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Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat kurz vor der WM 2026 die Personalentscheidungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann deutlich infrage gestellt. Vor allem die Nicht-Nominierung von Said El Mala kann Matthäus nicht nachvollziehen. Zugleich bekam auch Leroy Sané von Matthäus sein Fett weg. Am Sonntag geht es für die Nationalmannschaft zum WM-Auftakt in Houston gegen Curacao. Die Partie beginnt um 19.00 Uhr MESZ und wird in der ARD sowie bei MagentaTV übertragen.

Matthäus hätte El Mala mitgenommen
Der Weltmeister von 1990 machte bei „At Broski – Die Sport-Show“ klar, dass er den Kölner Shootingstar in jedem Fall im Aufgebot gesehen hätte. „Ich hätte ihn mitgenommen aufgrund einer riesigen Saison, die er in Köln gespielt hat. Top-Scorer, Unruhestifter, tolle Fähigkeiten, Schnelligkeit, robust, im Abschluss verbessert. El Mala war praktisch Kölns Lebensversicherung“, sagte Matthäus.
El Mala Statistiken der Saison 2025/26
Für Nagelsmann blieb der Angreifer dennoch außen vor. Statt El Mala berief der Bundestrainer nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lennart Karl den Leipziger Assan Ouédraogo nach. Als Begründung verwies Nagelsmann auf die unterschiedliche körperliche Verfassung der beiden Kandidaten.
Nagelsmann setzt auf Fitness und Rhythmus
El Mala habe zweieinhalb Wochen nicht trainiert und in dieser Zeit nur Laufeinheiten absolviert, erklärte Nagelsmann. Sein letztes Spiel datiere vom 16. Mai. Ouédraogo dagegen habe mit Leipzig auf der Südafrika-Reise noch am 29. Mai gespielt, stehe im Saft und sei im Rhythmus. Deshalb fiel die Wahl auf den Leipziger.
Sané gerät in die Kritik von Matthäus
Matthäus nahm außerdem Leroy Sané ins Visier, der nach dem Ausfall von Karl in der Offensive gemeinsam mit Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz wirbeln soll. Der frühere Münchner steht damit beim Turnierstart besonders im Fokus.

Über den Angreifer sagte Matthäus: „Wie er performt – einmal in sechs Spielen in der Nationalmannschaft, dazu ist er nicht Stammspieler in der Türkei. Das ist zu wenig für das, was er kann. Das tut mir weh.“