Hoffenheim Torhüter Oliver Baumann hofft auf Lehren: „Nicht schlecht für die Entwicklung“

Hoffenheim-Torhüter Oliver Baumann gibt sich nach der 0:1‑Heimniederlage gegen St. Pauli zuversichtlich und sieht die Partie als Lernchance: „Nicht schlecht für die Entwicklung.“ Nach acht Siegen in Serie und 148 Tagen endete die Heimserie der Kraichgauer, doch Baumann betont: „Der Weg stimmt.“ Die Leistung gegen die Kiezkicker bezeichnete er als „gut“, obwohl dem Team ein paar Prozent fehlten. TSG bleibt als Dritter auf Kurs Champions League, doch die Verantwortlichen mahnen zur Konzentration für die kommenden Monate.

Torhüter von Hoffenheim Oliver Baumann (Foto Depositphotos.com)
Torhüter von Hoffenheim Oliver Baumann (Foto Depositphotos.com)

Baumann: „Der Weg stimmt“ nach Heimniederlage

Oliver Baumann musste nach dem 0:1 gegen St. Pauli keine Sekunde überlegen, ob es Sorgen gebe: „Nein, überhaupt nicht. Der Weg stimmt“, sagte der Torhüter mit Nachdruck. Er bewertete die Mannschaftsleistung als „gut“, räumte aber ein, dass „ein paar Prozent gefehlt“ hätten. Gleichzeitig sah Baumann in der Niederlage eine Chance: „Vielleicht ist es gar nicht schlecht für die Entwicklung und zum Schärfen der Sinne.“

Spielverlauf und Schlüsselmomente

Gegen St. Pauli scheiterte die Mannschaft von Christian Ilzer mehrfach am überragenden Schlussmann Nikola Vasilj, der mit starken Paraden Großchancen vereitelte. Den einzigen Gegentreffer erzielte Mathias Pereira Lage kurz vor der Pause in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+4). Dennoch bemängelte Baumann die fehlende Effizienz in der Offensive: „Was kann ich meiner Truppe vorwerfen, außer das wir einmal nicht richtig aufpassen und vorne nicht effizient genug waren.“

Auswirkungen für die TSG und Blick nach vorn

Trotz der Heimniederlage bleibt die TSG Hoffenheim als Dritter in Reichweite zu den internationalen Plätzen, doch die Mannschaft muss nun den Weg stabil halten. Baumann forderte, „von Spiel zu Spiel schauen und auf dem Weg bleiben, auf dem wir sind. Weil dieser Weg gut und richtig ist.“ Mittelfeldspieler Grischa Prömel unterstrich die langfristige Perspektive und sagte: „Das interessiert mich jetzt nicht. Wir wissen, das erst am Ende abgerechnet wird.“ Er betonte, dass man in den Monaten Februar und März dranbleiben müsse, um in der entscheidenden Phase in Reichweite zu sein.

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