Der FC Bayern München verlässt sich im DFB-Pokal auf seine zweite Torwart-Option: Beim Zweitligisten VfL Osnabrück steht am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) Jonas Urbig zwischen den Pfosten. Zudem deutete Trainer Vincent Kompany ein baldiges Comeback von Jamal Musiala an.

Urbig hütet erneut den Kasten
„Jonas steht morgen im Tor“, stellte Kompany am Dienstag klar und lieferte gleich die Begründung nach. Die Rollenverteilung im Bayern-Kasten habe sich gegenüber der Vorsaison nicht verändert, so der Belgier. Hinter Stammkeeper Manuel Neuer werde Urbig weiterhin regelmäßig zum Einsatz kommen, wenn die Gelegenheit es zulässt. Der Coach betonte das Vertrauen, das der Klub in den jungen Schlussmann setzt: „Wir haben unheimlich viel Vertrauen gezeigt in Jonas, er hat viele wichtige Spiele für uns gespielt, darunter das Pokalfinale. Das sind die Meilensteine, wo man sehen kann, dass er uns auf allerhöchstem Niveau vertreten kann.“ Nebenbei kämen die spielfreien Abende auch Neuer zugute, dem die Verschnaufpausen laut Kompany „gut“ täten.
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Musiala vor der Rückkehr, Gnabry und Cardozo im Blick
Neben der Torwartfrage sorgte vor allem eine andere Personalie für Gesprächsstoff: Jamal Musiala nähert sich offenbar seinem lang erwarteten Comeback. „Er hat diese Woche sehr gut trainiert, es ist alles optimal gelaufen, wie wir uns das wünschen“, berichtete Kompany. Einen konkreten Termin für die Rückkehr wollte der Übungsleiter jedoch nicht nennen. Entscheidend sei, „dass wir den richtigen Moment abwarten. Ob das morgen ist, am Samstag oder nächste Woche, kann ich noch nicht sagen.“
Auch bei Serge Gnabry zeichnet sich eine Rückkehr ab, hier rechnet Kompany „in den nächsten zehn Tagen“ mit einem Einsatz. Weniger erfreulich sind die Neuigkeiten rund um Nachwuchsspieler Maycon Cardozo: Der Youngster erlitt eine Schulterluxation und fällt deshalb voraussichtlich drei bis vier Monate aus.
Mit Blick auf den Pokalfight in Osnabrück mahnte Kompany zur Vorsicht. Sein Team müsse „mental bereit sein für einen richtigen Kampf“ bei dem Zweitligisten. „Das Wichtigste ist, dass man weiß, dass alles schwierig sein kann und dass man das nicht unterschätzt. Ich habe schon viel gehört von der Bremer Brücke und was da alles passieren kann…“
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Transfermarkt: Keine Zugänge mehr, aber Bewegung bei den Abgängen
Auf dem Transfermarkt zieht der Rekordmeister vor dem „Deadline Day“ einen Schlussstrich bei den Zugängen. Sportdirektor Christoph Freund stellte klar, dass keine weiteren Verstärkungen mehr geplant seien. „Wir sind sehr happy mit unserem Kader“, so Freund. Anders sieht es bei möglichen Abgängen aus, hier hält sich der Klub noch Optionen offen. „Was Abgänge betrifft, kann noch was passieren, es gibt Märkte, die noch länger offen sind“, erklärte der Sportdirektor.
Konkret steht Arijon Ibrahimovic offenbar vor einem Wechsel zum FC Augsburg. Auch Sacha Boey könnte den Rekordmeister noch verlassen, laut Freund laufen dazu „einige Gespräche“. Keine Substanz haben dagegen die Spekulationen um Hiroki Ito, dem ebenfalls ein Abschied nachgesagt wurde. „Da ist der Stand, dass er bei uns bleibt“, stellte Freund klar.