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Die Aufstellungen für das Gruppenspiel zwischen Ecuador und Curaçao stehen fest. Angepfiffen wird um 2 Uhr morgens deutscher Zeit (MESZ) in der Nacht zum Sonntag im Kansas City Stadium, das sonst als Arrowhead Stadium die Heimstätte der Kansas City Chiefs aus der NFL ist. Es geht um den zweiten Spieltag der Gruppe E. Die spannendste Frage vor dem Anpfiff war, ob Sebastián Beccacece bei Ecuador an seiner europäisch geprägten Defensive festhält und wie tief sich Curaçao unter Dick Advocaat hineinstellt. Beide Antworten liefern die bestätigten Startelfs.

Die bestätigte Startelf von Ecuador
Ecuador beginnt in einem 3-1-4-2. Im Tor steht Hernán Galíndez, davor bilden Alan Franco, Piero Hincapié vom FC Arsenal und Willian Pacho von Paris Saint-Germain die Dreierkette. Als alleiniger Sechser sichert Moisés Caicedo vom FC Chelsea ab, auf der Doppelreihe davor agieren Jordy Alcívar, Pedro Vite, John Yeboah und der linke Schienenspieler Pervis Estupiñán vom AC Mailand. In der Spitze stürmen Gonzalo Plata und Kapitän Enner Valencia, Ecuadors Rekordtorschütze.
Die bestätigte Startelf von Curaçao
Curaçao antwortet mit einer kompakten Fünferkette in einem 5-4-1. Eloy Room hütet das Tor, davor verteidigen Armando Obispo, Joshua Brenet, Juriën Gaari, Deveron Fonville und Sherel Floranus. Im Mittelfeld ordnen Livano Comenencia, die Brüder Juninho und Leandro Bacuna sowie Tahith Chong das Spiel, ganz vorn bleibt Jürgen Locadia als einzige Spitze. Die Anordnung zeigt, dass Advocaat dem klaren Außenseiter zunächst Stabilität verordnet und auf Konter setzt.
Wer fehlt
Gesperrte Spieler weist die Datenlage für dieses Spiel auf keiner Seite aus, beide Trainer konnten aus dem vollen Kader wählen. Dass Beccacece seine in Europa geformte Achse von Hincapié über Caicedo bis Estupiñán geschlossen aufbieten kann, ist für Ecuador der größere Vorteil dieses Abends.
Die personellen Entscheidungen
Der Schlüssel liegt im Zentrum. Mit Caicedo als alleinigem Abräumer und einer beweglichen Viererreihe davor will Ecuador früh Druck erzeugen und die Räume eng machen. Curaçao stellt dem bewusst eine zweite Linie aus vier Mittelfeldspielern entgegen, die Bacuna-Brüder sollen die Zentrale verdichten und Locadia in der Spitze die langen Bälle festmachen. Es ist das klassische Bild eines Favoriten gegen einen tief stehenden Debütanten, und genau an dieser Geduldsprobe entscheidet sich der Abend.
Das Wetter zum Anpfiff
In Kansas City ist zur Anstoßzeit am frühen Samstagabend Ortszeit mit rund 29 Grad zu rechnen, gefühlt eher 30 Grad bei etwa 51 Prozent Luftfeuchtigkeit. Der Himmel ist leicht bewölkt, Regen droht nicht, der Wind weht mit knapp 8 Kilometern pro Stunde nur schwach. Die warme, schwüle Luft dürfte vor allem in der Schlussphase die tief verteidigende Mannschaft von Curaçao mehr fordern.