MagentaTV WM 2026 Video: Wagner sieht deutsches WM-Aus als „Stunde null im deutschen Turnierfußball“

Das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (1:1, 3:4 i.E.) hallt nach. Bei der Rückreise des DFB-Teams ordnet MagentaTV-Moderator Thomas Wagner das frühe Scheitern in einer Live-Schalte drastisch ein – für ihn ist es „die Stunde null im deutschen Turnierfußball“. Das komplette Statement gibt es im Video bei MagentaTV.

MagentaTV-DFB-Moderator Thomas Wagner spricht bei der Rückreise des DFB-Teams über das deutsche WM-Aus gegen Paraguay.
MagentaTV-Moderator Thomas Wagner ordnet das deutsche WM-Aus ein. (Screenshot: MagentaTV)

Wagner: „Die Enttäuschung ist grenzenlos“

Thomas Wagner beschreibt die Stimmung im DFB-Lager als niedergeschlagen, hebt aber die selbstkritischen Töne der Spieler hervor: „Die Enttäuschung ist natürlich grenzenlos. Die Spieler haben allerdings auch ausführlich sehr selbstkritische Töne gefunden.“ Nach der Rückreise ins Basecamp nach Winston-Salem steht bereits am Abend darauf der Heimflug an. „Wir sind noch nicht mal im Juli. Wir haben alle gehofft, dass wir zumindest das Finalwochenende erreichen, und sind jetzt zum dritten Mal hintereinander nicht unter den besten 16 Mannschaften des Turniers. Das ist die Stunde null im deutschen Turnierfußball!“, so Wagner.

Sein Ausblick fällt ernüchtert aus: „Heute Abend wird es im Trainingsquartier eine Menge Frust geben. Man wollte lange bleiben, jetzt muss man die Scherben zusammenkehren. Die Frage ist: mit welchem Personal?“ Während der Live-Schalte gratuliert Wagner fair dem hinter ihm vorbeilaufenden Ex-Bayern-Star und paraguayischen Rekordtorschützen Roque Santa Cruz.

Das Interview im Transkript

Automatische Verschriftlichung des MagentaTV-Videos, leicht geglättet. Quelle: MagentaTV.

Thomas Wagner (MagentaTV):

Wir stehen hier an der sogenannten Busposition, wo man normalerweise die Spieler vorbeikommen sieht. Hier gibt es einen Allstar der Paraguayos, Roque Santa Cruz, mit dem ich eben gesprochen habe, der sehr, sehr stolz ist auf sein Team, der aber aus alter Verbundenheit auch ein bisschen mit unserer Nationalmannschaft mitleidet. Wir haben gerade gesehen, der eine oder andere Spieler ist schon im Bus, es wird alles noch ein bisschen länger dauern.

Die Enttäuschung ist natürlich grenzenlos. Man muss allerdings sagen, dass die Spieler sehr, sehr selbstkritische Töne gefunden haben, auch ausführlich. Es wird heute Abend die Rückreise nach Winston-Salem geben, morgen eine Pressekonferenz – da wissen wir noch nicht, um wie viel Uhr – und dann wahrscheinlich am morgigen Abend schon der Heimflug nach Deutschland.

Wir sind noch nicht mal im Juli. Wir haben alle gehofft, dass wir zumindest das Finalwochenende erreichen, und sind jetzt zum dritten Mal hintereinander nicht unter den besten 16 Mannschaften des Turniers. Das ist die Stunde null im deutschen Turnierfußball.

Ich denke, es wird heute Abend im Trainingsquartier an der Wake Forest University eine Menge Frust geben. Man wollte lange bleiben, man hatte dieses Quartier extra ausgewählt – und jetzt muss man die Scherben zusammenkehren. Und die Frage ist: mit welchem Personal?