Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 So kam Frankreich ins Viertelfinale
- 2 So kam Marokko ins Viertelfinale
- 3 Frankreich gegen Marokko: Was ist zu erwarten?
- 4 Wer überträgt Frankreich gegen Marokko?
- 5 Live Ticker Frankreich gegen Marokko – Gillette Stadium
- 5.1 Aufstellung Frankreich
- 5.2 Aufstellung Marokko
- 5.2.1 Die 2. Halbzeit läuft
- 5.2.2 Halbzeit in Boston
- 5.2.3 Wieder Bounou im Fokus
- 5.2.4 Nachspielzeit
- 5.2.5 Saibari fehlt Marokko spürbar
- 5.2.6 Spiel wird fortgesetzt
- 5.2.7 Trinkpause in Foxborough
- 5.2.8 Bounou hat den Elfer!
- 5.2.9 Elfmeter für Frankreich!
- 5.2.10 Risikovermeidung im Boston Stadium
- 5.2.11 Das hätte das 1:0 sein können
- 5.2.12 Mbappé holt eine Ecke raus
- 5.2.13 Anstoß!
- 5.2.14 Die Spieler kommen ins Stadion!
- 5.2.15 WM 2022: Marokko war dran, Frankreich war effizient.
- 5.2.16 Wer ist der Schiedsrichter?
- 5.2.17 Angriff gegen Abwehr?
- 5.2.18 Ayyoub Bouaddi fordert Frankreich heraus
- 5.2.19 Bounou als Marokkos Elfmeter-Waffe
- 5.2.20 Startelf-Update: Doué neu dabei, Saibari fehlt
- 5.2.21 Die offiziellen Aufstellungen
- 5.2.22 Die TV-Übertragungen starten!
- 5.2.23 Wo wird gespielt? Wie ist das Wetter?
- 5.2.24 Bilanz: nur 2 Spiele gegeneinander
- 5.2.25 Marokkos Weg
- 5.2.26 Frankreich liefert!
- 5.2.27 Frankreich hat viel vor!
- 5.2.28 Barcola statt Doue!
- 5.2.29 Prognose - Wer gewinnt Frankreich oder Marokko?
- 5.2.30 Wer überträgt heute Frankreich - Marokko?
- 5.2.31 Viele Marokkaner sind in Frankreich geboren
Fußball WM heute: Im Viertelfinale der WM 2026 kommt es zur Neuauflage des legendären WM-Halbfinals von 2022: Vizeweltmeister Frankreich trifft auf Afrikameister Marokko, es ist das erste von vier Viertelfinals. Angepfiffen wird die Partie am Donnerstag, den 9. Juli 2026, um 22:00 Uhr MESZ (16:00 Uhr Ortszeit) im Boston Stadium. Die ARD überträgt live im Ersten, parallel zeigt MagentaTV das Spiel. Der Sieger zieht ins Halbfinale ein und trifft dort auf den Gewinner von Spanien gegen Belgien.

So kam Frankreich ins Viertelfinale
Frankreich marschiert bislang mit der Souveränität eines Titelanwärters durchs Tudrnier. Die Gruppe I gewann die Équipe Tricolore mit neun Punkten und 10:2 Toren (3:1 gegen Senegal, 3:0 gegen Irak, 4:1 gegen Norwegen), im Sechzehntelfinale folgte ein 3:0 gegen Schweden mit einem Doppelpack von Kylian Mbappé (45., 74.) und dem Treffer von Bradley Barcola (53.). Deutlich zäher war das Achtelfinale gegen Paraguay: Lange biss sich der Favorit an der Defensive der Südamerikaner die Zähne aus, ehe Mbappé einen Foulelfmeter zum 1:0-Endstand verwandelte (70.). Damit steht der Superstar bei drei Toren in der K.o.-Runde. Bemerkenswert: Das 4:1 gegen Norwegen gelang ausgerechnet im Gillette Stadium von Boston, dem Schauplatz dieses Viertelfinals, mit einem Dreierpack von Ousmane Dembélé und einem gehaltenen Elfmeter von Torhüter Mike Maignan.
So kam Marokko ins Viertelfinale
Die Atlas-Löwen sind in 90 Minuten weiter ungeschlagen. In der Gruppe C trotzte Marokko Brasilien ein 1:1 ab, besiegte Schottland mit 1:0 und Haiti mit 4:2. Im Sechzehntelfinale gegen die Niederlande rettete Issa Diop das Team mit seinem späten Ausgleich zum 1:1 (90.) ins Elfmeterschießen, in dem sich Marokko durchsetzte. Im Achtelfinale gegen Kanada folgte dann die bislang reifste Turnierleistung: Azzedine Ounahi schnürte beim 3:0 einen Doppelpack (50., 82.), Soufiane Rahimi legte in der Schlussminute nach (90.). In der Startelf standen dabei nicht weniger als zehn im Ausland geborene Spieler, ein Sinnbild für die neue marokkanische Generation, deren Nachwuchs im vergangenen Jahr auch die U20-Weltmeisterschaft gewann. Wie beim Halbfinaleinzug 2022 träumt ganz Nordafrika wieder vom großen Coup. „Wir müssen daran glauben, Weltmeister werden zu können“, sagt Trainer Mohamed Ouahbi.
Frankreich gegen Marokko: Was ist zu erwarten?
Es ist die Revanche für das WM-Halbfinale von 2022, das Frankreich in Katar mit 2:0 gewann, ehe Marokko als erstes afrikanisches Team überhaupt Vierter einer Weltmeisterschaft wurde. Auch diesmal trifft die Offensiv-Wucht um den formstarken Mbappé auf die vielleicht unangenehmste Defensive des Turniers, die sich gegen Brasilien, die Niederlande und Kanada kein einziges Mal in 90 Minuten geschlagen geben musste. Frankreichs Trainer Didier Deschamps warnt bereits: Marokko sei „eines der besten Nationalteams der Welt“. Die Marokkaner müssen allerdings den Ausfall von Bayern-Neuzugang Ismael Saibari verkraften, der mit drei Treffern bislang bester WM-Torschütze der Atlas-Löwen war und verletzt fehlt. Afrika-Experte Gernot Rohr erwartet trotzdem „ein ganz enges Ergebnis“ und tippt: „Frankreich schafft es in der Verlängerung.“ Brisant ist die Partie auch für Deschamps selbst: Der 57-Jährige hört nach der WM nach 14 Jahren als Nationaltrainer auf, Zinédine Zidane soll übernehmen, und jedes Spiel kann nun sein letztes sein. „Ich lebe für den Sieg und konzentriere mich voll und ganz auf die marokkanische Mannschaft“, sagt der Weltmeister-Kapitän von 1998 dazu nur.
Die Schlüsselspieler bei Frankreich
Alles läuft über Kylian Mbappé, der mit drei Toren in der K.o.-Runde in Topform ist. Für Tempo über die Flügel sorgen Ousmane Dembélé, der Norwegen mit einem Dreierpack zerlegte, und Michael Olise. Im Mittelfeld hält Aurélien Tchouaméni als Absicherung die Balance, und Frankreich hat, so Rohr, „praktisch keine Verletzten“.
Die Schlüsselspieler bei Marokko
Marokkos Spiel lebt von der Wucht des Außenverteidigers Achraf Hakimi über rechts und der Zweikampfstärke von Sofyan Amrabat im Zentrum. Gegen Kanada war es Azzedine Ounahi, der mit seinem Doppelpack den Weg ins Viertelfinale ebnete. Für den verletzten Saibari rückt die Verantwortung im Mittelfeld noch stärker zu einem 18-Jährigen: Ayyoub Bouaddi.
Ayyoub Bouaddi: Marokkos Superhirn gegen seine Heimat
Die Geschichte des Spiels schreibt ein Teenager: Ayyoub Bouaddi, 18 Jahre alt, wurde in der Nähe von Paris geboren, in Frankreich ausgebildet und führte noch im März Frankreichs U21 als Kapitän aufs Feld. Erst im Mai, nachdem ihn Didier Deschamps nicht für den WM-Kader berufen hatte, entschied er sich für das Geburtsland seiner Eltern. Nun soll das Mittelfeld-Genie vom OSC Lille, das sie dort „Le Chef“ nennen und dessen Spielweise viele an Toni Kroos erinnert, ausgerechnet Mbappé und Co. stoppen. „Er ist erst 18, aber sehr ruhig und ausgeglichen, jemand, der bereits enorm viel Erfahrung besitzt“, schwärmt Trainer Ouahbi. Die L’Équipe nannte ihn diese Woche „den verlorenen Schatz“, halb Europa von Manchester City bis Real Madrid soll bereit sein, 80 bis 100 Millionen Euro zu bieten. Bouaddi selbst, der mit 16 sein Abitur mit Bestnoten machte und neben dem Fußball Mathematik studiert, bleibt cool: „Im Moment konzentriere ich mich ausschließlich auf die Weltmeisterschaft.“
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Frankreich gegen Marokko: Zahlen, Bilanz und direkter Vergleich
| 🇫🇷 Frankreich | 🇲🇦 Marokko | |
|---|---|---|
| Weg ins Viertelfinale | Sieger Gruppe I (9 Punkte), 3:0 gegen Schweden, 1:0 gegen Paraguay | Zweiter Gruppe C (ungeschlagen), 4:3 i.E. gegen die Niederlande, 3:0 gegen Kanada |
| Tore im Turnier | 14 (Bestwert mit Argentinien) | 10 |
| Gegentore | 2 | 4 |
| FIFA-Weltrangliste | Platz 3 | Platz 6 |
| Trainer | Didier Deschamps | Mohamed Ouahbi |
| WM 2022 | Vizeweltmeister | Vierter (bestes Ergebnis eines afrikanischen Teams) |
| Direkte WM-Duelle | Nur eines: Halbfinale 2022 in Katar, 2:0 für Frankreich | |
Es ist überhaupt erst das zweite Pflichtspiel beider Nationen, und es ist historisch aufgeladen: 1912 verlor Marokko durch den Protektoratsvertrag seine Unabhängigkeit an Frankreich und erhielt sie erst 44 Jahre später zurück. Sechs Spieler im marokkanischen Kader sind in Frankreich geboren, bis zu zwei Millionen Menschen mit marokkanischen Wurzeln leben in Frankreich, beim Halbfinale 2022 waren dort rund 10.000 Polizisten im Einsatz. Sportlich steht das Duell zudem für einen Trend: Mit sechs europäischen Teams im Viertelfinale erlebt diese WM die stärkste Europa-Dominanz bei einem Turnier in Übersee seit 1994, Marokko ist die letzte verbliebene Hoffnung Afrikas, Argentinien die Südamerikas.
Wer überträgt Frankreich gegen Marokko?
Die ARD überträgt Frankreich gegen Marokko live im Ersten und in der ARD-Mediathek. Die Berichterstattung startet um 21:00 Uhr, Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger moderieren live aus dem Stadion in Boston, den Kommentar übernimmt Philipp Sohmer. Parallel zeigt MagentaTV die Partie live und in UHD/4K, dort mit Johannes B. Kerner, Jürgen Klopp, Mats Hummels, Anna Sara Lange, Jan Henkel, Wolff Fuss und Patrick Ittrich.
Wann spielt Frankreich gegen Marokko?
Anstoß des Viertelfinals ist am Donnerstag, den 9. Juli 2026, um 22:00 Uhr MESZ (16:00 Uhr Ortszeit) im Boston Stadium.
Wer überträgt Frankreich gegen Marokko im TV?
Das Spiel läuft live in der ARD ab 21:00 Uhr und parallel bei MagentaTV in UHD/4K.
Wie endete das WM-Halbfinale 2022 zwischen Frankreich und Marokko?
Frankreich gewann das Halbfinale von Katar mit 2:0. Marokko wurde anschließend als erstes afrikanisches Team WM-Vierter.
Wer fällt bei Frankreich gegen Marokko aus?
Marokko muss auf seinen besten WM-Torschützen Ismael Saibari (drei Tore) verzichten, der sich verletzt hat. Frankreich hat praktisch keine Ausfälle.
Wer ist Favorit?
Vizeweltmeister Frankreich geht mit dem formstarken Mbappé als Favorit in die Partie, doch Afrikameister Marokko hat mit seiner Defensive und der Revanche-Motivation für 2022 beste Argumente. Afrika-Experte Gernot Rohr tippt auf einen Sieg Frankreichs erst in der Verlängerung.
Live Ticker Frankreich gegen Marokko – Gillette Stadium
LiveAufstellung Frankreich
Mike Maignan, Jules Koundé, Dayot Upamecano, William Saliba, Lucas Digne, Manu Koné, Adrien Rabiot, Ousmane Dembélé, Michael Olise, Désiré Doué, Kylian Mbappé
Aufstellung Marokko
Yassine Bounou, Achraf Hakimi, Issa Diop, Noussair Mazraoui, Anass Salah-Eddine, Ayyoub Bouaddi, Neil El Aynaoui, Chemsdine Talbi, Azzedine Ounahi, Bilal El Khannouss, Brahim Díaz
Marokko kam etwas verspätet aus der Kabine und setzte direkt den ersten Nadelstich auf dem Spielfeld. Talbi verpasst eine Díaz-Flanke am zweiten Pfosten, der Nachschuss von Díaz wird geblockt.
Die 2. Halbzeit läuft
Es geht weiter in Foxborough.
Halbzeit in Boston
Frankreich mit klaren Vorteilen, aber ohne Ertrag. Bono pariert gegen Mbappé vom Punkt und hält Marokko im Spiel, Digne trifft kurz vor der Pause zudem die Latte. Die Atlas-Löwen verteidigen leidenschaftlich, offensiv gelingt bislang aber wenig.
Díaz schießt Rabiot außerhalb des Strafraums an den Arm. Freistoß für Marokko aus aussichtsreicher Position. Hakimi und Díaz stehen bereit. Aber Hakimis Versuch mit Rechts geht weit vorbei.
Wieder Bounou im Fokus
Hinterhältiger Schuss von Lucas Digne (3), den Bounou leicht berührt und an die Latte lenkt. Gibt aber Abstoß.
Nachspielzeit
Die Nachspielzeit läuft nun, sie beträgt 5 Minuten.
Allein die drei Minuten Trinkpause und die drei Minuten beim Mbappé-Elfer wären doch schon sechs Minuten gewesen ...
Saibari fehlt Marokko spürbar
Der verletzte Ismael Saibari fehlt Marokko mit Tempo, Wucht und Abschlussstärke im letzten Drittel sowie als Anspielstation im Zentrum. Statt eines klaren Zielspielers rochiert Marokkos Offensive viel, zwischenzeitlich tauchte sogar Hakimi als falsche Neun im Zentrum auf.
Désiré Doué (20) hat eine gute Chance. Ayyoub Bouaddi (6) verlor den Ball zuvor im Mittelfeld im Eins gegen Eins. Doué dribbelt alleine durch und schießt hart und flach, aber Bounou ist wieder da.
Die anschließende Ecke fischt Bounou ebenfalls aus der Luft - der Marokkaner ist bisher Spieler des Spiels.
Spiel wird fortgesetzt
Nach einer knappen halben Stunde sprechen die Zahlen inzwischen für Frankreich: 59 Prozent Ballbesitz, 6:0 Abschlüsse und bereits 3 Paraden von Bounou.
Trinkpause in Foxborough
Die Partie bleibt taktisch geprägt. Frankreich sucht geduldig die Lücke, Marokko verteidigt kompakt und diszipliniert - also, abgesehen von der Aktion durch Mazraoui gerade.
Aber was war das für eine Aktion von Schiedsrichter Facundo Tello? Wieso musste Mbappé so lange warten? Mbappé schien sich in der Trinkpause beim Unparteiischen zu erkunden.
Bounou hat den Elfer!
Kylian Mbappé (10) gegen den Elfmeter-Hexer Yassine Bounou (1). Verschossen! Ein Kullerball von Mbappé, der sehr, sehr lange mit der Ausführung des Elfers warten musste. Leichte Beute für Bounou!
Elfmeter für Frankreich!
Seltenes Bild kurz vor der Trinkpause: Die Marokkaner kombinieren in der gegnerischen Hälfte, aber Frankreich erobert den Ball nach einem technischen Fehler von Hakimi, und dann geht es direkt unheimlich schnell.
Kylian Mbappé (10) taucht im Strafraum Marokkos auf und wird vom gelernten Außenverteidiger Noussair Mazraoui (3) umgegrätscht. Bei dieser Entscheidung gibt es keine zwei Meinungen.
Die französischen Hereingaben kommen an, die Abschlüsse noch nicht: Upamecano, Dembélé und Rabiot ließen ihre Kopfballchancen liegen.
Risikovermeidung im Boston Stadium
Man kann es Geduld, Taktik oder Abtasten nennen, aber bislang braucht es individuelle Fehler oder Umschaltsituationen, damit überhaupt Räume entstehen. Aktuell haben die Franzosen meistens Ballbesitz in der marokkanischen Hälfte.
Frankreich spielt kaum Offensivpressing und attackiert die Marokkaner eher im Mittelfeld. Doch plötzlich presst Ousmane Dembélé (7) den marokkanischen Keeper und hat fast Erfolg damit.
Im Positionsspiel neutralisieren sich beide Teams bislang. Tempo kommt erst nach Ballgewinnen und im offenen Feld auf. Dort wirkt Frankreich etwas gefährlicher und verlagert das Spiel zunehmend in die marokkanische Hälfte.
Der Konter über Brahim Díaz (10) wird von Manu Koné (6) abgelaufen und geklärt.
Die Marokkaner mit einer Passstafette über bereits 20-25 Stationen nur in der eigenen Hälfte. Dann ist der Ball weg, als es einmal schnell nach vorne gehen soll.
Das hätte das 1:0 sein können
Die indirekte Ecke wird brandgefährlich, aber Yassine Bounou (1) rettet einen Kopfball von Dayot Upamecano (4) aus drei Metern.
Mbappé holt eine Ecke raus
Kylian Mbappé (10) mit dem ersten Torabschluss.
Anstoß!
Marokko eröffnet das Spiel! Es ist ziemlich heiß in Foxborough.
Die Aufstellungen sind durch, der Anstoß kommt gleich. Bei Marokko sind insgesamt 4 Spieler der Startelf mit Gelb vorbelastet, außerdem 3 Spieler von Frankreich.
Marokko läuft wie gewohnt in Rot auf. Frankreich weicht deshalb auf das hellgrüne Auswärtstrikot aus. Ein ungewohnter Anblick für Les Bleus, die heute eher wie Zahnpasta aussehen.
Die Hymnen laufen, zuerst Frankreich, dann Marokko.
Die Spieler kommen ins Stadion!
Die Spieler betreten das Spielfeld des Boston Stadium.
WM 2022: Marokko war dran, Frankreich war effizient.
Es ist die Neuauflage vom Halbfinale der WM 2022 in Katar. Damals gewann Frankreich mit 2:0.
Die Löwen vom Atlas lieferten dem späteren Finalisten im Halbfinale von Katar einen großen Kampf, hatten mehr Ballbesitz und mehrere gute Chancen auf den Ausgleich. Frankreich nutzte dagegen seine Möglichkeiten eiskalt aus: Theo Hernández traf früh zur Führung, Joker Randal Kolo Muani sorgte mit seinem ersten Ballkontakt nach der Einwechslung für die Entscheidung zum 2:0-Endstand. Marokko blieb nur das Spiel um Platz drei, Frankreich zog ins Endspiel gegen Argentinien ein.
Wer ist der Schiedsrichter?
Der Unparteiische heute Abend wird der Argentinier Facundo Raúl Tello Figueroa sein. Der 44-Jährige ist seit 2019 FIFA-Schiedsrichter und war bereits bei der WM 2022 in Katar sowie der EM 2024 im Einsatz. Es wird sein 3. WM-Spiel 2026 sein, nachdem er Kanada - Bosnien (1:1) und Südafrika gegen Südkorea (1:1) geleitet hatte.
Facundo Tello gehört zu den konsequenteren FIFA-Referees. Der Argentinier sorgte 2022 weltweit für Schlagzeilen, als er in einem argentinischen Pokalfinale insgesamt zehn Spieler vom Platz stellte. Die Begegnung wurde sogar vorzeitig beendet, nachdem eine Mannschaft nicht mehr genügend Akteure auf dem Feld hatte.
Schiedsrichtergespann:
- Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)
- Assistenten: Juan Pablo Belatti (Argentinien), Gabriel Chade (Argentinien)
- Vierter Offizieller: Darío Herrera (Argentinien)
- VAR: Hernán Mastrángelo (Argentinien)
- VAR-Assistent: Leodan González (Uruguay)
Angriff gegen Abwehr?
Frankreich bringt die vielleicht gefährlichste Offensive des Turniers mit. Les Bleus stehen bei der WM 2026 bereits bei 14 Treffern. Marokko dagegen eine der stabilsten Defensiven. Die Löwen vom Atlas kassierten gegen Brasilien und die Niederlande jeweils nur ein Gegentor und überzeugten bislang vor allem gegen den Ball.
Ayyoub Bouaddi fordert Frankreich heraus
Noch im März Kapitän der französischen U21, heute Hoffnungsträger Marokkos im WM-Viertelfinale. Weil Didier Deschamps ihn nicht für reif genug hielt, entschied sich der 18-Jährige kurz vor dem Turnier für das Heimatland seiner Eltern. Der Mittelfeldspieler von Lille gilt als eines der größten Talente Europas und soll nun ausgerechnet Mbappé, Dembélé und Olise ausbremsen. Mit 18 Jahren und 280 Tagen ist Bouaddi zudem der zweitjüngste Spieler der WM-Geschichte in einem Viertelfinale. Nur Pelé war 1958 noch jünger.
Bounou als Marokkos Elfmeter-Waffe
Sollte es in die Verlängerung oder gar ins Elfmeterschießen gehen, hätte Marokko mit Yassine Bounou einen echten Trumpf im Ärmel. Der Keeper wurde bereits mehrfach zum Elfmeter-Killer, zuletzt beim Sieg gegen die Niederlande im Sechzehntelfinale.
Auch bei der WM 2022 gegen Spanien, im Europa-League-Finale mit Sevilla gegen die Roma und zuletzt beim Afrika-Cup gegen Nigeria avancierte der Schlussmann im Shootout zum Matchwinner. Frankreich wird die Entscheidung daher lieber vor dem Punkt suchen.
Startelf-Update: Doué neu dabei, Saibari fehlt
Nach dem zähen 1:0 gegen Paraguay rückt Désiré Doué für Bradley Barcola auf den linken Flügel. Der PSG-Dribbler sorgte nach seiner Einwechslung zuletzt für die Wende und holte den Elfmeter zum Sieg heraus. Barcola wäre ebenso wie Michael Olise und Manu Koné bei einer Gelben Karte Sperre fürs mögliche Halbfinale gesperrt.
Marokko verändert die Defensive und Offensive. Anass Salah-Eddine ersetzt Redouane Halhal, zudem fehlt Offensivspieler Ismael Saibari verletzt. Für ihn startet Chemsdine Talbi auf links, während Brahim Díaz wohl als zentrale Spitze auflaufen wird. Vor der neu formierten Abwehr um Issa Diop und Noussair Mazraoui wartet allerdings die wohl gefährlichste Offensive dieses Turniers mit Doué, Ousmane Dembélé, Olise und Kylian Mbappé.
Die offiziellen Aufstellungen
Frankreich: Maignan - Koundé, Upamecano, Saliba, Digne - Koné, Rabiot - Dembélé, Olise, Doué - Mbappé. - Trainer: Deschamps
Marokko: Bono - Hakimi, Diop, Mazraoui, Salah-Eddine - Bouaddi, El Aynaoui - Talbi, Ounahi, El Khannouss - Díaz. - Trainer: Ouahbi
Fußball WM heute - Offizielle Aufstellungen: Frankreich - Marokko bei der WM 2026? 1.Viertelfinale
Die TV-Übertragungen starten!
In der ARD als auch auf MagentaTV geht es nun los mit den Vorberichten!
Wo wird gespielt? Wie ist das Wetter?
Wo spielt Frankreich gegen Marokko? Das erste Viertelfinale der WM 2026 zwischen Frankreich und Marokko wird heute am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, um 22:00 Uhr MESZ (16:00 Uhr Ortszeit) im Gillette Stadium in Foxborough bei Boston ausgetragen. Das Wetter dürfte vor allem eines: heiß werden. Für den Anpfiff um 16:00 Uhr Ortszeit am Nachmittag sagen die Modelle Sonne und rund 30 Grad voraus. Ist das ein Vorteil für die Afrikaner?
Bilanz: nur 2 Spiele gegeneinander
Bisher spielten Frankreich und Marokko nur zwei Mal gegeneinander: WM 2022 (siehe oben) und 2007 bei einem Freundschaftsspiel, welches 2:2 ausging.
Marokkos Weg
Marokkos Weg bis hierher verlief zwar etwas holpriger, doch die Mannschaft von Mohamed Ouahbi hat jede Menge Qualität und Kampfgeist bewiesen. Nach einem beeindruckenden 1:1-Unentschieden gegen Brasilien sicherte sich Marokko den zweiten Platz in Gruppe C durch einen 1:0-Sieg gegen Schottland und einen 4:2-Sieg in einer wechselhaften Partie gegen Haiti. Im Anschluss erzielte Issa Diop in der Schlussphase per Kopf den dramatischen Ausgleichstreffer, der das Achtelfinalspiel gegen die Niederlande in die Verlängerung schickte; dort setzten sich die Atlas-Löwen schließlich im Elfmeterschießen durch. Im Achtelfinale sorgten dann ein Doppelpack von Azzedine Ounahi und ein spätes Tor von Soufiane Rahimi für einen souveränen 3:0-Sieg über den Mitgastgeber Kanada.
Frankreich liefert!
Frankreich hat bei seiner achten WM-Teilnahme in Folge seinen gewohnt brillanten Fußball gezeigt: Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise haben die gegnerischen Abwehrreihen in Angst und Schrecken versetzt, als sie souverän durch die Gruppe I marschierten und Schweden dominierten. Im Achtelfinale bewiesen sie beeindruckende Kampfkraft und besiegten ein hartnäckiges Paraguay mit 1:0.
Frankreich hat viel vor!
Frankreichs Bestreben, als zweite europäische Nation überhaupt drei Mal in Folge im Finale einer FIFA-Weltmeisterschaft™ zu stehen, setzt sich gegen die Mannschaft fort, die es im Halbfinale der WM 2022 in Katar besiegt hat. Marokko scheiterte beim letzten Mal knapp, schrieb aber dennoch Geschichte, indem es als erste afrikanische Mannschaft diese Runde erreichte – eine Leistung, die es bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026™ unbedingt wiederholen möchte.
Barcola statt Doue!
Bei Frankreich hat sich bei Bradley Barcola und Desire Doue ein ungewöhnliches Bild ergeben. Während Doue bei Paris Saint-Germain im Klub zuletzt stärker auf sich aufmerksam machte, liegt im Nationalteam bei der WM Barcola vorn. Die beiden Offensivspieler konkurrieren um denselben Platz, sind in ihrem Profil aber deutlich verschieden. Die Aufstellung heute Abend gegen Marokko wird wieder zeigen, wer vorne sein wird.
Prognose - Wer gewinnt Frankreich oder Marokko?
Wer gewinnt heute Frankreich oder Marokko? Das erste Viertelfinale der WM 2026 ist die Neuauflage des legendären Halbfinals von 2022 und das Duell der besten Offensive des Turniers mit einer der besten Defensiven. Angepfiffen wird am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, um 22:00 Uhr MESZ im Gillette Stadium bei Boston. Der Sieger zieht ins Halbfinale ein und trifft dort auf den Gewinner von Spanien gegen Belgien. Hier bekommst du unsere Prognose und unseren Tipp zum Spiel Frankreich gegen Marokko, dazu Form, Vergleich und die Antwort auf die Frage: Wer gewinnt heute, Frankreich oder Marokko?
Wer überträgt heute Frankreich - Marokko?
Das Fußball WM Spiel heute eröffnet das Viertelfinale der WM 2026 und ist die Neuauflage des legendären Halbfinals von 2022: Vizeweltmeister Frankreich mit Kylian Mbappé gegen Afrikameister Marokko. Angepfiffen wird heute am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, um 22:00 Uhr MESZ (16:00 Uhr Ortszeit) im Gillette Stadium bei Boston, live im deutschen Free-TV: Die ARD überträgt ab 21:00 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek, parallel zeigt MagentaTV die Partie ab 21:00 Uhr in UHD/4K.
Viele Marokkaner sind in Frankreich geboren
WM Auswertung der FIFA-Kaderlisten: 76 französische Spieler spielen für eine andere Nation! Für Marokko spielen gleich sechs Spieler:
Issa Diop (Abwehr): geboren in Toulouse, FC Fulham (England)
Redouane Halhal (Abwehr): geboren in Montpellier, KV Mechelen (Belgien)
Ayyoub Bouaddi (Mittelfeld): geboren in Senlis, OSC Lille (Frankreich)
Neil El Aynaoui (Mittelfeld): geboren in Nancy, AS Rom (Italien)
Samir El Mourabet (Mittelfeld): geboren in Straßburg, Racing Straßburg (Frankreich)
Gessime Yassine (Sturm): geboren in Salon-de-Provence, Racing Straßburg (Frankreich)










