Zur Halbzeit lag Deutschland im Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste zurück. Die MagentaTV-Experten Mats Hummels und Thomas Müller analysierten bei MagentaTV in der Pause die Ursachen – und forderten mehr Vertrauen ins eigene System.

Müller: „Wie die Feuerwehr unserem System vertrauen“
Ob man von der Aggressivität des Gegners überrascht gewesen sei, verneinte Mats Hummels: „Das würde ich nicht so sehen. Ich finde auch, dass wir in der Zweikampfführung ihnen in nichts nachstehen. Mir gefällt, dass der Schiedsrichter viel laufen lässt. Ich glaube nicht, dass der Rückstand mit einer Unterschätzung des Gegners zu tun hat.“
Thomas Müller benannte die Ursachen des Rückstands: „Ich hatte am Anfang des Spiels den Eindruck, diese Anpassungen – du weißt, du hast einen Gegner, der individuell vermeintlich stärker ist – und dann hast du diese Vorsichtsmomente, die dir in dem Moment keinen Vorteil verschaffen, sondern eher einen Nachteil. Wir waren ein bisschen passiver in unserem Pressing. Hätten wir es gebrauchen können, wie die Feuerwehr unserem System und uns zu vertrauen.“ Nach dem Rückstand habe sich das Team „kurz schütteln“ müssen: „Danach haben wir mit dieser Dringlichkeit gespielt. Und wir sind stark in den Duellen.“