team des Turniers. Gerede über angebliche Schiedsrichterhilfen für Argentinien weist Scaloni zurück: Bei der heutigen Technologie sei so etwas unmöglich. Als Basis der Gruppenstärke hebt er den Teamgeist hervor, gemeinsame Essen und Freizeit inklusive.

La Nación

„Formación de Argentina vs. Suiza: este es el posible equipo titular para los cuartos de final“ (Aufstellung Argentinien gegen die Schweiz: Das ist die mögliche Startelf für das Viertelfinale)

Die Zeitung erwartet nach dem 3:2 über Ägypten nur minimale Umstellungen, obwohl Scaloni im Turnierverlauf mehrfach rotiert hatte. Gesetzt sind Emiliano Martínez im Tor sowie das Mittelfeld mit Paredes, De Paul, Enzo Fernández und Mac Allister, vorn stürmt Messi neben Julián Álvarez oder Lautaro Martínez. Offen ist die Rechtsverteidigerposition zwischen Molina und Montiel, wobei Montiel gegen Ägypten den wichtigen Assist zu Messis Ausgleich lieferte. Alle 26 Spieler des Kaders sind fit, was Scaloni volle taktische Flexibilität gibt.

Ámbito

„Argentina enfrenta a Suiza por los cuartos de final del Mundial 2026: horario, TV y formaciones“ (Argentinien trifft im Viertelfinale der WM 2026 auf die Schweiz: Uhrzeit, TV und Aufstellungen)

Der Vorbericht liefert alle Rahmendaten und erinnert an den dramatischen 3:2-Sieg über Ägypten sowie den Schweizer Elfmeterkrimi gegen Kolumbien. Historisch spricht alles für die Albiceleste: Beide bisherigen WM-Duelle gewann Argentinien, 1966 mit 2:0 und 2014 mit 1:0. Bei der Schweiz werden vor allem die Routiniers Xhaka und Embolo als Gefahren genannt. In Argentinien übertragen gleich fünf Sender die Partie, ein ganzes Land fiebert dem Halbfinale entgegen.

Infobae (Historie)

„El inolvidable grito de Di María y el ‚casi gol‘ olvidado de 2014: todos los cruces oficiales entre Argentina y Suiza“ (Der unvergessliche Jubelschrei von Di María und das vergessene Fast-Tor von 2014: alle offiziellen Duelle zwischen Argentinien und der Schweiz)

In einem Historienstück blickt Infobae auf alle sieben bisherigen Duelle seit 1966 zurück, das Viertelfinale wird das achte. Im Zentrum steht das WM-Achtelfinale von 2014 in São Paulo, als Di María in der 118. Minute nach Vorarbeit von Messi zum 1:0 traf und die Schweiz durch Dzemaili im Gegenzug per Kopf am Pfosten fast noch ausglich. Erinnert wird auch an den Februar 2012, als Messi beim 3:1 gegen die Schweiz seinen ersten Hattrick im Nationaltrikot erzielte.

442 (Perfil)

„Argentina vs Suiza, por los cuartos de final del Mundial 2026″ (Argentinien gegen die Schweiz im Viertelfinale der WM 2026)

Das Traditionsmagazin beschreibt die Albiceleste nach der Aufholjagd gegen Ägypten als Team mit riesigem Selbstvertrauen, die Remontada sei die spektakulärste des bisherigen Turniers gewesen. Die Schweiz wird als kämpferisch, geordnet und im Turnier noch ungeschlagen charakterisiert, mit Dortmund-Torwart Gregor Kobel als Elfmeterhelden gegen Kolumbien. Messi steht laut dem Blatt bei 31 WM-Einsätzen und 21 WM-Toren, beides Rekordwerte, die er in Kansas City weiter ausbauen kann.

Pressestimmen aus der Schweiz

SRF

„Yakin: ‚Werden keinen Wachhund auf Messi ansetzen'“

Das Schweizer Fernsehen berichtet von der klaren taktischen Ansage des Nati-Trainers: Murat Yakin verzichtet auf eine klassische Manndeckung gegen Messi. Stattdessen will die Schweiz als Kollektiv verteidigen und den Druck auf die Passgeber so hochhalten, dass der Superstar gar nicht erst an den Ball kommt. Kapitän Xhaka ergänzt, es sei kaum möglich, Messi über 90 Minuten zu stoppen, entscheidend seien Kompaktheit und eigener Ballbesitz. Personell fällt Johan Manzambi weiter aus, bei Michel Aebischer könnte es knapp werden. Zur Hitze in Kansas City sagt Xhaka trocken, in einem WM-Viertelfinale sei das Klima egal.

20 Minuten

„Messi im WM-Viertelfinal: Warum die Schweiz nicht nur auf ihn schaut“

Yakin hält seinen Matchplan gegen Messi bewusst geheim: Es gebe mehrere Lösungen, man versuche, die richtige zu treffen. Xhaka warnt davor, sich ausschließlich auf den 39-jährigen Superstar zu fixieren, weil Argentinien noch weitere Spieler von höchster Qualität im Kader habe. Die Schweiz setzt deshalb auf die eigenen Stärken: Wenn man sehe, in welchen Ligen die Schweizer Spieler aktiv seien, müsse man auch der Nati Respekt zollen. Als Schlüssel nennt der Kapitän die Mentalität: Der Hunger in diesem Team sei extrem, vielleicht so groß wie noch nie.

bz Basel

„So wollen Nati-Chefs Xhaka und Yakin Lionel Messi stoppen“

Die CH-Media-Zeitungen zitieren einen planvollen Yakin: Er habe mehrere Ideen, um Messi zu stoppen, wichtig sei, dass der Ball gar nicht erst zu ihm komme. Xhaka betont trotz Außenseiterrolle das Selbstvertrauen der Nati, die Spieler stünden in Topligen unter Vertrag, das Team sei erfahren und stabil. Der Artikel verweist auf Messis Serie von neun WM-Spielen in Folge mit Tor und auf Argentiniens Kaderbreite mit Álvarez, Martínez, Fernández und Romero. Als zusätzliche Herausforderung gilt die Luftfeuchtigkeit von rund 70 Prozent. Xhakas Schlusswort: Träumen sei erlaubt, manchmal würden Träume wahr.

Nau.ch

„WM 2026, Frage an Yakin und Xhaka: Wie stoppt man Lionel Messi?“

Die Frage nach dem Rezept gegen Messi dominiert die Pressekonferenz in Kansas City. Yakin setzt auf Kollektivarbeit und fordert, gegen den amtierenden Weltmeister den Druck auf Messis Passgeber hochzuhalten. Xhaka erklärt, eine vollständige Kontrolle über 90 Minuten sei unrealistisch, die Nati müsse kompakt stehen, Räume eng machen und über viel eigenen Ballbesitz Messis Aktionen begrenzen. Die erwarteten 31 Grad lässt der Kapitän nicht als Ausrede gelten und formuliert das Ziel selbstbewusst: Man wolle gewinnen.

20 Minuten (Fan-Umfrage)

„Nati gegen Argentinien: So planen Schweizer Fans den Viertelfinal um 3 Uhr“

Der Anpfiff um 3 Uhr nachts stellt die Schweizer Fans vor eine Planungsfrage, die das Portal per Umfrage mit über 15.000 Teilnehmenden beleuchtet: 37 Prozent wollen ein paar Stunden schlafen und sich den Wecker stellen, 23 Prozent schauen die Wiederholung am Morgen, 11 Prozent bleiben die ganze Nacht wach. Die Vorfreude ist riesig, viele wollen sich das historische Spiel keinesfalls entgehen lassen. Ein Leser bringt das Dilemma auf den Punkt: Wer durchmacht und die Nati verliert, hat umsonst gewacht, wer schläft und sie gewinnt, verpasst das Spektakel.

Deutsche Pressestimmen: Messi gegen die Nati

Sportschau

„’Süß wie Schweizer Schokolade‘: Yakin will kein Bösewicht sein“

Die Sportschau berichtet von der Schweizer Pressekonferenz vor dem Viertelfinale. Trainer Murat Yakin warnt davor, sich gegen den spielerisch starken Titelverteidiger nur hinten reinzustellen, seine Mannschaft müsse aktiv sein und ihr eigenes Spiel durchziehen. Kapitän Granit Xhaka gibt sich betont entspannt und nennt Einheit und Kampfgeist als Schlüssel: Man werde auf jeden Fall bereit sein. Bitter für die Nati: Jungstar Johan Manzambi, mit drei Turniertoren einer der Aufsteiger dieser WM, fällt verletzt aus. Yakin räumt ein, das schmerze extrem.

WEB.DE

„Schweiz glaubt an WM-Coup gegen Messi“

Der Vorbericht beschreibt das wachsende Schweizer Selbstvertrauen vor dem Duell mit dem Titelverteidiger. Yakin verweist darauf, dass Argentinien in den letzten beiden Spielen verwundbar gewesen sei, die Nati rechne sich deshalb eine realistische Chance auf die Sensation aus. Als Schlüsselaufgabe gilt die Kontrolle von Rekord-WM-Torschütze Messi, den Abwehrchef Manuel Akanji neutralisieren soll, dahinter steht BVB-Keeper Gregor Kobel als letzte Instanz. Xhaka betont, der Hunger im Team sei so groß wie nie zuvor.

t-online

„Letztes WM-Viertelfinale: Wann und wo Argentinien gegen die Schweiz läuft“

t-online ordnet das letzte der vier Viertelfinals ein: Anstoß ist Sonntag um 3 Uhr deutscher Zeit in Kansas City, der Sieger trifft im Halbfinale auf den Gewinner von Norwegen gegen England. Beide Teams mussten hart kämpfen, Argentinien mit dem dramatischen 3:2 nach Rückstand gegen Ägypten, die Schweiz mit dem Elfmeterschießen gegen Kolumbien. Der 39-jährige Messi wird als Anführer und Toptorschütze der Albiceleste hervorgehoben. Für deutsche Fans ernüchternd: Die Partie läuft exklusiv bei MagentaTV, nicht im Free-TV.

SPORT1

„WM 2026 heute LIVE: Argentinien – Schweiz im TV, Stream & Ticker“

SPORT1 stellt Argentiniens Achtelfinal-Comeback in den Mittelpunkt: Nach 0:2-Rückstand bis zur 79. Minute orchestrierte Messi die Wende, bereitete den Anschluss vor und glich selbst aus, ehe Enzo Fernández in der Nachspielzeit den Sieg perfekt machte. Bei der Schweiz wird Torhüter Gregor Kobel als Matchwinner des Elfmeterschießens gegen Kolumbien herausgestellt, Ruben Vargas verwandelte den entscheidenden Versuch zum ersten Schweizer WM-Viertelfinale seit 1954. Als Schiedsrichter der Partie nennt SPORT1 den Portugiesen João Pedro Silva Pinheiro.

Eurosport

„Argentinien vs Schweiz Prognose, Tipps und Quoten | WM 2026″

Die Eurosport-Analyse sieht Argentinien als klaren Favoriten und tippt auf ein 2:1 des Titelverteidigers, Top-Empfehlung ist „Beide Teams treffen“. Argentinien kommt mit fünf Siegen in Serie und 14 Turniertoren, die Schweiz gewann nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Katar vier Partien hintereinander. Messi wird mit seiner Fähigkeit, Verteidiger zu binden und Chancen zu kreieren, als matchentscheidender Faktor eingestuft. Der Nati werden dennoch reelle Möglichkeiten zugebilligt: Dan Ndoyes Flankenspiel und Breel Embolos Physis gelten als echte Bedrohung, zumal Argentiniens Defensive zuletzt anfällig wirkte.

SPOX

„Argentinien vs. Schweiz heute live bei ARD, ZDF oder nur MagentaTV: Wer zeigt / überträgt das Viertelfinale der WM 2026?“

SPOX stellt die Turnierbilanzen gegenüber: Argentinien makellos mit fünf Siegen aus fünf Spielen bei 12:4 Toren, die Schweiz mit vier Siegen und einem Remis bei nur drei Gegentoren. Zur Übertragung stellt das Portal klar, dass weder ARD noch ZDF zeigen, sondern ausschließlich MagentaTV. Dort begleiten Moderator Johannes B. Kerner und Experte Mats Hummels die Partie, Marco Hagemann kommentiert.

So sieht es das weitere Ausland: USA, Frankreich, Spanien

CBS Sports (USA)

„Argentina vs. Switzerland odds, prediction, time: 2026 World Cup quarterfinal picks“ (Argentinien gegen Schweiz, Quoten, Prognose, Anstoßzeit: die Viertelfinal-Tipps zur WM 2026)

Der CBS-Wettexperte sieht Argentinien klar vorn, die Buchmacher taxieren das Weiterkommen der Albiceleste als sehr wahrscheinlich. Empfohlen wird ein Tipp auf mehr als 2,5 Tore, weil Argentiniens K.o.-Phase bisher von torreicher Dramatik geprägt war und beide Teams treffen dürften. Messi wird mit seinen acht Turniertoren als größte offensive Bedrohung des Spiels eingestuft. Der Titelverteidiger habe gegen Ägypten ein spätes Comeback gebraucht, während sich die Schweiz methodisch durchs Turnier arbeite.

KCTV5 Kansas City (USA)

„Lionel Messi, Argentina play upstart Switzerland in World Cup quarterfinals in Kansas City“ (Lionel Messi und Argentinien treffen im WM-Viertelfinale in Kansas City auf den Emporkömmling Schweiz)

Der Lokalsender des Spielorts lässt mit frischen PK-Zitaten beide Lager zu Wort kommen. Schweiz-Kapitän Xhaka gibt sich kämpferisch: Man wisse um Argentiniens Qualitäten, gesprochen werde morgen auf dem Platz. Zu Messi räumt er ehrlich ein, er wisse nicht, ob man ihn 90 Minuten stoppen könne. Manuel Akanji nennt die Aufgabe sehr schwierig, betont aber, man sei bereit und könne gegen jeden spielen. Scaloni schwärmt derweil von Messis Turnierleistung und dessen Vorbildrolle für die jüngeren Spieler.

Eurosport Frankreich

„Opposée à l’Argentine pour son grand retour en quarts de finale, la Suisse confirme sa montée en puissance“ (Bei ihrer großen Rückkehr in ein Viertelfinale trifft die Schweiz auf Argentinien und bestätigt ihren Aufschwung)

Die französische Analyse würdigt die Rückkehr der Nati in ein WM-Viertelfinale nach 72 Jahren als Ergebnis einer langen Entwicklung. Der frühere Nati-Trainer Bernard Challandes beschreibt einen Mentalitätswandel: Man bleibe demütig, aber es gebe inzwischen einen erobernden, ehrgeizigeren Geist. Als Fundament nennt der Text die in europäischen Topligen gereiften Führungsspieler wie Xhaka, Akanji und Kobel sowie die klare Handschrift von Murat Yakin. Ex-Nationalspieler Alexandre Comisetti traut der Schweiz sogar die Sensation zu: Ja, man könne Argentinien schlagen. In der Wett-Vorschau des Senders wird dagegen ein kontrollierter 2:0-Sieg Argentiniens erwartet.

Eurosport Spanien

„Argentina-Suiza: Alineaciones probables, previa, estadísticas, horario, canal y dónde ver en directo“ (Argentinien gegen Schweiz: Voraussichtliche Aufstellungen, Vorschau, Statistiken, Anstoßzeit und Übertragung)

Die spanische Vorschau erinnert an die dramatische Remontada des Titelverteidigers gegen Ägypten und an den Elfmeter-Coup der Schweiz gegen Kolumbien, bei dem Keeper Gregor Kobel zum Helden wurde. Statistisch spricht die Bilanz klar für Argentinien: fünf Siege und zwei Remis im direkten Vergleich, keine einzige Niederlage. Personell setzt Scaloni auf Messi, Lautaro Martínez und De Paul, die Schweiz auf die Achse Xhaka und Kobel. Trotz der Favoritenrolle sieht die Redaktion Schwachstellen im argentinischen Spiel und hält die defensiv erstaunlich stabile Nati für eine echte Herausforderung.

OKDiario (Spanien)

„Cuándo se juega el Argentina – Suiza: horario y canal de televisión“ (Wann Argentinien gegen die Schweiz spielt: Anstoßzeit und TV-Sender)

OKDiario bereitet die spanischen Leser auf die Nachtschicht um 3:00 Uhr vor und merkt inhaltlich an, dass Argentinien trotz des Sieges gegen Ägypten nicht in Bestform sei. Die Schweiz wird nach dem Elfmeterschießen-Coup gegen Kolumbien als ernstzunehmender Außenseiter beschrieben, dem das Blatt den Sprung ins Halbfinale durchaus zutraut.

Der Tenor vor dem Anpfiff: Argentinien ist überall der klare Favorit, doch die Schweiz hat sich mit ihrer Defensivstärke (nur drei Gegentore im Turnier) international Respekt erarbeitet. Die argentinische Presse diskutiert vor allem die letzten Aufstellungsfragen und schwelgt in Erinnerungen an Di Marías Siegtor von 2014, die Schweizer Medien drehen sich fast ausschließlich um eine Frage: Wie stoppt man Messi? Yakins Antwort, kein Wachhund, sondern Druck auf die Passgeber, zieht sich durch alle Berichte. Und während die Buchmacher von Miami bis Madrid auf die Albiceleste setzen, träumt die Nati laut Xhaka einfach weiter: Manchmal werden Träume wahr. Alle Partien der Runde gibt es in unserer Übersicht zum WM 2026 Viertelfinale.

Wer das letzte Viertelfinale live sehen will: Argentinien gegen Schweiz läuft in der Nacht auf Sonntag ab 03:00 Uhr MESZ in Deutschland exklusiv bei MagentaTV, mit Johannes B. Kerner, Experte Mats Hummels und Kommentator Marco Hagemann.