Frauenfußball heute: Alexandra Popp’s Zukunft weiter offen

Alexandra Popps Zukunft im Frauenfußball bleibt offen: Die 34-jährige Stürmerin von VfL Wolfsburg schließt einen Wechsel zu Borussia Dortmund ausdrücklich nicht aus und nennt im Podcast vier mögliche Wege. Popps Vertrag bei den Wölfinnen läuft am Saisonende aus, Wolfsburg hat ihr keine Frist gesetzt. Als gebürtige Wittenerin und langjährige BVB-Anhängerin wäre ein Wechsel in die Region auch emotional bedeutsam. Entscheidungsträger, Vertragsdauer, mögliche Ablösesumme oder ein Medizincheck wären bei einem Transfer die zentralen Themen.

Alexandra Popp. vom VfL Wolfsburg Frauen (Foto Depositphotos.com)
Alexandra Popp. vom VfL Wolfsburg Frauen (Foto Depositphotos.com)

Vertragslage bei VfL Wolfsburg

Alexandra Popps Vertrag in Wolfsburg endet mit dem Saisonfinale, eine Verlängerung ist eine der vier von ihr genannten Optionen. Wolfsburg hat der Führungsspielerin bisher keine Frist zur Entscheidung gesetzt, sodass Popp den Prozess bewusst offenhält. Sie betonte im Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums, dass sie diesmal nicht wie früher im Januar schon entschieden habe und die Wahl mit Bedacht treffen wolle.

Option Borussia Dortmund – Wechsel bleibt möglich

Die Torjägerin schließt einen Wechsel zu Borussia Dortmund „unverändert nicht aus“ und sagt klar: „Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn’s nichts für mich wäre.“ Als in Witten geborene und im Ruhrgebiet aufgewachsene Spielerin ist Popp seit Kindertagen BVB-Anhängerin; ein Einsatz im Trikot der Schwarz-Gelben bezeichnet sie als Traum. Sollte es zu einem Transfer kommen, würden Vertragsdauer, mögliche Ablösesumme, Unterschrift und ein üblicher Medizincheck sowie die Einbindung ihres Beraters zu den nächsten Schritten gehören.

Weitere Optionen: Ausland oder Karriereende

Neben einer Verlängerung in Wolfsburg und einem Wechsel zum BVB nennt Popp ausdrücklich zwei weitere Möglichkeiten: ein Engagement im Ausland oder das Ende ihrer aktiven Karriere. Diese Entscheidungsvielfalt zeigt, wie bedeutsam ihr der Schritt erscheint und wie gründlich sie abwägen will. Sie nennt damit auch die berufliche Perspektive jenseits nationaler Angebote als ernstzunehmende Alternative.

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Wolfsburgs Lage im Konkurrenzkampf

Popp, Olympiasiegerin 2016, dreimalige „Fußballerin des Jahres“ und zweifache Champions-League-Siegerin, zieht auch sportliche Gründe in ihre Überlegungen heran. Die 145-malige Nationalspielerin kritisierte die Entwicklung bei den Wölfinnen offen: „Dass die Bayern uns überholt haben – den Schuh müssen wir uns selbst anziehen. In Wolfsburg sind wir in den letzten Jahren stehengeblieben.“ Vor dem Hintergrund des verschärften Konkurrenzkampfs mit dem Double-Gewinner FC Bayern – und der dortigen Infrastruktur wie der Säbener Straße – bewertet Popp die sportliche Perspektive als zentralen Faktor für ihre Zukunft.