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Der FC Bayern beginnt die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 am 20. Juli und damit nur einen Tag nach dem WM-Finale in den USA, Kanada und Mexiko. Für Vincent Kompany bedeutet das einen frühen Neustart, während der Großteil des Kaders noch beim Turnier gebunden ist. Nur wenige Profis können den Sommer zunächst ohne WM-Einsatz genießen und erhalten eine Pause von rund zwei Monaten.

Erster Trainingsblock mit kleinem Aufgebot
Zum Auftakt dürfte der Rekordmeister deshalb nur in sehr überschaubarer Besetzung auf dem Platz stehen. Aktuell ist lediglich klar, dass Tom Bischof, der verletzte Serge Gnabry und Sven Ulreich nicht im WM-Aufgebot ihrer Nationalmannschaften stehen. Fast alle übrigen Bayern-Profis reisen dagegen nach Nordamerika.
Entsprechend wird Kompany in der Anfangsphase der Vorbereitung erneut verstärkt auf Talente aus dem Nachwuchs setzen müssen. Auch einige Rückkehrer von Leihen könnten an den ersten Einheiten teilnehmen. Vor allem Bryan Zaragoza und Maurice Krattenmacher gelten als Kandidaten, die sich früh zeigen dürfen.
Rückkehrer stoßen gestaffelt dazu
Wie schon in den vergangenen Jahren sollen die Nationalspieler erst nach und nach in München eintreffen. Je nachdem, wie weit ihre Auswahlmannschaften bei der WM kommen, werden die ersten Stars wohl zwei bis drei Wochen nach dem jeweiligen Turnier-Aus wieder zurückerwartet. Für den Chefcoach bringt das erneut eine besondere Sommervorbereitung mit ständig wechselnden Trainingsgruppen mit sich, auch wenn solche Abläufe bei internationalen Spitzenklubs längst zum Alltag gehören.
Während die Profis zunächst Urlaub machen, läuft bei Max Eberl und Christoph Freund die Kaderplanung auf Hochtouren. Der FC Bayern will punktuell nachlegen, dabei aber wirtschaftlich vernünftig bleiben. Verkäufe und mögliche Marktgelegenheiten sollen deshalb eine wichtige Rolle spielen.
Neue Namen für die Säbener Straße
Bereits jetzt kursieren mehrere Personalien rund um die Säbener Straße. Genannt werden unter anderem Anthony Gordon, Dusan Vlahovic und das Nachwuchstalent Kennet Eichhorn. Bis zum Trainingsstart am 20. Juli dürfte in München daher noch an mehreren Stellschrauben gedreht werden.