RB Leipzig – Senkrechtstarter Diomande soll bleiben

RB Leipzig plant eine langfristige Zusammenarbeit mit dem talentierten Offensivspieler Yan Diomande und hat keinerlei Absichten, ihn bereits nach dieser Saison abzugeben. Marcel Schäfer, Sport-Geschäftsführer des Vereins, betont die Wichtigkeit der Kontinuität im Kader. Der 19-Jährige, der im vergangenen Sommer aus Spanien zu den Sachsen wechselte, spielt derzeit beim Afrika-Cup. Im Gegensatz dazu zeigt Schäfer Offenheit für Gespräche über Timo Werner, sollte ein Interessent auftauchen.

Yan Diomande von RB Leipzig spielt für die Elfenbeinküste bei der WM 2026 (Foto Depositphotos.com)
Yan Diomande von RB Leipzig spielt für die Elfenbeinküste bei der WM 2026 (Foto Depositphotos.com)

Diomande bleibt vorerst unverkäuflich

Die Verantwortlichen von RB Leipzig haben klargestellt, dass Yan Diomande, der nach seinem Wechsel von CD Leganés als Senkrechtstarter gilt, nicht vorzeitig abgegeben wird. „Es ist unser Bestreben, Spieler länger als ein Jahr bei uns zu haben, denn sonst kriegst du keine Beständigkeit rein“, erklärte Marcel Schäfer in einem Interview mit dem kicker. Die Entscheidung, Diomande nicht zu verkaufen, basiert auf der Überzeugung, dass junge Spieler Zeit brauchen, um sich zu entwickeln und im Team zu integrieren.

Afrika-Cup als Sprungbrett

Der 19-jährige Diomande vertritt derzeit die Elfenbeinküste beim Afrika-Cup, wo er sich mit anderen Talenten messen kann. Diese internationale Erfahrung könnte sich positiv auf seine Entwicklung auswirken und ihm helfen, sich in der Bundesliga weiter zu etablieren. Gleichzeitig zeigt sich der Verein optimistisch, dass er nach dem Turnier in Leipzig einen maßgeblichen Beitrag leisten kann.

Situation um Timo Werner

Im Kontrast zu den Bestrebungen um Diomande äußerte Schäfer, dass man bei einem ernsthaften Interesse an Timo Werner gesprächsbereit wäre. Der ehemalige Nationalspieler bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil des Teams, und es gibt bisher keine konkreten Angebote. „Wir respektieren auch die Entscheidung des Spielers, wenn er in Leipzig bleiben möchte“, fügte Schäfer hinzu und verdeutlichte damit die Wertschätzung, die der Verein für den Angreifer hat.

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