Aufstellung Frankreich gegen England heute: Die voraussichtlichen Aufstellungen im Spiel um Platz 3

Fußball WM heute: Mit welchen Aufstellungen gehen Frankreich und England ins Spiel um Platz 3? Angepfiffen wird am Samstag, dem 18. Juli 2026, um 23:00 Uhr MESZ (17:00 Uhr Ortszeit) im Hard Rock Stadium von Miami, zu sehen ist das kleine Finale exklusiv bei MagentaTV. Die Besonderheit an diesem Spiel: Beide Trainer rotieren kräftig. Die FIFA rechnet bei Frankreich mit gleich mehreren Wechseln, bei England sogar mit einem neuen Torwart. Thomas Tuchel hat die Rotation am Vorabend bestätigt, die Zahl der Wechsel aber offengelassen: „Ich weiß nicht, wie viele, ich habe mich noch nicht entschieden.“ Hier kommen die voraussichtlichen Aufstellungen, zum Vergleich die Startelfen aus den Halbfinals und der Platz für die offiziellen Aufstellungen, sobald sie da sind.

Frankreichs Nationalmannschaft posiert für das Mannschaftsfoto vor dem Viertelfinale der WM 2026 gegen Marokko am 9. Juli 2026 im Boston Stadium
Frankreichs Mannschaftsfoto vor dem Viertelfinale gegen Marokko: Im Spiel um Platz 3 dürfte Didier Deschamps in seinem letzten Spiel als Nationaltrainer einige Positionen neu besetzen. (Getty Images)
Weltmeisterschaften
18.7.2026
- 23:00
Frankreich
- -
England

Die offiziellen Aufstellungen im Spiel um Platz 3

kommen um ca. 22:00 Uhr

Frankreich
S S S S N
- : -
England
S S S S N
Tage
Stunden
Minuten
Sekunden
16
Mike Maignan
19
Theo Hernández
15
Ibrahima Konaté
26
Maxence Lacroix
2
Malo Gusto
13
N'Golo Kanté
18
Warren Zaïre-Emery
20
Désiré Doué
24
Rayan Cherki
11
Michael Olise
10
Kylian Mbappé
13
D. Henderson
25
D. Spence
5
John Stones
6
Marc Guéhi
 
T. Chalobah
17
M. Rogers
8
E. Anderson
16
K. Mainoo
11
Marcus Rashford
9
Harry Kane
20
N. Madueke
field field

Die voraussichtlichen Aufstellungen im Spiel um Platz 3

Frankreich (4-2-3-1): Mike Maignan – Malo Gusto, Maxence Lacroix, Ibrahima Konaté, Theo Hernández – Warren Zaïre-Emery, N’Golo Kanté – Michael Olise, Rayan Cherki, Désiré Doué – Kylian Mbappé

England (4-3-3): Dean Henderson – Trevoh Chalobah, Marc Guéhi, John Stones, Djed Spence – Kobbie Mainoo, Elliot Anderson, Morgan Rogers – Noni Madueke, Harry Kane, Marcus Rashford

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(Voraussichtliche Aufstellungen, Quelle: FIFA)

Bei Frankreich bleibt vor allem einer: Kylian Mbappé. Der Kapitän hat mit dem Rennen um den Goldenen Schuh einen handfesten Grund zu spielen, er steht bei acht Turniertoren und damit gleichauf mit Lionel Messi, der erst im Finale kontern kann. Drumherum baut Didier Deschamps in seinem letzten Spiel als Nationaltrainer um: Rayan Cherki, Warren Zaïre-Emery und Désiré Doué rücken in die Startelf, in der Innenverteidigung übernehmen Maxence Lacroix und Ibrahima Konaté, hinten rechts Malo Gusto. Routinier N’Golo Kanté sortiert im Mittelfeld die Ordnung.

England wechselt sogar auf der Torwartposition: Für Jordan Pickford soll Dean Henderson beginnen. Davor bilden Trevoh Chalobah, Marc Guéhi, John Stones und Djed Spence die Viererkette, im Mittelfeld bekommen Kobbie Mainoo und Morgan Rogers neben Elliot Anderson ihre Chance. Vorn führt Kapitän Harry Kane das Sturmtrio an, flankiert von Noni Madueke und Marcus Rashford. Kane und Jude Bellingham stehen bei je sechs Treffern, für die Torjägerkrone bräuchten sie einen Gala-Abend.

Tuchel kündigt Wechsel an, nennt aber keine Zahl

Auf der Pressekonferenz in Miami Gardens hat Thomas Tuchel bestätigt, dass er personell verändern wird. Wie stark, ließ er ausdrücklich offen: „Ich weiß nicht, wie viele, ich habe mich noch nicht entschieden.“ Damit bleibt die englische Startelf bis rund eine Stunde vor dem Anpfiff eine Rechenaufgabe. Sicher ist nur, dass nicht dieselben elf Spieler beginnen wie im Halbfinale.

Wie schwer das 1:2 gegen Argentinien nachwirkt, machte der Nationaltrainer deutlich: „Wir tragen von allen den größten Schmerz. Das ist unsere Narbe, die wir jetzt tragen müssen. Es ist eine sehr schmerzhafte Niederlage, und wir müssen damit leben.“ Überwinden werde seine Mannschaft sie trotzdem: „Wir werden sie nutzen, wir werden eine Reaktion zeigen, und die beginnt ab morgen.“ Wer daraus ableitet, ein Spiel um Platz 3 lasse sich kaum noch aufladen, bekommt von Tuchel eine klare Antwort: „Mentalität ist nichts, was man an- und ausschaltet. Es ist ein Moment, um zu zeigen, woraus wir gemacht sind, was wir das ganze Turnier über gezeigt haben.“

John Stones ordnete die Lage nüchtern ein: „Es ist sehr leicht, ‚Was wäre wenn?‘ zu sagen. Es ist schwer, das sofort zu verarbeiten, aber das ist die grausame Lage, in der wir gerade sind.“ Dass es nur drei Tage nach dem Halbfinale schon weitergeht, hält der Innenverteidiger für hilfreich: „Ich denke, dass es morgen so schnell weitergeht, ist ein weiterer guter Fokus, um eine Bronzemedaille zu holen.“

Darf Harry Kane wieder offensiver spielen?

Diese Frage beschäftigt nach dem Halbfinale sogar das Weiße Haus. US-Präsident Donald Trump kritisierte im Trump Tower Tuchels defensive Ausrichtung nach der englischen Führung: „Sie führten, und dann haben sie ihren besten Spieler in die Abwehr gestellt, ein klein bisschen offensiv müssen wir schon sein, oder? Aber was weiß ich schon vom Coaching.“ Das sei „vielleicht ein Fehler“ gewesen. Kane selbst lobte Trump in den höchsten Tönen, der Kapitän habe bei dieser WM „fantastisch“ gespielt, außerdem erinnerte er an eine gemeinsame Golfrunde: „Wir haben einmal Golf miteinander gespielt, er ist ein großartiger Typ.“ In der FIFA-Elf steht Kane wieder in der Spitze eines Dreiersturms, deutlich weiter vorn als in der Schlussphase gegen Argentinien.

So spielten Frankreich und England im Halbfinale

Zum Vergleich die Elfen, mit denen beide Teams ins Halbfinale gingen: Sie zeigen, wie stark die Trainer für das kleine Finale umbauen. Damals schickten beide ein 4-2-3-1 auf den Platz.

Die Startelf von Frankreich

Frankreich (4-2-3-1) im Halbfinale gegen Spanien: Mike Maignan – Jules Koundé, Dayot Upamecano, William Saliba, Lucas Digne – Aurélien Tchouaméni, Adrien Rabiot – Ousmane Dembélé, Michael Olise, Bradley Barcola – Kylian Mbappé

Beim 0:2 gegen Spanien fand dieses Aufgebot kein Mittel, Frankreich blieb über weite Strecken ohne Torschuss. Didier Deschamps musste sich für seine Taktik viel Kritik anhören, ausgerechnet in seinem vorletzten Spiel als Nationaltrainer. Ob er im Abschiedsspiel auf dieselben Namen setzt, ist offen: Die Belastung nach sieben Spielen ist hoch, und Spieler wie Desiré Doué warten auf ihre Minuten. Sicher ist nur, dass Mbappé im Fernduell um den Goldenen Schuh mit Lionel Messi (beide acht Tore) einen guten Grund hat, zu spielen.

Die Startelf von England

England (4-2-3-1) im Halbfinale gegen Argentinien: Jordan Pickford – Reece James, John Stones, Marc Guéhi, Djed Spence – Declan Rice, Elliot Anderson – Anthony Gordon, Jude Bellingham, Morgan Rogers – Harry Kane

Diese Elf führte durch Anthony Gordon mit 1:0 und stand kurz vor dem ersten WM-Finale seit 60 Jahren, ehe Enzo Fernández und Lautaro Martínez die Partie drehten. Thomas Tuchel steht seitdem in der Kritik, weil er seine Mannschaft nach der Führung tief verteidigen ließ. Für ihn ist Bronze sportlich zweitrangig, für die Stimmung im Mutterland des Fußballs aber nicht: Ein Sieg würde die Debatte um seine Person spürbar entschärfen.

Die Startelf Englands beim Teamfoto vor dem WM-2026-Halbfinale gegen Argentinien am 15. Juli 2026 im Atlanta Stadium. (Richard Pelham / Getty Images)
Englands Startelf vor dem Halbfinale gegen Argentinien: Nach dem 1:2 steht Thomas Tuchel unter Druck. (Richard Pelham / Getty Images)

Worauf es bei den Aufstellungen ankommt

Zwei Trainer, zwei völlig unterschiedliche Vorzeichen: Für Didier Deschamps ist Miami nach 14 Jahren das letzte Spiel als Frankreichs Nationaltrainer, Zinédine Zidane soll übernehmen und ist sich laut französischen Medienberichten mündlich längst mit dem Verband einig. „Es geht um den dritten Platz, und dafür werden wir alles geben“, sagt Deschamps, der die Köpfe seiner Spieler nach dem Halbfinal-Aus erst einmal aufrichten muss. Am Tag vor dem Abflug nach Miami schauten Profis wie Desiré Doué und Adrien Rabiot noch wehmütig auf den Fernseher, auf dem das zweite Halbfinale lief.

Bei England geht es für Thomas Tuchel um mehr als den Trostpreis. Gary Lineker witzelte nach dem Aus, ob Tuchel „so etwas wie ein deutscher Spion“ sei, Joe Cole forderte grundsätzlich einen englischen Trainer für England, Patrick Vieira hielt dagegen: „Es wäre irre, ihn zu feuern. Das war sein erstes großes Turnier.“ Tuchel selbst will bleiben, sein Vertrag läuft bis nach der Heim-EM 2028. Das Spiel wollten laut ihm „weder die Franzosen noch meine Spieler“, entsprechend dürfte auch er frische Kräfte bringen. Unsere Einschätzung zum Ausgang steht in der Prognose zum Spiel um Platz 3.

Deschamps‘ letztes Spiel: „Morgen fällt der letzte Vorhang“

Für Didier Deschamps ist Miami der Schlusspunkt einer sehr langen Amtszeit. Sein Debüt als Frankreichs Nationaltrainer gab er am 15. August 2012 in Le Havre, einem 0:0 im Test gegen Uruguay, seither sind knapp 14 Jahre vergangen. „Morgen fällt der letzte Vorhang“, sagte er am Freitag in Miami Gardens, „mir wird die Mannschaft natürlich fehlen.“ Die Nationalmannschaft sei „seit 25 Jahren Teil meines Lebens“. Ein lockeres Abschiedsspiel will er daraus aber nicht machen: „Als Cheftrainer werden wir gemeinsam mit meinem Stab alles tun, um zu gewinnen. Ich hoffe, dass es uns gelingt, aber das Wichtigste ist, dass wir alles geben.“ Für die Aufstellung heißt das: Deschamps dürfte rotieren, aber keine reine Reserveelf aufbieten.

Ibrahima Konaté, der nach fünf Jahren beim FC Liverpool kürzlich zu Real Madrid gewechselt ist und in der FIFA-Elf in der Innenverteidigung steht, dankte seinem Trainer ausdrücklich: „Er hat dem französischen Volk so viel Freude bereitet. Es stimmt, es gab auch Enttäuschungen, aber wir dürfen all das Glück nicht vergessen, das er uns geschenkt hat.“ Vor dem Gegner hat der Innenverteidiger großen Respekt: „Sie haben wie Löwen gegen Argentinien gekämpft. Ich finde, England ist ein eingeschworenes Team mit einer reichen Fußballhistorie.“

Wer überträgt Frankreich gegen England?

Das kleine Finale läuft exklusiv bei MagentaTV und ist nicht im Free-TV zu sehen, ARD und ZDF zeigen es nicht. Die Vorberichte starten um 22:00 Uhr mit Tabea Kemme und Laura Wontorra, Christian Strassburger kommentiert, auf dem Taktik-Kanal TV2 analysieren Alex Klich und Manuel Baum, dazu kommen Jan Henkel und Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich. Dort werden auch die offiziellen Aufstellungen als Erstes zu sehen sein.

Wann werden die offiziellen Aufstellungen veröffentlicht?

Rund eine Stunde vor dem Anpfiff, also gegen 22:00 Uhr MESZ. Sobald sie da sind, stehen sie oben in diesem Artikel im Spielbogen.

In welcher Formation spielen Frankreich und England?

Beide Teams begannen ihr Halbfinale im 4-2-3-1. Im Spiel um Platz 3 ist mit Rotation zu rechnen, an den Grundformationen dürfte sich aber wenig ändern.

Spielt Kylian Mbappé im Spiel um Platz 3?

Offiziell bestätigt ist nichts, er hat aber einen sportlichen Grund: Mbappé steht bei acht Turniertoren und liegt damit im Rennen um den Goldenen Schuh gleichauf mit Lionel Messi, der erst im Finale am Sonntag kontern kann.

Spielt Harry Kane im Spiel um Platz 3?

Auch das ist offen. Kane traf bislang sechsmal, für die Torjägerkrone bräuchte er einen ganz besonderen Abend in Miami.

Stand: 18. Juli 2026, 11:19 Uhr