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Die iranischen Nationalspielerinnen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh haben nach ihrem Asylantrag in Australien Schutz erhalten. Beide äußerten sich dankbar für die Unterstützung in Down Under und verbinden damit die Hoffnung, dort „sicher leben und spielen zu können“. Ob die Nationalmannschaft vom Iran zur WM 2026 fährt, scheint weiterhin unklar.

Dank an Australien
In einer gemeinsamen Mitteilung bedankten sich die beiden Fußballerinnen bei der australischen Regierung für den „humanitären Schutz und die sichere Zuflucht in diesem wunderschönen Land“. Das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft in dieser schwierigen Phase, so Pasandideh und Ramezanisadeh, gäben ihnen Zuversicht für eine Zukunft, in der sie „sicher leben und Wettkämpfe bestreiten können“.
Asyl im Schatten der Asienmeisterschaft
Ursprünglich hatten sieben Mitglieder des iranischen Teams Asyl in Australien beantragt, weil sie Repressalien in ihrer Heimat fürchteten. Die meisten nahmen ihre Anträge später jedoch zurück. Große Sorge hatte es während der Asienmeisterschaft gegeben, nachdem die Mannschaft im ersten Gruppenspiel Anfang März gegen Südkorea beim 0:3 auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte.
Letztlich blieben nur Pasandideh und Ramezanisadeh in Australien. Aktivisten warfen den iranischen Behörden vor, Druck auf die Familien der Spielerinnen auszuüben und unter anderem ihre Eltern zu Verhören vorzuladen. Die beiden Profis erklärten, sie wollten sich derzeit vor allem auf ihre Sicherheit, ihre Gesundheit und den Wiederaufbau ihres Lebens konzentrieren; für öffentliche Schilderungen ihrer Erlebnisse fühlten sie sich „noch nicht bereit“.
Training mit Brisbane Roar – dann Spur verliert sich
Eine Woche nach dem Asylantrag wurden die beiden lächelnd beim Training mit dem australischen Klub Brisbane Roar fotografiert. Seitdem sind sie nicht mehr öffentlich aufgetaucht; ihr Aufenthaltsort ist unbekannt.