Fußball WM heute: 6.Sechzehntelfinale Wann spielt Frankreich gegen Schweden?

Im Sechzehntelfinale der WM 2026 trifft heute der Sieger der Gruppe I, Frankreich auf den Gruppendritten aus der Gruppe F, Schweden. Angepfiffen wird das Frankreich gegen Schweden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 1. Juli 2026, um 23:00 Uhr MESZ (17:00 Uhr Ortszeit) im MetLife Stadium in New York/New Jersey. Das Spiel läuft exklusiv bei MagentaTV, eine Übertragung im frei empfangbaren Fernsehen gibt es nicht.

Frankreichs Ousmane Dembélé (Nummer 7) bejubelt seinen Treffer, das zweite Tor seiner Mannschaft gegen Norwegen. Die Szene entstand beim Gruppe-I-Spiel der WM 2026 am 26. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough, Massachusetts. Buda Mendes / Getty Images
Frankreichs Ousmane Dembélé (Nummer 7) bejubelt seinen Treffer, das zweite Tor seiner Mannschaft gegen Norwegen. Die Szene entstand beim Gruppe-I-Spiel der WM 2026 am 26. Juni 2026 im Boston Stadium in Foxborough, Massachusetts. Buda Mendes / Getty Images
Weltmeisterschaften
30.6.2026
- 23:00
Frankreich
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Schweden

So kam Frankreich ins Sechzehntelfinale

Frankreich gewann die Gruppe I mit dem Punktemaximum und gilt als einer der Topfavoriten auf den Titel.

Nach dem 3:1 gegen den Senegal und dem 3:0 gegen den Irak setzte der Vizeweltmeister mit dem 4:1 gegen Norwegen ein Ausrufezeichen, bei dem Ousmane Dembélé mit einem Dreierpack glänzte. Auch Kylian Mbappé ist in Torlaune.

So kam Schweden ins Sechzehntelfinale

Schweden rettete sich als einer der besten Gruppendritten aus der Gruppe F in die K.o.-Runde.

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Dem furiosen 5:1 gegen Tunesien zum Auftakt folgten ein 1:5 gegen die Niederlande und ein 1:1 gegen Japan. Mit Alexander Isak und Viktor Gyökeres haben die Schweden aber jederzeit gefährliche Stürmer in ihren Reihen.

Frankreich gegen Schweden: Was ist zu erwarten?

Frankreich geht als klarer Favorit in dieses Sechzehntelfinale. Die Offensivmaschine von Didier Deschamps läuft auf Hochtouren: Mit Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise, dazu Edeljokern wie Bradley Barcola, Désiré Doué und Rayan Cherki, stellen die Franzosen den vielleicht besten Angriff des Turniers. Beim 4:1 in der Gruppe gegen Norwegen zeigte sich, wie variabel Les Bleus zuschlagen: Als Mbappé einmal nicht traf, war Dembélé zur Stelle. In der K.o.-Phase muss Deschamps vor allem seine zuletzt wacklige Defensive stabilisieren, dort liegt die einzige echte Schwachstelle.

Japans Yuto Nagatomo flankt an der Seitenlinie, Schwedens Benjamin Nygren stellt sich in den Schuss.
Japans Yuto Nagatomo bringt den Ball nach innen, während Schwedens Benjamin Nygren den Weg versperren will. Foto: Alex Slitz/Getty Images

Deschamps auf seiner letzten Mission

Überlagert wird das Sportliche von einer bewegenden Geschichte: Deschamps ist nach der Beisetzung seiner Mutter am Samstag in die USA zurückgekehrt und hält trotz der traurigen Tage an seiner letzten Mission fest. Im Januar 2025 hatte er angekündigt, sein Amt nach 14 Jahren im Anschluss an die WM niederzulegen, Nachfolger soll Ikone Zinédine Zidane werden. Der Weltmeister von 1998 als Kapitän und 2018 als Trainer will seine Ära krönen. „Es ist meine Aufgabe, die Jungs daran zu erinnern, dass wir zu Großem fähig sind“, sagte Deschamps, warnte aber zugleich: „Wir dürfen nicht glauben, dass wir einfach aufs Spielfeld gehen und die Spiele gewinnen werden.“ Mittelfeldmotor Adrien Rabiot versprach: „Wir wissen, was er gerade durchmacht, und wir werden versuchen, ihm Trost und neuen Mut zu geben.“

Schweden ist klarer Außenseiter und kam nur über den Umweg Nations League und Playoffs zur WM, nachdem die Qualifikation mit dem letzten Gruppenplatz vergeigt worden war. Beim 1:5 gegen die Niederlande wirkte die Defensive überfordert, gegen Frankreichs Tempo droht erneut Dauerdruck. Trainer Graham Potter sieht die Partie dennoch als Riesenchance: „Es ist eine Chance, die du einmal im Leben kriegst, dass du bei einer WM gegen so einen Gegner spielst.“ Sein Team werde „nur wenige Chancen bekommen und müsse die nutzen“, man werde „um unser Leben kämpfen“. Auf einen wie Mbappé allein dürfe man sich nicht konzentrieren, warnte der Engländer: „Da sind noch viele talentierte Topspieler mehr im Angriff.“ Verteidiger Victor Lindelöf gab den Achtelfinal-Einzug dennoch als „klares Ziel“ aus.

Schwedens Hoffnung: das Sturmduo Isak und Gyökeres

Die schwedischen Hoffnungen ruhen vor allem auf einem rund 210 Millionen Euro teuren Sturmduo: Alexander Isak (FC Liverpool) und Viktor Gyökeres (FC Arsenal). Beide erzielten beim 5:1 gegen Tunesien ihre ersten WM-Tore und zogen damit bereits an Idol Zlatan Ibrahimovic vorbei, der bei seinen WM-Teilnahmen 2002 und 2006 ohne Treffer geblieben war. „Individuell sind sie großartige Spieler, aber zusammen können sie eine echte Bedrohung sein“, sagt Trainer Graham Potter, der die unterschiedlichen Stile schätzt: Gyökeres wuchtig und zielstrebig, Isak elegant und schnell. „Auch wenn wir der Außenseiter sind, glauben wir an uns“, betont Gyökeres, die defensive Organisation müsse „nahezu perfekt“ sein, dann gelte es, die wenigen Chancen zu nutzen.

Selbst Ibrahimovic, inzwischen TV-Experte bei Fox Sports, ist von Frankreich tief beeindruckt: „Ich sehe nicht viele Mannschaften, die sie schlagen können. Sie spielen auf einem ganz anderen Niveau.“ Die einzige Chance für einen Gegner sei, „dass die Franzosen nachlässig werden und abschalten“. Genau darauf müssen Isak und Gyökeres lauern.

Der Sieger trifft im Achtelfinale der WM 2026 auf Paraguay, das zuvor sensationell Deutschland im Elfmeterschießen ausgeschaltet hat. Bei einem Remis nach 90 Minuten geht es zunächst in die Verlängerung und notfalls ins Elfmeterschießen.

Wo wird Frankreich gegen Schweden übertragen?

Das Sechzehntelfinale Frankreich gegen Schweden zeigt exklusiv MagentaTV, live und in UHD/4K. Im frei empfangbaren Fernsehen bei ARD oder ZDF ist die Partie nicht zu sehen, MagentaTV überträgt alle 104 Spiele der WM 2026.

Die Kommentatoren und Moderatoren bei MagentaTV

Den Kommentar übernimmt Christian Straßburger, den Taktik-Feed steuert Christina Rann mit Experte Tobias Schweinsteiger bei. Direkt aus dem Stadion moderiert Laura Wontorra an der Seite von Experte Mats Hummels, für die Taktik-Analyse ist Jan Henkel zuständig. Die Übertragung startet bereits um 22:00 Uhr.

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FAQ zum Sechzehntelfinale Frankreich gegen Schweden

Wann spielt Frankreich gegen Schweden?

Das Spiel findet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 1. Juli 2026, um 23:00 Uhr MESZ im MetLife Stadium in New York/New Jersey statt.

Wer überträgt Frankreich gegen Schweden im TV?

Das Spiel läuft exklusiv bei MagentaTV, live und in UHD/4K. Im Free-TV ist die Partie nicht zu sehen.

Wer ist Favorit?

Frankreich ist der klare Favorit, Schweden setzt auf seine starken Stürmer und Konter.

Was passiert bei einem Unentschieden?

Im Sechzehntelfinale gibt es bei einem Remis nach 90 Minuten eine Verlängerung und bei Bedarf ein Elfmeterschießen.