Nationalspieler Amiri fehlt Mainz vorerst verletzt

Nationalspieler Nadiem Amiri wird dem FSV Mainz 05 voraussichtlich mehrere Wochen fehlen, nachdem er mit einer Fersenverletzung das Mannschaftstraining abbrechen musste. Sportdirektor Niko Bungert warnte, dass es „sicher ein paar Spiele dauern“ werde, bis der Offensivspieler zurückkehrt. Amiri war kurzfristig für das Ligaspiel bei Bayer Leverkusen (1:1) ausgefallen und bleibt damit fraglich für die kommenden Wochen.

Deutschlands Cheftrainer Julian Nagelsmann (C) bereitet sich darauf vor, den deutschen Mittelfeldspieler (Nr. 11) Nadiem Amiri und den deutschen Mittelfeldspieler (Nr. 05) Pascal Gross während des Viertelfinal-Rückspiels der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Italien am 23. März 2025 im Signal Iduna Park in Dortmund, Westdeutschland, ins Spiel zu bringen. (Foto von Kirill KUDRYAVTSEV / AFP)
Deutschlands Cheftrainer Julian Nagelsmann (C) bereitet sich darauf vor, den deutschen Mittelfeldspieler (Nr. 11) Nadiem Amiri und den deutschen Mittelfeldspieler (Nr. 05) Pascal Gross während des Viertelfinal-Rückspiels der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Italien am 23. März 2025 im Signal Iduna Park in Dortmund, Westdeutschland, ins Spiel zu bringen. (Foto von Kirill KUDRYAVTSEV / AFP)

Art der Verletzung und unmittelbare Diagnose

Bei Amiri diagnostizierten die medizinischen Betreuer eine Fersenverletzung, die ihn am Donnerstag zum vorzeitigen Abbruch der Einheit zwang. Trainer Urs Fischer berichtete, der Mainzer „Unterschiedsspieler“ habe das Training „frühzeitig abbrechen“ müssen; Fischer bezeichnete den Vorfall als „schweren Ausfall“. Die genaue medizinische Einschätzung zur Ausfallzeit und mögliche Belastungsgrenzen sollen in den nächsten Tagen in der Reha- und Therapieplanung konkretisiert werden.

Ausfallzeit, Reha und Mannschaftstraining

Sportdirektor Niko Bungert rechnet mit einer mehrwöchigen Ausfallzeit und betonte, dass die Rückkehr ins Mannschaftstraining von der Heilung der Ferse und dem Verlauf der Reha abhängt: „Das könnte vorher klappen, vielleicht auch erst nachher.“ Gleichzeitig stellt der Ausfall die Mainzer Bildungs- und Trainingsplanung vor Herausforderungen, weil Amiri als kreativer Offensivspieler im Spielaufbau eine Schlüsselrolle innehat.

Ungewissheit vor den Länderspielen

Ob Amiri noch vor den DFB-Länderspielen gegen die Schweiz (27. März) und Ghana (30. März) einsatzfähig wird, bleibt offen. Bungert nannte die Situation „schwierig, vorauszusagen“ und machte deutlich, dass der aktuelle Zeitrahmen diese Termine unsicher erscheinen lasse. Mainz und die medizinische Abteilung werden die Belastungssteuerung eng verfolgen, bevor eine Entscheidung über mögliche Einsätze getroffen wird.

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