Ferran Torres verlässt den FC Barcelona und schließt sich Paris Saint-Germain an. Der spanische Weltmeister unterschreibt beim Champions-League-Titelträger einen Vertrag bis 2031. Für den 26-Jährigen fließt laut Medienberichten eine Ablösesumme von fast 50 Millionen Euro nach Katalonien.

Torres startet neues Abenteuer an der Seine
Die Franzosen bestätigten den Deal am Samstag offiziell. Für Torres, der Spanien Mitte Juli im WM-Finale gegen Argentinien in der Verlängerung zum zweiten Weltmeistertitel geschossen hatte, geht mit dem Wechsel nach Paris ein neuer Karriereabschnitt los. „Ich freue mich sehr, ein neues Abenteuer bei einem so ambitionierten Verein wie Paris Saint-Germain zu beginnen“, ließ sich der Angreifer zitieren. Sein erklärtes Ziel beim Meister aus der Hauptstadt: „So viele Trophäen wie möglich zu gewinnen.“
Beim FC Barcelona hatte Torres seit 2021 das Trikot getragen und sich dabei zu einer festen Größe im Offensivspiel entwickelt. In den vergangenen beiden Spielzeiten kam er auf 40 Torbeteiligungen in 94 Pflichtspieleinsätzen für die Katalanen. Unter Cheftrainer Hansi Flick fungierte er zuletzt häufig als Alternative zu Robert Lewandowski im Angriffszentrum.
Barcelona baut Offensive neu auf
Der Abgang von Torres reiht sich in einen größeren Umbruch im Barça-Angriff ein. Lewandowski hatte den Klub in Richtung Chicago Fire verlassen, zudem kehrte der Engländer Marcus Rashford nach seiner Leihe zu Manchester United zurück. Die Katalanen stehen damit vor einer Neuausrichtung ihrer Sturmreihe.
Ein Transfer von Argentiniens Starstürmer Julian Alvarez von Atletico Madrid, der als mögliche Verstärkung gehandelt wurde, kam bislang nicht zustande. Stattdessen verpflichtete der Klub bereits Karim Adeyemi von Borussia Dortmund sowie Anthony Gordon von Newcastle United, um die Offensive nach den Abgängen wieder aufzufüllen.