Luftaufnahme des MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, bei Sonnenuntergang. Die Drohnenaufnahme zeigt das imposante Stadion mit dem umlaufenden MetLife-Schriftzug von außen, eingebettet in die flache Landschaft New Jerseys mit der Skyline von Manhattan am Horizont. Das MetLife Stadium ist Austragungsort der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. (Copyright Depositphotos.com)

FIFA WM 2026 Fans werden abgezockt – Transport in New York kostet 150 Dollar zum Metlife Stadium

Fußballfans müssen zur WM in New York für die Zugfahrt zwischen Manhattan und dem MetLife Stadium offenbar 150 Dollar pro Hin- und Rückfahrt zahlen – statt der sonst üblichen 12,90 Dollar. Die FIFA kritisiert die Preise als überhöht, zudem gibt es anders als bei früheren Turnieren keinen kostenlosen Nahverkehr für Ticketinhaber; auch Ermäßigungen sind nicht vorgesehen.

Nationalmannschafts-Direktor Rudi Völler und DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig verfolgen gemeinsam die Trainingseinheit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 6. September 2025 im RheinEnergieStadion in Köln. (Stuart Franklin / Getty Images)

Hohe Kosten bei der WM 2026 – Zu wenig Geld? DFB sorgt sich um WM-Einnahmen

Die FIFA erwartet für die WM 2026 zwar Rekordeinnahmen und erhöht das Gesamtpreisgeld auf 655 Millionen US-Dollar, doch wegen der auf 48 Teams erweiterten Endrunde wächst bei mehreren europäischen Verbänden der Unmut über die Verteilung. Auch der DFB kritisiert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und fordert mit Blick auf die hohen Reise- und Unterbringungskosten in Nordamerika ein größeres Stück vom Prämienkuchen.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

FIFA Fußball WM 2026 – Trump-Regierung erwartet WM-Teilnahme des Iran

Die US-Regierung rechnet fest mit einer Teilnahme des Iran an der Fußball-WM 2026 und geht laut Weißem Haus sogar davon aus, dass Präsident Donald Trump die Nationalmannschaft persönlich eingeladen hat. Der Iran, sportlich für die Endrunde qualifiziert, soll seine Gruppenspiele in den USA bestreiten und spätestens am 10. Juni einreisen.

Zuletzt war die Teilnahme wegen des Nahost-Krieges und eines möglichen Boykotts noch unsicher gewesen, doch FIFA-Präsident Gianni Infantino stellte nun klar, dass der Iran „auf jeden Fall“ dabei sein werde. Die FIFA lehnte zudem den iranischen Wunsch ab, die Spiele in Mexiko auszutragen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino präsentiert am 29. Januar 2026 beim US Conference of Mayors in Washington D.C. den WM-Pokal und wirbt damit für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Getty Images

FIFA WM 2026 in den USA – Streit um WM-Transportkosten: FIFA weist Forderungen zurück

Die FIFA hat Forderungen aus der US-Politik zurückgewiesen, die Kosten für den Fan-Transport zur WM zu übernehmen, und zeigte sich „ziemlich überrascht“ über die Kritik aus New Jersey. Der Verband verweist darauf, dass bei Großevents rund um das MetLife Stadium üblicherweise Veranstalter für den Fantransport zahlen, während die ursprünglichen kostenlosen Transportpläne in den Host-City-Vereinbarungen inzwischen in kostenpflichtige Lösungen geändert wurden.

Thomas Müller und Jürgen Klopp bei der Vorstellung des MagentaTV-Teams für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Die Telekom präsentierte am 23. März 2026 in Ismaning ihre Expertenrunde für das Turnier. Alexander Hassenstein / Getty Images

WM 2026 MagentaTV zeigt alle WM 2026 Spiele – 44 davon exklusiv nur bei Magenta

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt und wird in Deutschland vollständig nur bei MagentaTV gezeigt: Dort laufen alle 104 Spiele live, davon 44 exklusiv und zusätzlich in UHD. ARD und ZDF sichern sich per Sublizenz 60 Partien im Free-TV, darunter alle Deutschland-Spiele sowie Eröffnungsspiel, beide Halbfinals und das Finale.

Luftaufnahme des MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, bei Sonnenuntergang. Die Drohnenaufnahme zeigt das imposante Stadion mit dem umlaufenden MetLife-Schriftzug von außen, eingebettet in die flache Landschaft New Jerseys mit der Skyline von Manhattan am Horizont. Das MetLife Stadium ist Austragungsort der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. (Copyright Depositphotos.com)

FIFA WM 2026 in den USA – US-Politiker fordert Kostenübernahme durch FIFA

US-Senator Chuck Schumer hat die FIFA aufgefordert, die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr rund um die WM-Spielorte zu übernehmen, nachdem in New Jersey für eine kurze Zugfahrt zum MetLife Stadium mehr als 100 Dollar im Raum stehen. Auch New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul kritisierte die geplanten Preise als viel zu hoch und forderte, die WM müsse für Fans erschwinglich und zugänglich bleiben.

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

FIFA WM 2026 wird zur Abzocke: WM wird zur Endrunde der Edelfans

Knapp zwei Monate vor WM-Beginn wächst der Ärger über die hohen Kosten für Fans: Neben teuren Tickets und Parkplätzen sorgen nun auch massive Preise für den öffentlichen Nahverkehr für Kritik. Football Supporters Europe spricht von einer Abzocke, während die Gesamtkosten für eine kurze Reise zu Spielen in den USA laut Berechnungen schnell in die Tausende Dollar gehen.

Am 10. März 2026 ist vor der Faneuil Hall Marketplace in Boston, Massachusetts, ein Werbeschild für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu sehen. Boston gehört zu den Austragungsorten der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Foto: Maddie Meyer / Getty Images North America via Getty Images

FIFA WM 2026: US-Hotellerie erwartet niedrige Anzahl internationaler Gäste

Der erhoffte WM-Boom für US-Hotels fällt laut CoStar deutlich schwächer aus als zunächst erwartet: Wegen wirtschaftlicher Unsicherheit, geopolitischer Spannungen und sinkender internationaler Besucherzahlen bleiben RevPAR und Zimmernachfrage hinter den Prognosen zurück. Auch aus der Hotellerie kommen skeptische Signale, etwa weil FIFA-Zimmerkontingente teils ohne Buchungen zurückgegeben wurden und die Nachfrage in wichtigen Märkten bislang lau ist.