Spaniens WM Kader ohne Real Madrid Spieler – Trainer Luis de la Fuente in der Kritik

Spanien hat seine 26 Spieler für die WM 2026 nominiert und die Präsentation dafür an einem besonderen Ort in der Madrider Gran Vía inszeniert. Im Telefónica-Gebäude stellte die RFEF den Kader vor, mit dem die Auswahl von Luis de la Fuente in Nordamerika um den zweiten WM-Titel kämpfen will.

Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente spricht auf der Pressekonferenz nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Georgien und Spanien im Dinamo Arena in Tiflis am 15. November 2025. Unter seiner Führung sicherte sich die Selección souverän die WM-Teilnahme. Levan Verdzeuli / Getty Images Europe via Getty Images
Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente spricht auf der Pressekonferenz nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Georgien und Spanien im Dinamo Arena in Tiflis am 15. November 2025. Unter seiner Führung sicherte sich die Selección souverän die WM-Teilnahme. Levan Verdzeuli / Getty Images Europe via Getty Images

Große Bühne in Madrid für die WM-Liste

Der offizielle Termin begann am Montag, 25.05.2026, um 12:30 Uhr und zog enorme Aufmerksamkeit auf sich. RFEF-Präsident Rafael Louzán war der erste Redner, begrüßte die Medien und sprach von der großen Hoffnung, die Verband und Land mit diesem Turnier verbinden. Seine Botschaft fiel klar aus: „Die Liste Spaniens steht für die Illusion eines ganzen Landes“.

Danach übernahm Jesús Navas das Wort. Der Sevillaner, der mit Spanien einen WM-Titel, zwei EM-Titel und eine Nations League gewonnen hat, ist der bislang erste Spieler der Geschichte, der WM, Europameisterschaft und Nations League für sich entschieden hat. Als 56-facher Nationalspieler blickte er auf seine Laufbahn zurück und eröffnete die Countdown-Phase zur Verkündung im voll besetzten Espacio Movistar. „Für dein Land bei einem solchen Event auflaufen zu dürfen, ist das Größte, das Allergrößte“, sagte er.

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Alejandro Grimaldo mit der Trikotnummer 3 im Einsatz für die spanische Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Ägypten im RCDE Stadium in Barcelona am 31. März 2026. Der Leverkusen-Profi ist Stammspieler in der Selección von Trainer Luis de la Fuente. Alex Caparros / Getty Images Europe via Getty Images“ width=“670″ height=“446″ /> Alejandro Grimaldo mit der Trikotnummer 3 im Einsatz für die spanische Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Ägypten im RCDE Stadium in Barcelona am 31. März 2026. Der Leverkusen-Profi ist Stammspieler in der Selección von Trainer Luis de la Fuente. Alex Caparros / Getty Images Europe via Getty Images

Rey Felipe VI. prägt die Bekanntgabe

Auch die Art der Nominierung war außergewöhnlich. Im Mittelpunkt des Videos zur Liste stand König Felipe VI., der von der Ciudad del Fútbol aus gemeinsam mit Luis de la Fuente sowie mehreren anonymen Bürgern und Fans aus unterschiedlichen Berufen die Namen der 26 Berufenen verlas. Das Projekt sollte der Bekanntgabe einen historischen Rahmen geben und die Spieler für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko offiziell ins Rampenlicht rücken.

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Vorbereitung auf Nordamerika und der 26er-Kader

Die Nationalmannschaft rückt am Samstag, 30. Mai, in Las Rozas zusammen, um mit der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft zu beginnen, die vom 11. Juni bis 19. Juli ausgetragen wird. Vor dem Turnier bestreitet Spanien zwei Testspiele, am Donnerstag, 4. Juni, im Estadio de Riazor gegen Irak und in der Nacht vom 8. auf den 9. Juni im Estadio Cuauhtémoc in Puebla gegen Peru. Der ersehnte WM-Auftakt folgt am Montag, 15. Juni, in Atlanta gegen Cabo Verde.

De la Fuente und sein Team wollen in Nordamerika den Weltthron 16 Jahre nach dem Triumph in Südafrika unter Vicente del Bosque zurückholen. Spanien reist zudem als amtierender Europameister an und kennt nun das Aufgebot, das den Weg zu dieser Mission gehen soll.

In der WM 2026 Gruppe H warten anschließend Saudi-Arabien am 21. Juni und Uruguay am 27. Juni. Hier gibt es das Spanien WM Trikot.

Der spanische WM-Kader nach Positionen

Tor: Unai Simón, David Raya und Joan Garcia

Abwehr: Pedro Porro, Marcos Llorente, Aymeric Laporte, Pau Cubarsí, Marc Pubill, Eric Garcia, Marc Cucurella und Alejandro Grimaldo

Mittelfeld: Rodrigo Hernández, Martín Zubimendi, Pedri González, Fabián Ruiz, Mikel Merino, Pablo Páez „Gavi“ und Álex Baena

Angriff: Mikel Oyarzabal, Lamine Yamal, Ferran Torres, Borja Iglesias, Dani Olmo, Víctor Muñoz, Nico Williams und Yeremy Pino