3. Liga live im Free-TV: Diese beiden Spiele des 4. Spieltags laufen in den Dritten * NDR und BR

Während MagentaSport weiterhin alle 380 Partien der 3. Liga exklusiv zeigt, bleiben ARD und die dritten Programme ihrer Linie treu: Pro Spieltag dürfen bis zu zwei Begegnungen frei empfangbar übertragen werden. Am 4. Spieltag fallen die Wahl auf zwei Duelle mit gegensätzlichen Vorzeichen – Hansa Rostock empfängt den SV Wehen Wiesbaden (NDR), Jahn Regensburg trifft auf Spitzenreiter MSV Duisburg (BR). Beide Partien starten am Samstag, 5. September, um 14 Uhr.

Logo der 3. Liga während des Playoff-Hinspiels zwischen Energie Cottbus und der SpVgg Unterhaching
COTTBUS, DEUTSCHLAND – 7. Juni 2023: Das Logo der 3. Liga während des Hinspiels der 3. Liga-Playoffs zwischen Energie Cottbus und der SpVgg Unterhaching im Stadion der Freundschaft. (Foto: Inaki Esnaola/Getty Images for DFB)

Tabelle der 3. Liga

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Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden: Die voraussichtlichen Aufstellungen

Hansa Rostock (vermutlich 4-2-3-1): Kolbe – Strauß, Rossipal, Ahmetaj, Gürpüz – Krauß, Schumacher – Kopacz, Fröling, Berisha – João Pedro.

SV Wehen Wiesbaden (vermutlich 4-3-3): Stritzel – Mockenhaupt, Carstens, Gözüsirin, Flotho – Iredale, Fehr, Rhoes – Prtajin, Kovačević, Guttau.

Änderungen vorbehalten. Offizielle Aufstellungen gibt es ca. 60 Minuten vor Anpfiff.

Rostock gegen Wiesbaden heute live im TV und Stream

  • Anpfiff: Samstag, 5. September 2026, 14:00 Uhr
  • Ort: Ostseestadion, Rostock
  • TV: NDR (frei empfangbar)
  • Stream: NDR.de / Sportschau-App (frei) sowie MagentaSport (Pay)

Die Übertragung im NDR beginnt pünktlich zum Anstoß. Kommentator und Expertenbesetzung werden kurzfristig bekannt gegeben. Wer kein lineares Fernsehen nutzt, kann über die Mediatheken der ARD oder die Sportschau-App kostenlos mitschauen – lediglich eine Internetverbindung ist nötig.

Hansa will den ersten Heimsieg an der Ostsee erzwingen

Sieben Punkte, zehn Tore, Tabellenplatz zwei – Hansa Rostock ist mit Wucht in die Saison gestartet. Ein 3:2 bei Hoffenheim II, ein spektakuläres 3:3 gegen Waldhof Mannheim und zuletzt ein 4:2 in Saarbrücken lesen sich wie der Traumstart, den sich Trainer Daniel Brinkmann erhofft hatte. Doch ein Makel haftet der Bilanz an: Im eigenen Stadion wartet die Kogge nach drei Spieltagen noch auf den ersten Dreier. Gegen Mannheim führte man zweimal, am Ende stand nur ein Punkt.

Genau das soll sich gegen Wiesbaden ändern. Die Fans sind aufgerufen, das Ostseestadion in ein blaues Meer zu verwandeln – eine Choreografie, die dem Team zusätzlichen Rückhalt geben soll. Personell gibt Brinkmann mit Neuzugang David Kopacz (verpflichtet am 28. August) eine Option mehr. Der Mittelfeldmann absolvierte in Saarbrücken direkt 90 Minuten und drängt in die Startelf. Offensiv läuft es: Zehn Treffer in drei Spielen, João Pedro und Berisha harmonieren, Standards sind eine Waffe. Defensiv aber kassierte Hansa schon sieben Gegentore – zu viel für einen Aufstiegsaspiranten.

Wiesbaden reist mit Verletzungspech und neuem Kader an

Die Vorzeichen beim SV Wehen Wiesbaden könnten kaum anders sein. Ein Punkt, ein Tor, Tabellenplatz 19 – der Fehlstart ist vollzogen. Niederlagen gegen Münster (1:3) und in Würzburg (0:4), dazwischen ein 0:0 gegen Essen. Trainer Nils Döring musste in der Transferendphase noch einmal nachjustieren: Vier neue Spieler holte der Verein in der letzten Woche, das Kaderziel von 24 Feldspielern plus drei Torhütern ist erreicht. „Die Integration funktioniert sehr schnell, teils kennen sich die Jungs schon untereinander“, sagt Döring. Auswahlkriterium sei allein die Leistung, nicht der Ankunftszeitpunkt.

Ein herber Rückschlag: Sinan Karweina fällt mit einer Muskelverletzung am Oberschenkel monatelang aus. Der Offensivmann hätte dem Spiel dringend Impulse geben können. So muss Döring improvisieren, setzt auf die neuen Gesichter und auf die Einstellung: „Das sind die Spiele, auf die du dich freust. Mit Vorfreude und einem Lächeln im Gesicht.“ Rostock sieht er als Gegner mit „hoher individueller Qualität“, der zu Hause mit den Fans im Rücken „enorme Wucht“ entfalte. Standards seien der „Dosenöffner“ der Hanseaten.

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Hansa hat die jüngere Bilanz auf seiner Seite

Der direkte Vergleich spricht für Rostock: 26 Duelle, zwölf Hansa-Siege, acht Wiesbadener Erfolge. Die vergangenen beiden Aufeinandertreffen gingen beide an die Kogge – 3:0 im Ostseestadion und 1:0 in Wiesbaden. Auch die Formkurve könnte unterschiedlicher kaum sein: Rostock seit drei Spielen ungeschlagen, Wiesbaden seit drei Spielen sieglos. Doch genau diese Konstellation – Favorit gegen Underdog mit Rücken zur Wand – birgt Sprengkraft. Wiesbaden hat wenig zu verlieren, Rostock alles zu bestätigen.

Die Prognose vor dem Spiel

Hansas Offensive ist heiß, die Defensive aber anfällig. Wiesbaden fehlt die Durchschlagskraft, dafür ist der Kader nach den Nachverpflichtungen breiter und variabler. Der Heimvorteil, die Fans in Blau, der Druck auf den ersten Heimsieg – alles spricht für Rostock. Wenn die Defensive stabiler steht als in den ersten drei Partien, reicht die individuelle Klasse für drei Punkte. Tipp: 2:1 für Hansa Rostock.

Jahn Regensburg – MSV Duisburg: Die voraussichtlichen Aufstellungen

Jahn Regensburg (vermutlich 4-4-2 / 4-5-1): Gebhardt – Breunig, Ziege, Bulić, Geipl – Hermes, Viet, Kother, Ganaus – Hottmann, Ballas.

MSV Duisburg (vermutlich 4-2-3-1): Weinkauf – Borkowski, Jander, Senger, Bouhaddouz – Bulic, Viet – Kother, Lobinger, Stierlin – Bakir.

Hinweis: Personalsituation auf beiden Seiten noch fluide. Offizielle Aufstellungen ca. 60 Minuten vor Anpfiff.

Regensburg gegen Duisburg heute live im TV und Stream

  • Anpfiff: Samstag, 5. September 2026, 14:00 Uhr
  • Ort: Jahnstadion, Regensburg
  • TV: BR (frei empfangbar)
  • Stream: BR.de / Sportschau-App (frei) sowie MagentaSport (Pay)

Der Bayerische Rundfunk überträgt live aus dem Jahnstadion. Auch hier gilt: Kostenloser Empfang über lineares TV, Mediathek oder Sportschau-App. Die Vorberichterstattung beginnt ca. 15 Minuten vor Anpfiff.

Spitzenreiter Duisburg gastiert beim angeschlagenen Jahn

Neun Punkte, 10:2 Tore, Tabellenplatz eins – der MSV Duisburg hat den zweitbesten Saisonstart der 3. Liga-Geschichte hingelegt. Zehn Tore nach drei Spielen sind Vereinsrekord in 60 Jahren Profifußball. Lex-Tyger Lobinger trifft in jedem Ligaspiel, führt die Torjägerliste mit vier Treffern an. Die Zebras sind seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis) – ligaweiter Bestwert, geteilt mit Hansa Rostock.

Doch die Auswärtsbilanz trübt den Glanz: Nur drei Siege in den letzten 17 Fremdspielen. Der letzte Heimsieg des Jahn gegen Duisburg liegt über drei Jahre zurück (September 2023, 2:1, Torschütze: Dominik Kother). Genau dieser Kother ist einer von drei Ex-Aufstiegshelden, die nun im MSV-Trikot auflaufen. Neben ihm kehren Rasim Bulic und Christian Viet an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Kother war an allen vier Relegationstoren 2024 beteiligt, Viet und Bulic prägten den Aufstieg maßgeblich. Die emotionale Komponente ist enorm.

Regensburg sucht nach dem Hoffenheim-Schock die Reaktion

Der Jahn kommt mit einem 1:5 im Gepäck aus Hoffenheim. Die klare Niederlage zeigte Defizite in der Rückwärtsbewegung und bei der Zweikampfführung. Trainer Joe Enochs muss die Mannschaft neu justieren – mental und taktisch. Lucas Hermes hält mit drei Toren dagegen, doch die Abhängigkeit von Einzelaktionen ist groß. Die Heimstärke fehlt: Der letzte Heimsieg datiert aus September 2023.

Dietmar Hirsch, Duisburger Trainer und Ex-Regensburger, warnt vor Überheblichkeit: „Wir entwickeln uns immer weiter. Das darf nicht zu Arroganz, Überheblichkeit oder Nachlässigkeit führen!“ Er kennt den Jahn: „Forciert das Spielerische, will Fußball spielen.“ Hirsch hat alle drei Duelle als Trainer gegen Regensburg gewonnen – eine Serie, die er ausbauen will.

Personell muss Duisburg auf Borkowski verzichten, Krüger fällt mit Armverletzung aus. Christensen trainiert wieder mit, kommt für Samstag aber noch nicht infrage. Etwa 1.000 Duisburger Fans werden erwartet, die Tageskasse öffnet vor Ort.

Die Bilanz spricht für Duisburg – der Heimvorteil für Regensburg

In der vergangenen Saison gewann Duisburg beide Duelle zu null (2:0, 4:0). Hirsch steht bei drei Siegen aus drei Spielen gegen seinen Ex-Klub. Doch Regensburg ist zu Hause traditionell unangenehm, das Jahnstadion kann zum Hexenkessel werden – wenn das Team nach dem Hoffenheim-Debakel eine Reaktion zeigt. Die Rückkehrer Bulic, Viet und Kother kennen jeden Winkel, jede Schwäche. Das ist Vorteil Duisburg. Gleichzeitig lastet auf den Zebras der Druck, die Serie zu bestätigen.

Die Prognose vor dem Spiel

Duisburg ist die formstärkste Mannschaft der Liga, offensiv brillant, defensiv stabil. Regensburg ist angezählt, muss sich erst sammeln. Die Rückkehrer geben dem MSV taktische Vorteile, die Auswärtsschwäche ist der einzige Fragezeichen-Faktor. Wenn Duisburg die ersten 20 Minuten übersteht, ohne Gegentor zu kassieren, bricht der Jahn auseinander. Tipp: 1:3 für MSV Duisburg.

Fazit: Zwei Spiele, zwei Geschichten – beide kostenlos

Der 4. Spieltag bietet Free-TV-Zuschauerinnen und -Zuschauern Kontrastprogramm pur. In Rostock geht es um den ersten Heimsieg eines formstarken Teams gegen einen kriselnden Underdog mit neuem Kader. In Regensburg duelliert sich der perfekt gestartete Spitzenreiter mit dem angeschlagenen Ex-Klub seiner drei Aufstiegshelden. Beide Partien starten um 14 Uhr, beide sind frei empfangbar – im NDR und im BR. Wer sich nicht entscheiden kann: Die Sportschau-App bietet parallel beide Streams. Fußballherz, was willst du mehr?