Paraguay vertraut auch über die WM 2026 hinaus auf Gustavo Alfaro. Der 64-jährige Argentinier verlängerte nach dem Einzug ins Achtelfinale seinen Vertrag bis 2030.

Mit dem Erfolg in Nordamerika, zu dem auch der überraschende Sieg gegen Deutschland gehörte, hat sich Alfaro die weitere Unterstützung des paraguayischen Verbandes gesichert. Der Chefcoach soll die Auswahl nun auch bei der nächsten Weltmeisterschaft betreuen.
Vertrag bis zur Jubiläums-WM verlängert
Alfaro hatte Paraguay 2024 übernommen und die Mannschaft erstmals seit 2010 wieder zu einer WM-Endrunde geführt. Bei der Weltmeisterschaft 2026 gelang dem Team anschließend der Sprung in die K.-o.-Phase.
Besonders im Sechzehntelfinale sorgte Paraguay für Aufsehen: Gegen die deutsche Nationalmannschaft setzte sich die südamerikanische Auswahl nach Elfmeterschießen mit 4:3 durch. Im Achtelfinale folgte dann das Aus gegen Frankreich, gegen das Paraguay mit 0:1 unterlag.
Kontroverse Spielweise beim Turnier
Während des Turniers fiel Paraguay zudem durch eine sehr harte, stellenweise als unfair wahrgenommene Gangart auf. Alfaro nahm seine Mannschaft trotz der Kritik in Schutz und verteidigte deren Spielweise.
Bei der Jubiläums-WM 2030, die 100 Jahre nach der ersten Austragung stattfindet, ist Paraguay bereits dabei. Das Land richtet ein Gruppenspiel aus und erhält dadurch einen Startplatz. Die meisten Begegnungen des Turniers werden in Spanien, Marokko und Portugal ausgetragen, weitere Partien in Südamerika finden in Argentinien und Uruguay statt.