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Argentinien hat die Gruppenphase der WM 2026 makellos beendet. Im Dallas Stadium in Arlington, sonst Heimstätte der Dallas Cowboys, bezwang Argentinien Jordanien am dritten Spieltag der Gruppe J mit 3:1 vor 70.649 Zuschauern. Giovani Lo Celso traf früh zur Führung (19.), Lautaro Martínez erhöhte noch vor der Pause per Foulelfmeter auf 2:0 (31.). Mousa Al-Tamari gelang nach dem Wechsel der Anschluss (55.), doch der erst zur 60. Minute eingewechselte Lionel Messi traf in der 80. Minute zum 3:1 und setzte damit den Schlusspunkt. Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte. Hier folgen die Pressestimmen zu diesem Spiel.

Aus Deutschland: Lo Celso und Messi im Fokus
Eurosport ließ den Torschützen selbst sprechen. Giovani Lo Celso sagte nach dem Abpfiff: „Wir haben eine sehr gute Gruppenphase gespielt. Wir hätten sie gerne ohne Gegentor abgeschlossen. Aber gut. Jetzt beginnt das Wichtigste.“ Lo Celso zeigte sich zufrieden mit dem gesamten Vorrundenverlauf, ärgerte sich kurz über das einzige kassierte Gegentor und lenkte den Blick umgehend auf die K.-o.-Runde.
SPORT1 wählte für seine Berichterstattung die Highlight-Videos als Rahmen und rückte dabei Messis sehenswerten Treffer nach seiner Einwechslung in den Vordergrund. Im Begleittext arbeitete der Sender heraus, dass der Joker als Einwechselspieler auf dem Papier dennoch den stärksten Einzelmoment des Abends lieferte.
FIFA: Argentinien dominiert, kein Zweifel
Der offizielle Spielbericht des Weltverbands fiel knapp aus. Unter der Schlagzeile „Argentinien bleibt makellos und besiegt Jordanien“ hielt die FIFA die verlustpunktfreie Siegesserie sachlich fest, ohne weitere Einordnung.
(Jordanische Primärstimmen und eine Reaktion von Trainer Jamal Sellami lagen zum Zeitpunkt der Auswertung nicht vor. Die Berichterstattung bildet daher vor allem die argentinische und internationale Perspektive ab.)
Der gemeinsame Nenner
Die drei vorliegenden Stimmen teilen eine klare Grundlinie. Argentiniens Vorrunde war souverän, der Sieg gegen Jordanien nie ernsthaft gefährdet. Eurosport lässt den Torschützen Lo Celso bereits den nächsten Schritt ins Auge fassen. SPORT1 stellt Messi trotz seiner Jokerrolle ins Zentrum des Abends. Die FIFA hält die sachliche Linie, die keine großen Worte braucht. Einen echten Dissens gibt es nicht, was auch daran liegt, dass eine jordanische Gegenperspektive in dieser Sammlung fehlt.
Wie es weitergeht
Für Jordanien ist das Turnier beendet. Argentinien trifft am 4. Juli 2026 im Sechzehntelfinale auf Kap Verde.