Fußball heute Champions League: Kai Havertz zurück in Leverkusen

Kai Havertz läuft mit dem FC Arsenal erstmals seit seinem Abschied 2020 in die BayArena wieder auf. Für den 26‑Jährigen, der nach Knieoperation und einer Muskelverletzung nur zehn Pflichtspiele in dieser Saison bestritten hat, wird das Achtelfinal‑Hinspiel zur Bewährungsprobe drei Monate vor der WM. Bayer‑Sportchef Simon Rolfes kündigte an, Havertz im Stadion offiziell verabschieden zu wollen; 2020 fiel eine Ehrung wegen Corona aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann hofft, dass sich Havertz vor dem Turnier stabilisiert.

Kai Havertz von Arsenal in Aktion während des Premier League-Spiels zwischen Fulham und Arsenal am 8. Dezember 2024 im Craven Cottage, London, Vereinigtes Königreich. (Foto: Gareth Evans/News Images)
Kai Havertz von Arsenal in Aktion während des Premier League-Spiels zwischen Fulham und Arsenal am 8. Dezember 2024 im Craven Cottage, London, Vereinigtes Königreich. (Foto: Gareth Evans/News Images)

Kai Havertz kehrt nach Leverkusen zurück

Kai Havertz, in Aachen geboren und zwischen 2010 und 2020 Produkt der Leverkusener Nachwuchsarbeit, kehrt mit dem FC Arsenal in die BayArena zurück. Rolfes erinnerte daran, dass Havertz 2010 aus der Region stammt: „Er kommt ja hier aus der Ecke. Er wird viele Karten brauchen, da bin ich mir sicher.“ Leverkusen plant offenbar eine offizielle Verabschiedung, weil die geplante Ehrung beim Abschied 2020 wegen der Corona‑Pandemie ausgefallen war. Havertz hinterließ in seiner Zeit bei der Werkself mit 118 Bundesligaeinsätzen und 36 Toren deutliche Spuren.

Verletzungsgeschichte, Reha und WM‑Perspektive

Der Spielmacher hat in den vergangenen Monaten mehrere Rückschläge verkraftet: Nach einer Knie‑OP im vergangenen Sommer und einer Muskelverletzung im Februar kam Havertz in dieser Saison erst auf zehn Pflichtspiele für Arsenal. Die Diagnose und die damit verbundene Ausfallzeit schränkten seine Einsatzminuten ein; Reha‑Phase und sukzessive Rückkehr ins Mannschaftstraining bestimmten die Vorbereitung. Bundestrainer Julian Nagelsmann betonte: „Ich hoffe, dass er sich stabilisiert – für ihn und auch für uns.“ Drei Monate vor der WM ist eine konstante Belastbarkeit für Havertz nun zentral.

Achtelfinal‑Duell: BayArena, Stimmung und Chancen

Im Achtelfinal‑Hinspiel der Champions League treffen die Rheinländer zuhause auf das Starensemble von Arsenal (Mittwoch, 18.45 Uhr/DAZN). Arsenal reiste als makelloser Gruppensieger mit acht Siegen in acht Spielen und gilt klar als Favorit, doch Leverkusen setzt auf Heimstärke. Leistungsträger Alejandro Grimaldo sagte: „Zu Hause sind wir stark, da haben wir eine Chance. Da können wir gewinnen.“ Sportgeschäftsführer Rolfes freut sich zudem auf das Wiedersehen mit Außenverteidiger Piero Hincapié, für das 90 Minuten lang die Freundschaften ruhen müssen.

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Erfolgslinie und historische Einordnung

Rolfes hob die wirtschaftliche und sportliche Bedeutung von Havertz für Bayer hervor: Der Wechsel des Offensivspielers 2020 für 80 Millionen Euro zum FC Chelsea legte laut Rolfes „die Grundlage“ für die sportlichen Erfolge der folgenden Jahre und das Double‑Team von 2024. Nach zwei Londoner Stationen (Chelsea, später intern zum FC Arsenal) strebt Havertz nun mit den Gunners erstmals den Champions‑League‑Titel an. Teammanager Mikel Arteta kommentierte die Ausgangslage: „Wir freuen uns sehr auf die nächste Runde. Wir sind in einer starken Position nach unserer Gruppenphase. Nun müssen wir Wege finden, um weiterzukommen.“