Die mexikanische Regierung erwartet den Start der Fußball-WM 2026 in Mexiko-Stadt beim Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika trotz anhaltender Proteste von Lehrkräften ohne größere Probleme. Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte am Mittwoch erneut klar, die Lage sei unter Kontrolle. Der Auftakt am Donnerstag gegen Südafrika soll nach aktuellem Stand nicht gefährdet sein.

Regierung sieht keine Gefahr für den WM-Auftakt
Seit Tagen protestiert ein Flügel der Lehrergewerkschaft CNTE gegen niedrige Löhne und eine umstrittene Rentenreform. Dennoch rechnet die Regierung nicht mit größeren Einschränkungen rund um das Eröffnungsspiel der WM, das in Mexiko gegen Südafrika stattfindet. Sollte der zentrale Platz Zócalo die geplante Fan-Zone beeinträchtigen, stehen nach Angaben von Sheinbaum Ausweichorte bereit.
Die Staatschefin sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: „Ich werde im gegebenen Moment eine Entscheidung treffen: Entweder wir schauen das Spiel hier, oder ich gehe zu einem der 18 alternativen Orte“.
Fan-Zone und Stadionzugang bleiben abgesichert
Gleichzeitig gab Sheinbaum Entwarnung für die Anreise der Zuschauer. „Wir werden ins Stadion gelangen können, und es wird eine sehr schöne Eröffnungsfeier sein“, erklärte sie. Alle Ticketinhaber könnten ohne Probleme anreisen. Die Partie der mexikanischen Auswahl gegen Südafrika steigt am Donnerstag um 21.00 Uhr MESZ und ist bei ZDF sowie MagentaTV zu sehen.
Mit dem Spiel im Aztekenstadion eröffnet Mexiko die Mega-WM, die außerdem in den USA und Kanada ausgetragen wird.