WM 2026 Podcast: Neueste Folge „WM News vom 6./7. Juli – Das geschah heute Nacht!“

In der neuesten Folge unseres WM 2026 Podcasts „Der 5. Stern“ blicken wir auf eine dramatische WM-Nacht: Spanien schlägt Portugal erst in der 91. Minute, Cristiano Ronaldo verabschiedet sich unter Tränen von der großen Bühne, und Gastgeber USA zerbricht gegen ein eiskaltes Belgien. Dazu ein Transfer-Paukenschlag und der Ausblick auf den heutigen Achtelfinal-Abend.

Der 5. Stern – WM 2026 Podcast, Folge WM News vom 6./7. Juli

Spanien schlägt Portugal in letzter Minute, Ronaldo weint

In Dallas rettet sich Spanien gegen Portugal ins Viertelfinale: Bis zur 91. Minute lief alles auf die Verlängerung hinaus, dann bereitete Ferran Torres vor und der eingewechselte Mikel Merino traf zum 1:0. Für Cristiano Ronaldo endete sein 27. WM-Spiel in Tränen, der 41-Jährige verließ mit gesenktem Kopf die große Bühne, das Ende einer Ära. Überragend erneut Torhüter Unai Simón, der mit nun 609 Minuten ohne Gegentor die spanische Festung zusammenhält. Die portugiesische Zeitung Mais Futebol titelte martialisch: „Merino tötet Portugal.“

USA 1:4 Belgien: Zusammenbruch des Gastgebers in Seattle

Ganz anders der Gastgeber: Die USA scheiden mit 1:4 gegen Belgien aus. Charles De Ketelaere nutzte die Lücken der Amerikaner zum schnellen Doppelpack (9. und 33. Minute), Malik Tillman gelang zwischenzeitlich nur ein kurzes Aufbäumen, ehe Hans Vanaken und Romelu Lukaku das Ergebnis hochschraubten. Im Vorfeld hatte die aufgehobene Rotsperre von Folarin Balogun für Wirbel gesorgt, nachdem US-Präsident Donald Trump direkt mit FIFA-Präsident Gianni Infantino telefoniert hatte. Trainer Mauricio Pochettino nahm die alleinige Schuld für das Aus auf sich.

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Transfer und Ausblick: Nübel zu Beşiktaş, heute Schweiz und Argentinien

Abseits des Rasens sorgt ein Transfer für Gesprächsstoff: Alexander Nübel verlässt die Bundesliga und schließt sich Beşiktaş Istanbul an. Und am Abend geht das Achtelfinale weiter, wenn die Schweiz auf Kolumbien trifft und Argentinien sich mit Ägypten misst. Die große Frage zum Schluss: Wird das wiedererstarkte Belgien zur größten Gefahr für Spaniens bislang fehlerfreie Defensive im Viertelfinale?

Die Themen der Folge im Überblick

  • Spanien schlägt Portugal 1:0 durch Merinos Treffer in der 91. Minute
  • Cristiano Ronaldos Tränen: Abschied nach seinem 27. WM-Spiel
  • Unai Simón und die spanische Defensive: 609 Minuten ohne Gegentor
  • USA 1:4 Belgien: der Zusammenbruch des Gastgebers in Seattle
  • Die Balogun-Affäre um Trump und Infantino
  • Transfer: Alexander Nübel wechselt zu Beşiktaş
  • Ausblick auf Schweiz gegen Kolumbien und Argentinien gegen Ägypten

Alle Folgen findest du in unserem WM 2026 Podcast „Der 5. Stern“. Reinhören lohnt sich, jeden Tag frische Nationalelf- und WM-News.

Aktuelle Themen und alle Links zur Folge

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👉 Aktuelles Thema: Pressestimmen zu Portugal gegen Spanien 0:1

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Transkript

[00:00:00] Sprecher 1: Dallas sah gestern Abend die Tränen einer echten Legende. Und Seattle erlebte das abrupte Ende eines amerikanischen Sommermärchens. Wir kommen zur neuesten Folge von „Der 5. Stern, täglich Nationalelf und WM 2026 News“, am heutigen Dienstag, den 7. Juli 2026. Schön, dass du wieder reinhörst. Wir schauen direkt auf die Ereignisse der vergangenen Nacht. Es geht heute um Spaniens dramatisches Weiterkommen gegen Portugal auf den allerletzten Drücker, dann der bittere Zusammenbruch der USA gegen Belgien. Und wir haben noch einen unerwarteten Torwarttransfer auf dem Zettel. Ein vollgepackter Morgen also.

[00:00:37] Sprecher 2: Dieser Turniertag hat uns ja wieder gezeigt, wie eng Triumph und Tragödie im K.o.-System beieinander liegen. Vor allem dieses iberische Duell in Dallas wird uns sicher noch lange beschäftigen.

[00:00:47] Sprecher 1: Richtig, nehmen wir das Spiel mal direkt in den Fokus. Spanien schlägt Portugal mit 1 zu 0. Es lief eigentlich schon fast auf eine Verlängerung hinaus, bis zur 91. Minute. Ferran Torres bereitet vor und dann schlägt der eingewechselte Mikel Merino zu. Ein unbeschreiblicher Moment für die Spanier.

[00:01:06] Sprecher 2: Aber die Geschichte dieses Spiels wird ja nicht nur von den Torschützen geschrieben. Man muss über den Mann sprechen, der danach vom Platz ging: Cristiano Ronaldo. Sein 27. WM-Spiel endet in Tränen. Der 41-Jährige verlässt mit gesenktem Kopf die große Bühne. Wenn man bedenkt, wie sehr er das Spiel seiner Mannschaft über fast zwei Jahrzehnte geprägt hat, markiert dieser Abpfiff tatsächlich das Ende einer Ära.

[00:01:31] Sprecher 1: Da sagst du was. Portugal wirkte in den entscheidenden Momenten auch irgendwie ideenlos gegen diese enorm gut organisierte spanische Defensive. Wobei man den spanischen Torhüter Unai Simón hier vielleicht noch mal gesondert hervorheben muss. Man liest in den Schlagzeilen oft von einer unüberwindbaren Festungsmauer, aber das greift eigentlich zu kurz.

[00:01:52] Sprecher 2: Wie meinst du das?

[00:01:54] Sprecher 1: Naja, er agiert eher wie ein hochmodernes Radarsystem. Er klebt nicht auf der Linie, sondern antizipiert Bälle, bevor sie überhaupt gefährlich werden, fängt Flanken ab und erstickt gegnerische Angriffe direkt im Keim. Sechs WM-Spiele in Folge, das sind jetzt 609 Minuten ohne Gegentor. Das zieht dem Gegner mental regelrecht den Stecker.

[00:02:16] Sprecher 2: Die Pressestimmen aus Portugal spiegeln diese Frustration auch wider. Die Zeitung Mais Futebol spricht von einer eiskalten Dusche und titelt sogar martialisch: „Merino tötet Portugal.“

[00:02:27] Sprecher 1: Puh, harte Worte. In Spanien herrscht dagegen Erleichterung pur. Die späte Erlösung zeigt eben, dass Geduld in diesem spanischen System am Ende belohnt wird.

[00:02:36] Sprecher 2: Geduld und defensive Stabilität, das bringt uns eigentlich direkt zum großen Kontrast dieser WM-Nacht. Wo Spanien zeigt, wie man defensiv als kompakte Einheit operiert, haben wir in Seattle beim Gastgeber einen völligen Zusammenbruch erlebt. Die USA scheiden mit 1 zu 4 gegen Belgien aus.

[00:02:54] Sprecher 1: Belgien hat da nicht einfach nur gewonnen, die haben das amerikanische System regelrecht seziert. Charles De Ketelaere nutzte die organisatorischen Lücken der Amerikaner für einen schnellen Doppelpack, 9. und 33. Minute.

[00:03:07] Sprecher 2: Wobei die USA ja in der 31. Minute durch Malik Tillman so einen kurzen Moment der Hoffnung hatten. Ein kurzes Aufbäumen.

[00:03:14] Sprecher 1: Das haben sie, aber Belgien ließ sich davon null aus der Ruhe bringen. Hans Vanaken und Romelu Lukaku haben das Ergebnis dann konsequent hochgeschraubt. Die Belgier brauchten nicht mal besonders viel Ballbesitz, sie brauchten nur Räume, und die Amerikaner haben sie ihnen praktisch unfreiwillig angeboten.

[00:03:30] Sprecher 2: Ich frage mich, ob die mangelnde Konzentration der Amerikaner auf dem Platz vielleicht auch mit diesem völlig beispiellosen Vorgang neben dem Platz zu tun hat. Die Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun wurde ja im Vorfeld aufgehoben, nachdem US-Präsident Donald Trump direkt mit FIFA-Präsident Gianni Infantino telefoniert hatte. Ein seltener politischer Vorgang im Turnierablauf.

[00:03:56] Sprecher 1: Eben, man muss sich das mal überlegen. Hat dieses mediale Theater das amerikanische Team im Vorfeld vielleicht eher gestört als motiviert? Die Nachwehen deuten zumindest darauf hin, dass der Fokus irgendwie abhandenkam.

[00:04:08] Sprecher 2: US-Trainer Mauricio Pochettino stellt sich jetzt jedenfalls vor die Mannschaft und nimmt die alleinige Schuld für das Aus auf sich. Die US-Medien gehen trotzdem ziemlich hart mit dem Team ins Gericht und bemängeln die fehlende Struktur, während die internationale Presse die belgische Effizienz lobt.

[00:04:25] Sprecher 1: Sie haben diese ganzen Nebengeräusche ausgeblendet und einfach ganz nüchtern ihren Matchplan durchgezogen.

[00:04:32] Sprecher 2: Bevor wir jetzt noch auf die kommenden Partien schauen, gibt es noch eine interessante Personalie auf dem Transfermarkt. Alexander Nübel verlässt die Bundesliga und sucht sich eine neue Herausforderung in der Türkei. Er schließt sich Beşiktaş an.

[00:04:44] Sprecher 1: Ein spannender Schritt für ihn, er wird in Istanbul auf ein hochemotionales Umfeld treffen.

[00:04:49] Sprecher 2: Und auf dem WM-Rasen stehen heute ebenfalls große Emotionen an. Die Schweiz trifft im Achtelfinale auf Kolumbien und Argentinien misst sich mit Ägypten. Das Turnier nimmt also weiter an Fahrt auf.

[00:05:01] Sprecher 1: Und wenn man sich die Ergebnisse der vergangenen Nacht ansieht, bleibt für mich ein provokanter Gedanke für die nächsten Tage. Könnte Belgiens plötzliche Wiederauferstehung nach diesem 4 zu 1 vielleicht zur größten Gefahr für die bislang fehlerfreie spanische Defensive im anstehenden Viertelfinale werden? Ein Duell der Gegensätze bahnt sich da jedenfalls an.

[00:05:21] Sprecher 2: Wir danken dir fürs Zuhören. Bis morgen.