MagentaTV WM 2026 Video: Sabitzer über Österreichs Last-Minute-Wahnsinn

Beim WM-Gruppenfinale Algerien gegen Österreich (live bei MagentaTV) sorgte ein Last-Minute-Wahnsinn für den österreichischen Einzug in die K.o.-Runde. Torschütze Marcel Sabitzer fehlten danach im MagentaTV-Interview fast die Worte.

Österreichs Marcel Sabitzer im MagentaTV-Interview nach dem 3:3 gegen Algerien, im Hintergrund die Anzeigetafel in Kansas City.
Österreichs Marcel Sabitzer im MagentaTV-Interview nach dem 3:3 gegen Algerien, im Hintergrund die Anzeigetafel in Kansas City. (Screenshot: MagentaTV)

Sabitzer über den Wahnsinn von Kansas City

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist so Auf und Ab. Wir gehen zweimal in Führung, da musst du das nach Hause bringen“, haderte Sabitzer zunächst mit dem Spielverlauf. Den irren Schluss konnte er kaum fassen: „Du kassierst in der 94. das 3:2 und du denkst, es ist verloren, weil: Was soll da noch kommen? Dann kriegen wir aber noch die erste Hundertprozentige von Linni [Philipp Lienhart, d. Red.]. Wir glauben trotzdem dran, wir hauen einen Weiten rein auf die zwei Türme da [Michael Gregoritsch und Sasa Kalajdzic, d. Red.]: Kopfball, Kopfball und 3:3. Unglaublich, ja!“

„Jetzt sollen sie alle schön weitertrinken!“

Trotz der Erleichterung mahnte der Mittelfeldspieler: „Heute freuen wir uns, dass wir weiter sind. Wir haben Österreich ein bisschen den Atem angehalten. Aber jetzt sollen sie alle schön weitertrinken!“ Mit dem Doppel-Kopfball-Wahnsinn von Sasa Kalajdzic in der 96. Minute zog Österreich als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale ein – erstmals seit 44 Jahren steht das Team wieder in der K.o.-Runde einer WM und trifft dort auf Europameister Spanien.

Die Aussagen im Transkript

Hinweis: Die folgende Verschriftlichung gibt die im Video getätigten Aussagen wieder (Quelle: MagentaTV) und wurde nur leicht geglättet.

Frage: War das das absurdeste, schönste und verrückteste Fußballspiel Ihres Lebens?

Marcel Sabitzer: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das ist so ein Auf und Ab. Wir gehen zweimal in Führung, da musst du das nach Hause bringen. Das kannst du bei so einem Spiel nicht bringen. Das ist teilweise unseriös, aber andere Geschichte – wir sind weiter, das zählt. Jetzt müssen wir gut analysieren, dass wir besser reinkommen.

Frage: Haben Sie jemals schon so etwas gefühlt wie beim 3:3?

Sabitzer: Du kassierst in der 94. das 3:2 und du denkst, das ist verloren, weil: Was soll da noch kommen? Dann kriegen wir aber noch die erste Hundertprozentige von Linni. Und wir glauben trotzdem dran, wir hauen einen Weiten rein auf die zwei Türme da – und Kopfball, Kopfball und 3:3. Das ist unglaublich.

Frage: Wenn man so etwas schafft, ist dann alles möglich?

Sabitzer: Heute müssen wir das mal so mitnehmen, abhaken. Aber es gibt viel zu analysieren, weil das teilweise unseriös ist – viel zu leichte Gegentore. Aber heute freuen wir uns mal, dass wir weiter sind. Wir haben Österreich ein bisschen den Atem angehalten. Aber jetzt sollen sie alle schön weitertrinken!

Frage: Marcel, Sie sind ein Spieler für die großen Spiele. Ist Ihnen das bewusst?

Sabitzer: Ja, muss sein. Ich muss da vorneweg gehen, ich muss für Tore sorgen, für Vorlagen, für spielentscheidende Momente. Und zum Glück ist es heute wieder geglückt, bei so einem sehr wichtigen Spiel. Ich bin nur überglücklich – aber ich bin so tot, wirklich!