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Kai Havertz verwandelte kurz vor Schluss einen umstrittenen Strafstoß eiskalt und rettete dem FC Arsenal beim Ex-Klub Bayer Leverkusen im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel ein 1:1. Zuvor hatte Robert Andrich Leverkusen kurz nach der Pause in Führung gebracht, die der Vizemeister lange hielt. Havertz, der erstmals seit seinem Wechsel 2020 zurück in der BayArena war, blieb als Joker vom Punkt cool und sorgte so für den späten Ausgleich.

(Foto: Craig Thomas/News Images)
Havertz verwandelt umstrittenen Strafstoß
Kai Havertz atmete nach dem Pfiff mehrfach tief durch, die Zeit bis zum Elfmeter kam ihm laut eigenen Angaben „wie eine Ewigkeit“ vor. Dennoch zeigte sich der Nationalspieler mental präsent und verwandelte den ziemlich umstrittenen Strafstoß kurz vor Schluss ohne zu zögern. Der späte Ausgleichstreffer durch das Elfmetertor verhinderte den erwarteten Heimsieg der Werkself und änderte den Spielverlauf im Champions-League-Achtelfinale entscheidend.
Spielverlauf: Andrich trifft – Bayer lange in Front
Robert Andrich brachte Bayer Leverkusen nach dem Seitenwechsel (46.) in Führung, woraufhin die Gastgeber lange die Partie bestimmten. Leverkusen agierte in der Folge mit kontrolliertem Spielaufbau und suchte die Großchancen, konnte den knappen Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen. Arsenal reagierte personell und taktisch, Havertz kam von der Ersatzbank und wurde zum spielentscheidenden Joker.
Arteta und die Rückkehr in die BayArena
Mikel Arteta betonte nach dem Spiel die besondere Note der Szene: „Der Fußball schreibt verrückte Geschichten. Es ist natürlich außergewöhnlich, dass Kai nach so vielen Jahren hierher zurückgekehrt ist und dann den Elfmeter zum 1:1 verwandelt hat.“ Havertz selbst sagte bei uefa.com, er kenne das Stadion gut und habe schon viele Elfmeter von dieser Stelle geschossen, deshalb habe er sich „gut gefühlt“. In den vergangenen Monaten hatte der Angreifer wiederholt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen; Arteta hatte ihn deshalb zunächst auf die Bank gesetzt.
Blick auf das Rückspiel in London
Die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale fällt am kommenden Dienstag in London (21.00 Uhr/Prime Video). Havertz forderte bei DAZN ein klares Auftreten: „Wir müssen Gas geben, wir müssen das Spiel gewinnen.“ Er verwies zugleich auf den Rückhalt der eigenen Fans in der heimischen Partie und die Bedeutung, das Rückspiel zu gewinnen, um weiterzukommen. Das Achtelfinal-Duell bleibt offen und verspricht im Rückspiel Spannung bis zur Nachspielzeit.