Money League: Bayern weltweit auf Platz drei beim Umsatz

Der FC Bayern München bleibt in finanzieller Hinsicht die unangefochtene Nummer eins des deutschen Fußballs. Laut der aktuellen „Deloitte Football Money League“ verzeichnete der Rekordmeister in der Saison 2024/25 den dritthöchsten Umsatz aller Fußballklubs weltweit. Damit setzt sich der Münchner Klub auch international in der absoluten Spitzengruppe fest.

DORTMUND, DEUTSCHLAND - 22. August 2026: Harry Kane vom FC Bayern München stemmt nach dem Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund im Signal Iduna Park die Trophäe in die Höhe. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
DORTMUND, DEUTSCHLAND – 22. August 2026: Harry Kane vom FC Bayern München stemmt nach dem Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund im Signal Iduna Park die Trophäe in die Höhe. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)

Bayern nur hinter Real und Barça

Die von dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte veröffentlichte Studie berücksichtigt ausschließlich das operative Geschäft der Vereine, Transfererlöse fließen nicht in die Berechnung ein. Demnach steigerte der FC Bayern seine Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 860,6 Millionen Euro. Verantwortlich für den kräftigen Zuwachs waren vor allem höhere Erlöse aus den Medienrechten sowie gestiegene kommerzielle Einnahmen, etwa aus Sponsoringverträgen und dem Merchandising-Geschäft. Mehr Umsatz als die Bayern erwirtschafteten in der abgelaufenen Saison nur zwei Klubs: Spitzenreiter Real Madrid mit rund 1,2 Milliarden Euro sowie der FC Barcelona mit 974,8 Millionen Euro.

Auch zwei weitere Bundesligisten schafften den Sprung in die weltweiten Top 20 der Rangliste. Borussia Dortmund belegt Platz zwölf, nachdem der Umsatz mit einem Plus von drei Prozent auf 531,3 Millionen Euro nur moderat zulegte. Deutlich dynamischer entwickelte sich der VfB Stuttgart, der mit einem Sprung von satten 79 Prozent auf 296,3 Millionen Euro erstmals seit der Saison 2009/10 wieder in die Top 20 der Money League zurückkehrt. Der Grund für den enormen Zuwachs liegt vor allem in der Teilnahme an der Champions League sowie dem Gewinn des DFB-Pokals im Jahr 2025.

Bayern-Frauen ebenfalls national an der Spitze

Auch im Frauenfußball dokumentiert die Studie die Vormachtstellung der Münchner im deutschen Vergleich. Mit einem Umsatz von 7,2 Millionen Euro landet die Frauen-Abteilung des FC Bayern auf dem neunten Platz im weltweiten Ranking. Eintracht Frankfurt folgt als zweiter deutscher Vertreter mit 4,7 Millionen Euro auf Rang elf.