DFB-Star Nico Schlotterbeck muss sich weiter in Geduld üben. Der Abwehrchef von Borussia Dortmund kämpft sich nach seiner Sprunggelenksverletzung nur schrittweise zurück und dämpfte am Wochenende die Erwartungen an eine baldige Rückkehr.

Schlotterbeck spricht offen über den Heilungsprozess
Als Gast des Audi-Teams beim Formel-1-Rennen in Zandvoort äußerte sich der Nationalspieler am Sonntag zu seinem aktuellen Gesundheitszustand. „Es ist einfach eine langwierige Geschichte“, stellte der Innenverteidiger klar und machte deutlich, dass eine schnelle Genesung nicht in Sicht ist. Die Verletzung zieht sich bereits seit Monaten hin und wirft weiterhin einen Schatten auf seine Saisonplanung mit dem BVB.

Ursprung der Blessur liegt bei der WM
Zugezogen hatte sich der 26-Jährige die Innenbandverletzung im zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Auswahl gegen die Elfenbeinküste, das mit 2:1 gewonnen wurde. Gegenüber Sky schilderte Schlotterbeck den Moment der Verletzung und räumte im Nachhinein einen Fehler ein: „Das war nicht ohne bei der WM. Ich dachte am Anfang, es wäre nicht so schlimm, habe dann noch weitergespielt.“ Bereits nach einer Viertelstunde hatte er sich die Blessur zugezogen, spielte aber dennoch bis zur Halbzeitpause weiter, ehe er schließlich ausgewechselt wurde.
Kein Fahrplan für die Rückkehr auf den Rasen
Mittlerweile befindet sich der Defensivspezialist im individuellen Aufbautraining bei Borussia Dortmund. Eine verbindliche Prognose zum Comeback-Termin wollte der Klub zuletzt jedoch nicht abgeben. Man gehe die Rehabilitation Schritt für Schritt an, erklärte Schlotterbeck: „Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Wir probieren, das gut zu verheilen und gute Arbeit zu liefern, mit den Physios und den Reha-Trainern.“ Zuversichtlich blickte er dennoch nach vorn: „Dann glaube ich, dass es nicht mehr so lange dauert.“